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Vorstellung in Allianz Arena  |  21.06.2022  |  12:00 Uhr

Mane spricht schon vom Champions-League-Sieg – aber Bayern hat auch noch einige Probleme

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Der neue Superstar der Bayern: Sadio Mane. −Foto: dpa

Der neue Superstar der Bayern: Sadio Mane. −Foto: dpa

Der neue Superstar der Bayern: Sadio Mane. −Foto: dpa


Sein erster Weg führte Sadio Mane zu den Barmherzigen Brüdern. Nicht zu Hasan Salihamidzic oder Oliver Kahn, die mit ihrem Superstar-Transfer für den FC Bayern überglücklich sein werden, nein: Die neue Attraktion der Bundesliga betrat samt Entourage das gleichnamige Krankenhaus im Münchner Stadtteil Nymphenburg für den Medizincheck. Im blauen Langarm-Shirt hob Mane den Daumen und schüttelte die Hand eines erfreuten Arztes - dann ging er zum Belastungstest.

30 Kilometer nordöstlich jubelte ein künftiger Mitspieler schon. "Ich freue mich, dass er gelandet ist", sagte Thomas Müller am Rande des Golfturniers "BMW International Open" in München-Eichenried. Der Transfer sei toll - er erhoffe sich, scherzte Müller, von Sadio Mane "viele Birdies".

Sportchef Salihamidzic platzte fast vor Stolz. "Sadio kommt auf dem Höhepunkt seiner Karriere, in einem Top-Alter, ist topfit und er hat die Gier nach Titeln - da ist er genau beim richtigen Verein", sagte er der Bild-Zeitung: "Wir sind alle stolz und glücklich, dass so ein Weltstar zum FC Bayern kommt."

Das gelte ganz besonders deshalb, weil Mane "von der ersten Minute an Feuer und Flamme für den FC Bayern war. Das bedeutet uns allen sehr viel - mir, dem Trainer-Team, dem ganzen Klub. Es ist wunderbar, dass wir so einen Spieler für unsere Mannschaft gewinnen konnten."

Vor dem zweiten Teil des Medizinchecks samt Vertragsunterschrift an der Säbener Straße weilte Mane im Luxushotel Mandarin Oriental in der Innenstadt. Dort speiste er mit Klubchef Kahn und Salihamidzic und berichtete Bild: "Als mir mein Berater das erste Mal von dem Interesse von Bayern München erzählt hat, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich habe mich dort gleich gesehen. Für mich war es der richtige Verein zur richtigen Zeit." Und weiter meinte der Ex-Liverpooler: "Jedes Kind will die Champions League gewinnen, jeder Fußballspieler in der Welt. Ich bin jetzt in einem sehr, sehr konkurrenzfähigen Team. Aber noch ist es etwas früh, über das Champions-League-Finale zu sprechen, wir haben ja noch nicht mal ein Spiel zusammen gemacht. Wir werden aber alles geben, um ins Finale einzuziehen."

Am Mittwoch wollen die Bayern ihrem neuen Starspieler die große Bühne bereiten. Der Königstransfer soll in der Allianz Arena vorgestellt werden - nach Unterschrift des 30-Jährigen unter einen Dreijahresvertrag. Bis zu 41 Millionen Euro (32 Millionen fix plus Boni) kostet der Offensivmann vom FC Liverpool, den der Rekordmeister am Dienstagmittag mit einem roten Audi vom Flughafen abholen ließ.

Die Erwartungen sind riesig. "Mane ist ein Ausnahme- und Unterschied-Spieler", betonte Sky-Experte Lothar Matthäus. "Er kann jeder Mannschaft der Welt helfen", ergänzte Roger Schmidt. Er hatte den Senegalesen einst bei RB Salzburg trainiert. Für ihn sei Mane "eine Offenbarung", betonte zudem die Liverpool-Legende Alan Kennedy in der SZ: Er mache die Spieler "um sich herum besser".

Für den zuletzt kritisierten Salihamidzic ist die Verpflichtung ein Coup - doch vor dem Trainingsstart am 8. Juli muss der Sportvorstand einige Probleme lösen. Auch auf Trainer Julian Nagelsmann, dessen Wunschspieler der vielseitig einsetzbare Mane ist, warten Konflikte im Kader.

Nach wie vor ist die Zukunft von Torgarant Robert Lewandowski, aber auch von Serge Gnabry offen. Lewandowski will unbedingt zum FC Barcelona, Gnabry seinen 2023 auslaufenden Vertrag bisher nicht verlängern. Der Mane-Transfer könnte ein Fingerzeig für Nationalspieler Gnabry sein, beide spielen auf der Außenbahn.

Überhaupt hat Nagelsmann in der Offensive die Qual der Wahl. Neben Mane beanspruchen dort Müller, Kingsley Coman, Leroy Sane, Jamal Musiala und eventuell Lewandowski und Gnabry einen festen Platz. Einer von beiden wird wohl bleiben (müssen), dass die Bayern Lewandowski und Gnabry abgeben, erscheint wenig wahrscheinlich.

Fest verpflichtet hat der FC Bayern bislang Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui und Mittelfeldspieler Ryan Gravenberch, beide von Ajax Amsterdam. Auf der Wunschliste steht Konrad Laimer von RB Leipzig. − sid












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München
34
97:37
77
2.
Dortmund
34
85:52
69
3.
Leverkusen
34
80:47
64
4.
RB Leipzig
34
72:37
58
5.
Union Berlin
34
50:44
57
6.
Freiburg
34
58:46
55
7.
Köln
34
52:49
52
8.
Mainz
34
50:45
46
9.
Hoffenheim
34
58:60
46
10.
Mönchengladbach
34
54:61
45
11.
Frankfurt
34
45:49
42
12.
Wolfsburg
34
43:54
42
13.
Bochum
34
38:52
42
14.
Augsburg
34
39:56
38
15.
VfB Stuttgart
34
41:59
33
16.
Hertha BSC Berlin
34
37:71
33
17.
Bielefeld
34
27:53
28
18.
Greuther Fürth
34
28:82
18





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