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07.04.2021  |  13:18 Uhr

"Sie werden ohne Hansi planen müssen": Rummenigge über Kohle, Keller und Katar

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Gegen einen Boykott der WM in Katar: Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. −Foto: Christof Stache/AFP

Gegen einen Boykott der WM in Katar: Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. −Foto: Christof Stache/AFP

Gegen einen Boykott der WM in Katar: Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. −Foto: Christof Stache/AFP


Er meldet sich wieder zu Wort: In mehreren Angelegenheiten teilt Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (65) seine Meinung mit, er spricht über die WM in Katar, den nächsten DFB-Trainer und sein Steckenpferd, das Financial Fairplay bzw. eine europäische Super-Liga.

Rummenigge über ..... die WM in Katar:

Der 65-Jährige hält nichts von einem Boykott der Fußball-WM im kommenden Jahr in Katar. "Die Spieler haben das gute Recht, ihre Bedenken vorzubringen", sagte der frühere Nationalspieler dem Internet-Portal "The Athletic" (Mittwoch). "Wir sind der Meinung, dass Veränderung nicht durch Zurückweisung geschieht, sondern nur durch Dialog. Und Veränderung passiert nicht über Nacht, sie braucht Zeit." Rummenigges Einschätzung zufolge hat die Partnerschaft seines Vereins mit Sponsor Qatar Airways in den vergangenen Jahren gezeigt, "dass durch den Fußball, durch den Dialog, die Dinge besser geworden sind. Langsam, aber sicher" – zuletzt hatten die deutschen Nationalspieler wie ihre Kollegen aus Norwegen, Dänemark, Belgien und den Niederlanden bei WM-Qualifikationsspielen mit Protestaktionen die Einhaltung von Menschenrechten gefordert und damit auch die Bedingungen in Katar kritisiert.

Rummenigge über ..... den nächsten Bundestrainer:

Auch wenn beim FC Bayern derzeit nicht alles glatt läuft für Hansi Flick hat sich Rummenigge in der Bundestrainer-Frage erneut klar gegen einen Wechsel von Trainer Hansi Flick zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) positioniert. "Sie werden ohne Hansi planen müssen", sagte der 65-Jährige: "Meine Erfahrung sagt mir, dass Trainer, die bei Bayern gut arbeiten, gepflegt und langfristig gehalten werden müssen."

Auch für ihn selbst komme ein Job beim DFB nicht infrage. Der Deutsche Fußball-Bund brauche Monate, "um irgendwelche Entscheidungen zu treffen", das sei nichts für ihn, betonte Rummenigge: "Sie sind so sehr damit beschäftigt zu politisieren, dass nicht genug getan wird, um einige große strukturelle Probleme anzugehen, wie zum Beispiel Probleme in der Jugendentwicklung und bei der Ausbildung von Trainern." Es fehle "eine professionelle Struktur mit wichtigen Personen aus der Bundesliga an Bord". Den Sextuple-Gewinner Flick verglich Rummenigge mit der Trainer-Legende Jupp Heynckes (75), die 2013 in München das Triple geholt hatte. Flick habe "die gleiche Philosophie und das gleiche Einfühlungsvermögen" wie Heynckes, sagte Rummenigge: "Ich habe zu ihm gesagt: ,Du könntest der Bruder von Jupp sein oder sein Sohn. Such‘s dir aus" – Flick besitzt in München noch einen Vertrag bis Juni 2023.

Rummenigge über ..... die Super League:

Rummenigge hat auch bei den Plänen für eine Super League im europäischen Fußball eine klare Meinung: "Das ist etwas, das ich mir niemals vorstellen könnte", sagte der 65-Jährige. Denn: "Eine Super League würde die Grundlagen des europäischen Fußballs erschüttern. Ich glaube nicht, dass das richtig ist." Passend findet Rummenigge aber das geplante Format für die "neue" Champions League.

Mit dem derzeit gehandelten Schweizer Modell gebe es zwar generell mehr Partien, dafür stünden kaum Spiele ohne Wert auf dem Programm. Negative Folgen für die Bundesliga durch die ab 2024 angedachte Reform befürchtet er nicht. "Das kann ich mir nicht vorstellen. Diese beiden Wettbewerbe sind in der Vergangenheit in Koexistenz gediehen, und ich würde erwarten, dass sie auch in der Zukunft gedeihen."

Gefahr sieht Rummenigge vielmehr in der zuletzt gehandelten Reform des Financial Fairplay (FFP). Wie der kicker kürzlich berichtete, denkt die UEFA über eine Aufhebung des Limits für Investorengelder nach. Dies könne ein ruinöses Wettrüsten einleiten, befürchtet der ehemalige Weltklasse-Angreifer: "Wir können nicht an den Punkt kommen, an dem nur noch Vereine im Besitz von Milliardären konkurrieren können." − dpa/sid












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München
28
80:36
65
2.
Leipzig
28
52:23
60
3.
Wolfsburg
28
49:26
54
4.
Frankfurt
28
59:40
53
5.
Dortmund
28
58:41
46
6.
Leverkusen
27
45:32
43
7.
Union Berlin
28
42:34
40
8.
Mönchengladbach
28
48:43
40
9.
Stuttgart
28
50:44
39
10.
Freiburg
28
40:42
37
11.
Augsburg
27
29:41
32
12.
Hoffenheim
27
41:47
30
13.
Bremen
28
32:43
30
14.
Hertha BSC Berlin
28
34:48
26
15.
Bielefeld
28
22:46
26
16.
Mainz
27
27:46
25
17.
Köln
27
25:47
23
18.
Schalke 04
27
17:71
10





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