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Mit wehenden Fahnen Richtung Liga 2  |  27.02.2021  |  17:43 Uhr

Gerüchte um Spieler-Aufstand und die nächste Klatsche: Schalke nur noch peinlich

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Noch ist er Trainer auf Schalke: Christian Gross. −Foto: afp

Noch ist er Trainer auf Schalke: Christian Gross. −Foto: afp

Noch ist er Trainer auf Schalke: Christian Gross. −Foto: afp


Die Möchtegern-Rebellen von Schalke 04 stürzen mit wehenden Fahnen dem Bundesliga-Abstieg entgegen.

Nach dem angeblichen Spieler-Aufstand gegen Trainer Christian Gross unterlag das abgeschlagene Bundesliga-Schlusslicht auch beim Aufsteiger VfB Stuttgart und gab beim 1:5 (1:3) erneut ein trauriges Bild ab. Ein Weiter so mit Gross, dem vierten Schalke-Coach in dieser Horrorsaison, scheint schwer vorstellbar.

Am Vorabend des Spiels hatten Meldungen über eine angebliche Spielerrevolte gegen den Schweizer die Runde gemacht. Ein Clubsprecher wies die Berichte vor dem Spiel vehement zurück. Übereinstimmenden Medienberichten von Freitag zufolge sollen jedoch mehrere Profi die Ablösung von Gross gefordert haben. Dies berichteten der Pay-TV-Sender Sky, die Funke Mediengruppe und Sport1. Nach Bild-Informationen sollen Sead Kolasinac (27), Klaas-Jan Huntelaar (37) und Shkodran Mustafi (28) den Weg zur sportlichen Führung um Sportvorstand Jochen Schneider gesucht haben mit dem Ziel, den Trainer zu stürzen. Die Verantwortlichen hätten eine Entlassung aber abgelehnt.

Die Vorwürfe gegen den Coach sind hart! Den Berichten zufolge soll Gross die Namen von eigenen und gegnerischen Spielern verwechselt haben. Auch spreche der Schweizer zum Teil in der falschen Sprache mit seinen Profis. Hauptkritikpunkt soll laut "Kicker" allerdings die Trainingssteuerung sein. Spieler sollen Trainingsinhalte und taktische Ausrichtung bemängelt und letztendlich die komplette sportliche Kompetenz ihres Coaches in Frage gestellt haben.

Auf die konkrete Frage, ob er zu diesen Spielern gehört habe, antwortete Shkodran Mustafi ausweichend. "Mein Job ist, auf den Platz zu gehen und zu performen und der Mannschaft zu helfen, dass wir Spiele gewinnen", sagte der Weltmeister von 2014 bei Sky. "Das ist das, was in meiner Hand und in der Hand jedes einzelnen Spielers liegt."

Der 66 Jahre alte Schweizer Gross hatte kurz vor dem Jahreswechsel als bereits vierter Schalke-Trainer dieser Saison übernommen. Mit nur fünf Punkten aus neun Partien gelang aber auch ihm bislang nicht die Wende.

Gross selbst gab bezüglich eines angeblichen Aufstands ahnungslos und fühlt sich nach eigenen Worten nicht von seinen Spielern im Stich gelassen. "Nein, das fühle ich mich nicht", sagte der Coach nach der Stuttgart-Partie und angeblichen Forderungen von Spielern nach seiner Ablösung. "Ich denke, dass, wenn Konflikte da sind, dass man sie selbstverständlich ansprechen muss, aber auf die richtige Art", sagte Gross. Er könne das, was in den Medien steht, "nicht unbedingt nachvollziehen"

Er habe Spieler nicht zur Rede gestellt, sagte Gross. "Ich habe nur grundsätzlich gesagt, wie ich das sehe, wenn sie ein Problem hätten mit mir, dass sie auf mich zukommen müssen und wir das dann gemeinsam anschauen und offen und direkt ansprechen." Einen Rücktritt schloss Gross auch nach dem Debakel erneut aus. "Nein, nein. Ich bin diese Mission angetreten. Für mich gibt es kein Aufgeben, nie", betonte er bei Sky.

Saschas Riether, der Koordinator der Lizenzspielerabteilung, berichtete zwar von Gesprächen nach der 0:4-Klatsche im Derby gegen Dortmund, aber: "Eine Revolution war da überhaupt nicht." Sondern? "Was genau passiert ist, werde ich nicht sagen", meinte Riether, er erwarte aber eine Spieler-Antwort "auf dem Platz".

Doch diese gab es nicht. Doppelpacker Wataru Endo (10./26.), Sturmtank Sasa Kalajdzic (34.) mit seinem elften Saisontor sowie die eingewechselten Philipp Klement (88.) und Daniel Didavi (90.+2) schossen Schalke ab und sicherten dem VfB den erst zweiten Heimsieg dieser Spielzeit. Schalkes Kapitän Sead Kolasinac, der den Putsch gegen Gross laut Bild-Zeitung mit Shkodran Mustafi und Klaas-Jan Huntelaar angeführt haben soll, konnte nur zwischenzeitlich verkürzen (40.).

Der eingewechselte Nabil Bentaleb vergab die Chance zum 2:3, als er mit einem Foulelfmeter an VfB-Torwart Gregor Kobel scheiterte (72.). Gross verfolgte das Grauen meist wie zu einer Statue erstarrt in der linken Ecke seiner Coaching-Zone stehend, die Hände tief in die Hosentaschen vergraben. − dpa/sid/pnp












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München
31
86:40
71
2.
Leipzig
31
55:25
64
3.
Wolfsburg
31
54:32
57
4.
Frankfurt
31
62:47
56
5.
Dortmund
31
66:42
55
6.
Leverkusen
31
51:35
50
7.
Mönchengladbach
31
59:46
46
8.
Union Berlin
31
47:38
46
9.
Stuttgart
32
54:52
42
10.
Freiburg
31
45:46
41
11.
Hoffenheim
31
45:50
36
12.
Mainz
31
34:50
35
13.
Augsburg
32
32:49
33
14.
Hertha BSC Berlin
30
38:49
30
15.
Bremen
31
34:51
30
16.
Bielefeld
31
23:51
30
17.
Köln
31
32:56
29
18.
Schalke 04
30
18:76
13





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