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"Wird noch ein paar Jahre 30, 40 Tore machen"  |  26.12.2021  |  14:34 Uhr

Bayern-Boss Kahn setzt auf Lewandowski statt Haaland – und verteidigt Katar-Sponsoring

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Oliver Kahn. −Foto: dpa

Oliver Kahn. −Foto: dpa

Oliver Kahn. −Foto: dpa


Nach Präsident Herbert Hainer hat auch Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn angeblich kein Interesse daran, Borussia Dortmunds Top-Stürmer Erling Haaland zum Rekordmeister zu holen. "Wir haben Robert Lewandowski", sagte Kahn der Süddeutschen Zeitung: "Der wird auch noch ein paar Jahre lang 30, 40 Tore schießen."

Zuletzt hatte Heiner die Extraqualität des 33 Jahre alten Torjägers aus Polen betont. "Wir sind so froh, dass wir ihn haben, weil er eine absolute Torgarantie ist, der weltbeste Stürmer. Ich würde mich freuen, wenn er seine Karriere bei uns beenden würde", sagte Hainer der Bild am Sonntag.

Im Sport1-Doppelpass ergänzte er, der FC Bayern werde Haaland nicht verpflichten, "weil, wir Robert Lewandowski haben". Der Vertrag des sechsmaligen Bundesliga-Torschützenkönigs läuft noch bis zum 30. Juni 2023. Haaland besitzt zwar noch einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2024 in Dortmund, allerdings soll es eine Ausstiegsklausel geben.

Im SZ-Interview verteidigte Kahn auch das umstrittene Katar-Sponsoring beim Fußball-Rekordmeister. "Sicher ist in Katar vieles nicht so, wie sich das die Menschen nach unseren Maßstäben vorstellen, aber meine Überzeugung ist: Es kann auch keine Lösung sein, auszugrenzen oder einen Dialog nicht zu führen", sagte der Vorstandschef.

Zudem ließ der ehemalige Nationaltorwart offen, wie der Klub künftig mit dem Vertrag mit seinem umstrittenen Partner umgehen werde. "Wir werden ihn erfüllen und in der Zwischenzeit genau beobachten, wie sich die Dinge entwickeln. Und dann werden wir entscheiden, wie es weitergeht", sagte er.

"Natürlich" gehe es bei der "lukrativen" Kooperation "auch um wirtschaftliche Interessen, aber das eine schließt das andere nicht aus", sagte Kahn. Allerdings glaube er nicht an die Sinnhaftigkeit einer Alternative. "Katar boykottieren? Dort keine WM zu spielen? Und dann? Entwickelt sich dort dann etwas zum Besseren?", fragte Kahn.

Das Thema hatte bei der jüngsten, überaus turbulenten Jahreshauptversammlung des Klubs Ende November für hitzige Debatten gesorgt. Zuletzt hatte Kahn in der TV-Sendung Sky90 auch eine Verlängerung mit dem Staatsunternehmen Qatar Airways über das Vertragsende 2023 hinaus nicht ausgeschlossen.

Zudem erläuterte Kahn der SZ seine Vorstellung vom Financial Fairplay. "Wir wollen, dass es zu einer Eindämmung der Gehälter kommt, und wünschenswert wäre auch, wenn die Preise auf dem Transfermarkt sinken", sagte er: "Wir wollen einen Salary Cap, eine Gehaltsobergrenze." Auch eine harte Grenze, also eine "Summe X, die maximal von einem Klub für Gehälter aufgewendet werden darf", sei im Sinne der Bayern, ebenso eine "Soft Cap" als relative Größe, die den Maximalanteil der Gehälter an den Einnahmen eines Vereins bestimme.

Darüber hinaus wünscht sich Kahn "klare Grenzen" für Investoren und Strafen, "die wehtun und wirklich vollzogen werden, auch bei den großen Klubs", sollten die Regelungen zur "Kostenkontrolle im Fußball" nicht eingehalten werden. − sid/dpa/red












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Dokumenten Information
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Dokument erstellt am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München
34
97:37
77
2.
Dortmund
34
85:52
69
3.
Leverkusen
34
80:47
64
4.
RB Leipzig
34
72:37
58
5.
Union Berlin
34
50:44
57
6.
Freiburg
34
58:46
55
7.
Köln
34
52:49
52
8.
Mainz
34
50:45
46
9.
Hoffenheim
34
58:60
46
10.
Mönchengladbach
34
54:61
45
11.
Frankfurt
34
45:49
42
12.
Wolfsburg
34
43:54
42
13.
Bochum
34
38:52
42
14.
Augsburg
34
39:56
38
15.
VfB Stuttgart
34
41:59
33
16.
Hertha BSC Berlin
34
37:71
33
17.
Bielefeld
34
27:53
28
18.
Greuther Fürth
34
28:82
18





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