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"Scheiß Elfmeter" entscheidet Klassiker  |  04.12.2021  |  20:30 Uhr

Pechvogel Hummels: Ex-Bayer beim Münchner Sieg an allen drei Gegentoren beteiligt

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Fehler Nummer 1: Mats Hummels verliert das Laufduell gegen Thomas Müller (rechts) und kann Robert Lewandowski (links) vor dessen Treffer zum 1:1-Ausgleich nicht stoppen. −Foto: Bernd Thissen/dpa

Fehler Nummer 1: Mats Hummels verliert das Laufduell gegen Thomas Müller (rechts) und kann Robert Lewandowski (links) vor dessen Treffer zum 1:1-Ausgleich nicht stoppen. −Foto: Bernd Thissen/dpa

Fehler Nummer 1: Mats Hummels verliert das Laufduell gegen Thomas Müller (rechts) und kann Robert Lewandowski (links) vor dessen Treffer zum 1:1-Ausgleich nicht stoppen. −Foto: Bernd Thissen/dpa


Der FC Bayern München reist mit vier Punkten Vorsprung auf seinen Verfolger vom Topspiel bei Borussia Dortmund nach Hause. Der Rekordmeister gewann am Samstagabend vor 15.000 Zuschauer im ausverkauften Westfalenstadion einen rassigen, spannenden und emotionalen Bundesliga-Klassiker mit 3:2. Über das Siegtor wird heftig diskutiert.

Als tragische Figur stand Mats Hummels nach dem Abpfiff im Regen. Der ehemalige Mitspieler war an allen drei Bayern-Toren direkt beteiligt. Vor dem 1:1 durch Robert Lewandowski fehlte ihm die Geschwindigkeit, um Thomas Müller im Laufduell zu stoppen. Beim 1:2 wurde der 32-Jährige angeschossen und der Abpraller fiel Torschütze Kingsley Coman direkt vor die Füße. Schließlich verursachte der Borussen-Abwehrchef beim Stande von 2:2 einen Handelfmeter, den Lewandowski (mit Glück) zum Siegtreffer für die Münchner verwandelte.

Bitter für Hummels und den BVB: Die spielentscheidende Szene wird heftig diskutiert: "Das find ich hart. Mats versucht, mit dem Kopf zum Ball zu gehen", sagte Dortmunds Kapitän Marco Reus und ärgerte sich darüber, dass ihm ein Elfmeter verwehrt geblieben war: "Meine Elfmeterszene war auch 50:50. Das hätte er sich wenigstens anschauen müssen." Und Emre Can echauffierte sich: "So ein Scheiß-Elfmeter entscheidet das Spiel." Schiedsrichter Felix Zwayer hatte zunächst nicht auf Elfmeter entschieden, schaute sich die Szene jedoch nachträglich im Video an und entschied doch auf Strafstoß. Bayerns Thomas Müller räumte ein: "Ich kann den Frust und Ärger verstehen."

Die Dortmunder beschwerten sich nicht nur darüber. Beim Stande von 2:2 war Reus im Sechzehner von Lucas Hernandez zu Fall gebracht worden. Referee Zwayer verweigerte einen Strafstoß. "Wenn ich es in der Zeitlupe sehe, dann ist das heftig", kommentierte der vermeintlich Gefoulte nach dem Schlusspfiff. Ein "wildes, geiles Spiel" hätte die Borussia nicht verlieren müssen, haderte Reus.

"Messi, Messi"-Rufe spornen Lewandowski an

Julian Brandt hatte den BVB vor 15.000 Zuschauern, die klangen wie 50.000, früh in Führung gebracht (5.). Lewandowski (9.) und Kingsley Coman (44.) drehten das Spiel vor der Pause. Nach dem Ausgleich durch Erling Haaland (48.) schoss Lewandowski mit seinem 26. Treffer im 25. Pflichtspiel gegen seinen Ex-Klub den Sieg für die Münchner heraus. Sie haben damit die letzten sieben Pflichtspiele gegen den BVB allesamt gewonnen.

Es wurde bei Wind und Dauerregen von Beginn an das erhofft rasante Spiel mit vielen Torszenen. Was allerdings auch von teilweise erschreckend schwachen Defensiven begünstigt wurde. Der BVB begann augenscheinlich mit einer Überrumpelung-Taktik. Allein die Anwesenheit von Haaland, der erstmals seit dem 19. Oktober in der Startelf stand, sorgte in der Münchner Abwehr für Unordnung. Und so wurden die Gastgeber tatsächlich mit einem Traumstart belohnt, auch wenn ihr Torjäger daran nicht direkt beteiligt war. Drei Kontakte nach einem Schiedsrichter-Ball kam der Ball zu Brandt, der spielte Alphonso Davies aus und traf mit rechts unhaltbar für Manuel Neuer.

Der Jubel währte aber nur exakt vier Minuten. Der Ex-Münchner Mats Hummels schoss im Mittelkreis Thomas Müller an und verlor nach dem Block auch das Luft-Duell, Lewandowski übernahm und schob eiskalt ein. Die Dortmunder Fans bedachten den Treffer mit "Messi, Messi"-Rufen. Der Argentinier hatte bei der Verleihung des "Ballon d"Or" unter der Woche knapp gegen den Polen gewonnen. Nun war der FC Bayern am Drücker und ein weiterer Aussetzer der Dortmunder hätte fast die Gäste-Führung gebracht. Emre Can, ebenfalls ein Ex-Münchner, spielte den Ball quer durch den eigenen Strafraum in die Füße von Coman, doch der schoss daneben (23.). Dann hatte Haaland seinen ersten ganz großen Auftritt: Nach Pass von Marco Reus ließ er sich von Dayot Upamecano nicht einholen, verzog aber knapp (28.).

Torschütze Brandt minutenlang behandelt

In allen wichtigen Statistiken führten die Bayern zur Pause - auch in der wichtigsten. Und auch das 1:2 wurde durch einen Blackout der Dortmunder begünstigt. Raphael Guerreiro schoss Hummels an, der Ball fiel Coman vor die Füße und der nutzte das Geschenk diesmal. Doch der BVB war noch nicht geschlagen. Keine drei Minuten nach der Pause schlenzte Haaland den Ball zum Ausgleich ins Netz. Es entwickelte sich ein noch offenerer Schlagabtausch. Beide spielten relativ ungehemmt auf Sieg. Nun hatte die Borussia Oberwasser, doch dann kam der Schock: Brandt musste nach einem Zusammenprall mit Upamecano minutenlang behandelt werden. Als er vom Feld getragen wurde, war er aber bei Bewusstsein. Der Elfmeter war schließlich berechtigt, Hummels hatte den Ball mit dem Ellbogen berührt. Doch BVB-Trainer Marco Rose echauffierte sich so sehr, dass er Gelb-Rot sah. − mid/dpa












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München
14
45:15
34
2.
Dortmund
14
35:22
30
3.
Leverkusen
14
35:19
27
4.
Freiburg
14
25:13
25
5.
Hoffenheim
14
30:22
23
6.
Union Berlin
14
22:20
23
7.
Mainz
14
20:14
21
8.
Wolfsburg
14
15:20
20
9.
Köln
14
23:23
19
10.
Bochum
14
15:22
19
11.
RB Leipzig
14
25:18
18
12.
Frankfurt
14
18:20
18
13.
Mönchengladbach
14
18:24
18
14.
Hertha BSC Berlin
14
15:29
15
15.
VfB Stuttgart
14
20:25
14
16.
Augsburg
14
14:25
13
17.
Bielefeld
14
10:20
10
18.
Greuther Fürth
14
12:46
1





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