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Zweifel an Augsburgs Bundesligatauglichkeit  |  24.10.2021  |  11:33 Uhr

Wut, Entsetzen und brutale Worte von Keeper Gikiewicz: "Nicht einmal Kreisliga"

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Redete sich nach dem 1:4 in Mainz in rage: Augsburg-Keeper Rafal Gikiewicz. −Foto: dpa

Redete sich nach dem 1:4 in Mainz in rage: Augsburg-Keeper Rafal Gikiewicz. −Foto: dpa

Redete sich nach dem 1:4 in Mainz in rage: Augsburg-Keeper Rafal Gikiewicz. −Foto: dpa


Wie Rafal Gikiewicz in seiner knallgrünen Kluft so schimpfte und polterte, hätte er in Hollywood einen exzellenten Hulk abgegeben. Der Torhüter des FC Augsburg redete sich vollkommen in Rage und ließ seiner Wut nach dem blamablen Auftritt seines Teams freien Lauf. "Mit so einer mentalen Vorbereitung kannst du nicht in der Bundesliga spielen", zeterte der Pole, "nicht einmal in der Kreisliga".

Tatsächlich warf das selbst in dieser Höhe noch glückliche 1:4 (0:3) beim FSV Mainz 05 ernsthafte Zweifel an der Augsburger Bundesligatauglichkeit auf - was auch der erboste Gikiewicz schonungslos ansprach. "Wenn wir so weitermachen", kritisierte er am DAZN-Mikrofon, "dann spielen wir im Sommer in der 2. Liga. Das muss jeder wissen."

Diese Leidenschaft ihres bemitleidenswerten Torhüters hatten die Mitspieler auf dem Platz vollkommen vermissen lassen. Nach einer desaströsen und blutleeren Vorstellung in der ersten Halbzeit ließ sich auch nach der Pause, in der laut Gikiewicz "ein paar Flaschen" kaputtgegangen seien, nur eine leichte Steigerung erkennen. Am Ende war der FCA mit den Gegentoren durch Karim Onisiwo (10.), Stefan Bell (15.) und den bärenstarken Jonathan Burkardt (26./71.) noch gut bedient.

"Aus meiner Perspektive haben wir hier so viel Qualität drin", tobte Gikiewicz weiter: "Aber wir kommen zum Spiel, der Schiri pfeift, und alles ist weg. Wir haben keine Eier mit Ball, keine Eier gegen den Ball." Er habe "das Gefühl, wir sind zu satt und haben keine Lust, Fußball zu spielen" - und dem 33-Jährigen schwante schon noch Übleres: "Wenn du so nach der Länderspielpause gegen Bayern München spielst, dann steht es 0:10."

In Mainz reichte es nur zum Ehrentreffer von Andi Zeqiri (69.), damit sind die Augsburger seit vier Spielen ohne Sieg und stecken im Tabellenkeller fest - nach nur sechs Punkten aus neun Spielen bahnt sich erneut ein zäher Abstiegskampf an. Auch Kapitän Jeffrey Gouweleeuw war angefressen. "Fakt ist", sagte der Niederländer, "wenn wir so spielen, holen wir keine Punkte."

Erst am Dienstag auf der Jahreshauptversammlung hatte Präsident Klaus Hofmann heftige Kritik an der biederen Spielweise der vergangenen Jahre geübt. Den aktuellen Trainer Markus Weinzierl, seit Ende April wieder im Amt, hatte er bei seiner Abrechnung ausdrücklich ausgenommen - nach dem grausigen Auftritt am Freitagabend könnte er dies nochmal überdenken.

Auch Weinzierl zeigte sich fassungslos über den Auftritt seiner Spieler. "Das war als Mannschaft nicht akzeptabel, und auch nicht das, was wir besprochen haben", kritisierte der 46-Jährige, der in den zwölf Ligaspielen seiner zweiten Amtszeit nur zwei Siege vorzuweisen hat: "So kann man kein Bundesligaspiel bestreiten."

Immerhin etwas Positives hatte sein wütender Torwart aber dann doch noch mitzuteilen. "Zum Glück", sagte Gikiewicz, stehe schon am Mittwoch das Zweitrundenspiel im DFB-Pokal beim VfL Bochum an: "Sonst müsste meine Frau mit mir daheim bis kommenden Sonntag leben. Das wäre schon schwierig." − sid












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Dortmund
13
33:19
30
2.
Bayern München
12
41:13
28
3.
Freiburg
13
19:13
22
4.
Leverkusen
12
25:17
21
5.
Hoffenheim
13
27:20
20
6.
Union Berlin
12
19:17
20
7.
Wolfsburg
13
15:17
20
8.
RB Leipzig
12
23:13
18
9.
Mainz
13
17:14
18
10.
Köln
13
22:22
18
11.
Mönchengladbach
13
18:18
18
12.
Bochum
13
12:20
16
13.
Frankfurt
12
14:16
15
14.
Hertha BSC Berlin
13
13:27
14
15.
VfB Stuttgart
13
18:23
13
16.
Augsburg
13
12:22
13
17.
Bielefeld
12
9:18
9
18.
Greuther Fürth
13
11:39
1





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