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Umfrage in der Region  |  20.04.2021  |  06:00 Uhr

Flick und die Bosse: Das sagen die Fanclubs zum Streit bei den Bayern

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Zerrüttetes Verhältnis: Bayern-Trainer Hansi Flick (r.) und Sportvorstand Hasan Salihamidzic (l.) sind in vielen Fragen uneins. −F.: imago images

Zerrüttetes Verhältnis: Bayern-Trainer Hansi Flick (r.) und Sportvorstand Hasan Salihamidzic (l.) sind in vielen Fragen uneins. −F.: imago images

Zerrüttetes Verhältnis: Bayern-Trainer Hansi Flick (r.) und Sportvorstand Hasan Salihamidzic (l.) sind in vielen Fragen uneins. −F.: imago images


Böser Wolf Hasan, Unschuldslamm Hansi? Für die breite Öffentlichkeit ist die Rollenverteilung im Streit beim FC Bayern München klar. Während dem Sechs-Titel-Trainer in Umfragen die Sympathien zufliegen, schiebt eine krasse Mehrheit den Schwarzen Peter auf die Seite von Sportvorstand Salihamidzic.

Die beiden ehemaligen Bayern-Profis waren in der Kader-Frage mehrfach heftig aneinandergeraten. Das Verhältnis ist nicht mehr zu kitten, in letzter Konsequenz will Flick den Klub deshalb verlassen. Seinen Entschluss verkündete er nach dem Sieg beim VfL Wolfsburg (3:2) auf Eigeninitiative live im TV: Er habe im Klub darum gebeten, seinen bis 2023 datierten Vertrag nach Ablauf der Saison vorzeitig aufzulösen.

Das Bayern-Beben beschäftigt auch die vielzähligen niederbayerischen Fanclubs. Dort ist die Rollenverteilung längst nicht so einseitig pro Flick wie in diversen Online-Umfragen: Für die Mitglieder steht der Verein über allem.

Karl Moosbauer, Red-White Champions Preying: "Ich kann sagen, dass Hansi Flick bei unseren 800 Vereinsmitgliedern große Sympathie genießt. Wir können nicht verstehen, was da am Sonntag passiert ist. Da hat es offenbar in der Kommunikation zwischen Vorstand und Trainer gefehlt. Wenn dann eine Presseerklärung herausgegeben wird, wo Worte wie Missbilligung fallen, dann gefällt uns das nicht. Wir würden uns auch von Hasan Salihamidzic, der bei uns schon Ehrengast war, eine bessere Kommunikation wünschen. So gibt es jetzt nur Verlierer. Julian Nagelsmann hat trotz seines jungen Alters gezeigt, dass er eine Mannschaft gut führen kann. Insofern wäre er aktuell wohl die beste Lösung."

Franz Mitterer, Red Bavarians Dingolfing: "Ich denke nicht, dass Hansi Flick sich so verhalten würde, wenn der Job des Bundestrainers nicht frei werden würde. Ich bin der Meinung, dass er kein Unschuldslamm ist und mit Kalkül einen Plan verfolgt. Mit seinem Statement live im TV hat er das Tischtuch meiner Meinung nach so zerschnitten, dass er im Sommer weg darf – das war auch seine Absicht, alles andere glaube ich ihm nicht. Sicherlich hat auch die Vereinsführung Fehler gemacht. Die Rolle von Hasan Salihamidzic – den ich als Fußballer geliebt habe – sollte man dringend klären. Der Verein spricht momentan nicht mit gemeinsamer Stimme. In der Nachfolger-Frage finde ich, dass man Julian Nagelsmann erst 2023 zu dessen Vertragsende holen sollte. Der hat übrigens nie einen Vertrag gebrochen – Flick bricht sie am laufenden Band."

Rudi Grabmeier, Red Bulls Taubenbach: "Es ist traurig, auch wenn die Ankündigung von Hansi Flick nicht ganz unerwartet kam. Ich habe das als Hilferuf empfunden. Für mich kommt Hansi Flick sympathisch und integer rüber, da ist so eine Entwicklung ein Beleg, wie weit es intern gekommen sein muss. Man darf sich schon fragen, wie das jetzt weitergehen soll. Ein Nachfolger muss eine Mannschaft überzeugen, die ja hundertprozentig hinterm Trainer gestanden hat. Ich wüsste gar nicht, wer das jetzt machen sollte. Und gleichzeitig steht die Mannschaft vor einem Umbruch. Ich richte mich auf eine Durststrecke ein, die wohl etwas anhalten wird."

Weitere Stellungnahmen lesen Sie in der Dienstagsausgabe Ihrer Heimatzeitung (Sport) oder hier auf PNP Plus.












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München
31
86:40
71
2.
Leipzig
31
55:25
64
3.
Wolfsburg
31
54:32
57
4.
Frankfurt
31
62:47
56
5.
Dortmund
31
66:42
55
6.
Leverkusen
31
51:35
50
7.
Mönchengladbach
31
59:46
46
8.
Union Berlin
31
47:38
46
9.
Stuttgart
32
54:52
42
10.
Freiburg
31
45:46
41
11.
Hoffenheim
31
45:50
36
12.
Mainz
31
34:50
35
13.
Augsburg
32
32:49
33
14.
Hertha BSC Berlin
30
38:49
30
15.
Bremen
31
34:51
30
16.
Bielefeld
31
23:51
30
17.
Köln
31
32:56
29
18.
Schalke 04
30
18:76
13





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