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13.08.2020  |  10:27 Uhr

Rassismus beim FC Bayern? Vorstands-Chef Rummenigge kündigt Konsequenzen an

von Sebastian Lippert

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Der Campus des FC Bayern München, das Nachwuchsleistungszentrum des deutschen Fußball-Rekordmeisters. −Foto: Bernd Feil/M.i.S.

Der Campus des FC Bayern München, das Nachwuchsleistungszentrum des deutschen Fußball-Rekordmeisters. −Foto: Bernd Feil/M.i.S.

Der Campus des FC Bayern München, das Nachwuchsleistungszentrum des deutschen Fußball-Rekordmeisters. −Foto: Bernd Feil/M.i.S.


Der FC Bayern München treibt die Aufklärung rund um den Rassismus-Verdacht gegen einen Mitarbeiter offenbar rigoros voran. Am Dienstag waren vermeintliche Chat-Verläufe aufgetaucht, welche den Beschuldigten schwer belasten. Sollten diese nicht gefälscht sein, hat sich der Mitarbeiter mehrfach eindeutig rassistisch geäußert, einen Jugendspieler beispielsweise als "Drecks Türke" bezeichnet. Angeblich geht es nun ganz schnell: Laut "sport inside", einem Magazin des WDR, stehe der beschuldigte Jugendtrainer vor seiner Entlassung. Darauf lassen auch Aussagen von FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge schließen.

Am späten Mittwochabend sei beim FC Bayern die Entscheidung gereift, sich von dem Mitarbeiter zu trennen. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich am Donnerstag im Interview des TV-Senders "Sky" zu den Vorfällen und kündigte baldige Schritte des Clubs an. "Es wird auch zeitnah da Konsequenzen geben. Unsere internen Untersuchungen sind ziemlich schnell beendet", sagte Rummenigge. "Diese Geschichte passt natürlich überhaupt nicht zu den Werten, die der FC Bayern vertritt", betonte der 64-Jährige. Erst im März dieses Jahres hatte der FC Bayern die Aktion "Rot gegen Rassismus" gestartet.

Ebenfalls am Mittwoch hatten der Leiter des FC Bayern Campus Jochen Sauer und sein Stellvertreter Holger Seitz einen Brief an Spieler-Eltern verschickt und darin um Mithilfe bei der Aufklärung des Falls gebeten. Man verurteile "jegliche Art von Diskriminierung und Rassismus" und sei bereit, "wenn notwendig, Konsequenzen zu ziehen", zitiert "sportschau.de" aus dem Schreiben. Die Rechtsabteilung befragte mehrere mutmaßlich am vermeintlichen Chat beteiligte Personen.

Zum Thema:Staatsschutz ermittelt: Schwere Vorwürfe – Rassismus auf dem FC Bayern-Campus?

Am Mittwoch hatte auch die Staatsschutz-Abteilung der Münchner Polizei Ermittlungen aufgenommen. "Wir haben das Legalitätsprinzip", sagte Polizei-Pressesprecher Werner Kraus , "das heißt, wir müssen ermitteln, wenn es um eine Straftat geht. Würden sich die Vorwürfe bestätigen, dann läge hier in eindeutiger Art und Weise eine rassistische Handlung vor", sagte Kraus dem Magazin: "Es wäre dann eine Straftat." Der FC Bayern wurde zur Mitarbeit aufgefordert.

Gleichzeitig ging der beschuldigte Mitarbeiter offenbar in die Gegenoffensive. Der Mann soll Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt haben. Diese richtet sich gegen jene Person, welche mithilfe eines Fake-Accounts auf Twitter jene vermeintlichen Chat-Verläufe verbreitet hatte.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Augsburg
2
5:1
6
2.
Frankfurt
2
4:2
4
2.
Leipzig
2
4:2
4
4.
Bielefeld
2
2:1
4
5.
Bayern München
1
8:0
3
6.
Stuttgart
2
6:4
3
7.
Hertha BSC Berlin
2
5:4
3
8.
Dortmund
2
3:2
3
8.
Hoffenheim
1
3:2
3
8.
Freiburg
1
3:2
3
11.
Bremen
2
4:5
3
12.
Leverkusen
2
1:1
2
13.
Wolfsburg
1
0:0
1
14.
Union Berlin
2
2:4
1
15.
Mönchengladbach
2
1:4
1
16.
Köln
2
2:4
0
17.
Mainz
2
2:7
0
18.
Schalke 04
2
1:11
0





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