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Aufstieg in die Bundesliga  |  27.07.2020  |  11:14 Uhr

Jetzt ist es fix: Hoffenheim angelt sich Sebastian Hoeneß – "Seine Arbeit imponiert uns"

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Als ein großes Trainer-Talent bezeichnet FC-Bayern-Ikone Hermann Gerland Sebastian Hoeneß (38). −Foto: Imago Images

Als ein großes Trainer-Talent bezeichnet FC-Bayern-Ikone Hermann Gerland Sebastian Hoeneß (38). −Foto: Imago Images

Als ein großes Trainer-Talent bezeichnet FC-Bayern-Ikone Hermann Gerland Sebastian Hoeneß (38). −Foto: Imago Images


Sebastian Hoeneß (38) wechselt als Cheftrainer zu Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim. Was zuvor schon als so gut wie sicher galt, ist nun endgültig geklärt: Der Klub bestätigte die Verpflichtung am Montag. Hoeneß unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2023 und wird mit seiner Mannschaft am 2. August in die Vorbereitung starten.

"Wir stehen schon seit längerer Zeit in Kontakt mit Sebastian Hoeneß, da uns seine Arbeit imponiert und seine Auffassung von Fußball hervorragend zur Philosophie und Strategie der TSG passt", sagt Alexander Rosen in der TSG-Pressemitteilung. Der TSG-Direktor Profifußball skizziert zwei Hauptgründe für dessen Verpflichtung: "Sebastian hat eindrucksvoll bewiesen, junge Spieler zu einer leistungsstarken Einheit formen und individuell weiterentwickeln zu können. Dabei hat er einen offensiven Ansatz gewählt, der nicht nur attraktiv, sondern auch außerordentlich erfolgreich war", so Rosen.

"Die Arbeit bei der TSG Hoffenheim ist eine große Herausforderung, auf die ich mich enorm freue. Die grundsätzliche Philosophie des Klubs ist identisch mit meiner Idee von Fußball – offensiv, mutig, flexibel und immer aktiv", sagt Sebastian Hoeneß. "Darüber hinaus hat die TSG Hoffenheim in den vergangenen Jahren ein beeindruckendes Fundament aufgebaut, um eine optimale und nachhaltige Ausbildung von Profi- und Jugendfußballern zu gewährleisten." Mit Blick auf die kommenden Monate stellt Hoeneß fest: "Wir stehen vor einer herausfordernden Saison, die noch immer geprägt ist von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und in der in Liga, Pokal sowie Europa League komplexe Aufgaben auf uns warten. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir diese anspruchsvollen Themen gemeinsam erfolgreich meistern werden."

Gerland: "Sebastian ist ein großes Trainer-Talent"

Sebastian Hoeneß spielte selbst aktiv für den Nachwuchs des VfB Stuttgart, die zweite Mannschaft von Hertha BSC und die TSG Hoffenheim. Seine Karriere als Spieler beendete der gebürtige Münchener im Jahr 2010, um im Anschluss als Nachwuchstrainer bei Hertha 03 Zehlendorf (U19), RB Leipzig (U17) und dem FC Bayern München (U19, U23) zu arbeiten. Mit den "kleinen Bayern" errang er als Aufsteiger nicht nur die Meisterschaft, sondern wurde auch gleich zum "Trainer des Jahres" in der 3. Liga gewählt.

Der kometenhafte Aufstieg bei seinem "Herzensclub" FC Bayern München mit dem Titelgewinn in der schwierigen Corona-Saison hatte nach nur einer Saison als Trainer im Männerfußball Begehrlichkeiten in der Branche geweckt. Der 38-Jährige wird dort nicht als Sohn oder Neffe wahrgenommen, er hat sich als erfolgreicher Trainer etabliert. Die Art und Weise, wie er spielerische Dominanz und defensive Stabilität im Spiel der jungen Bayern-Mannschaft erfolgreich verzahnte, wird als sein großer Verdienst eingestuft.

"Er hatte am Anfang viele Vorurteile, weil er auch Hoeneß heißt. Ich bin ganz glücklich, dass er einen so tollen Job macht, denn so gut hat die zweite Mannschaft noch nie da gestanden", lobte Uli Hoeneß schon vor den Hoffenheim-Spekulationen. Dabei war Onkel Uli, das verriet Sebastian Hoeneß einmal in der "Süddeutschen Zeitung" damals "nicht angetan von der Idee", ihn zu verpflichten. "Uli wusste, was das mit sich bringen kann, dass da immer etwas mitschwingt", sagte der Jung-Hoeneß, der zunächst zwei Jahre die U19 trainierte. Name hin oder her: Er setzte sich jedenfalls imponierend durch. Hoeneß gilt als loyal und bodenständig, die fachlichen Qualitäten sind ohnehin groß. Hospitationen bei Huub Stevens, Thomas Tuchel und Pep Guardiola betrachtet er als faszinierende Erfahrungen.

"Sebastian ist ein großes Trainer-Talent", lobte Hermann Gerland im Vereinsmagazin "51". Hoeneß war 2017 als Jugendcoach von RB Leipzig nach München gekommen. "Er ist noch ein junger Trainer, hat aber hier schon einige Fußspuren hinterlassen und sehr erfolgreich gearbeitet", unterstrich Flick. − dpa/pm/red












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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
FC Bayern München
34
100:32
82
2.
Borussia Dortmund
34
84:41
69
3.
RB Leipzig
34
81:37
66
4.
Borussia Mönchengladbach
34
66:40
65
5.
Bayer 04 Leverkusen
34
61:44
63
6.
TSG 1899 Hoffenheim
34
53:53
52
7.
VfL Wolfsburg
34
48:46
49
8.
Sport-Club Freiburg
34
48:47
48
9.
Eintracht Frankfurt
34
59:60
45
10.
Hertha BSC
34
48:59
41
11.
1. FC Union Berlin
34
41:58
41
12.
FC Schalke 04
34
38:58
39
13.
1. FSV Mainz 05
34
45:66
37
14.
1. FC Köln
34
51:69
36
15.
FC Augsburg
34
45:63
36
16.
SV Werder Bremen
34
42:69
31
17.
Fortuna Düsseldorf
34
37:68
30
18.
SC Paderborn 07
34
37:74
20





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