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01.06.2020  |  11:07 Uhr

Die Bayern als Meister des Geisterfußballs: Jagd auf Juventus – und Vorfreude auf Sané

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Erstmal entspannen: Bayern-Trainer Hansi Flick (rechts) hat seinen Spielern zwei freie Tage gewährt. −Foto: dpa

Erstmal entspannen: Bayern-Trainer Hansi Flick (rechts) hat seinen Spielern zwei freie Tage gewährt. −Foto: dpa

Erstmal entspannen: Bayern-Trainer Hansi Flick (rechts) hat seinen Spielern zwei freie Tage gewährt. −Foto: dpa


Die Pfingst-Botschaften aus München klangen wenig ermutigend für alle Bayern-Jäger. Und das nicht nur akut, sondern über die Corona-Krise hinaus. Beim spielerisch leichten 5:0 gegen Fortuna Düsseldorf präsentierte sich zunächst das von Hansi Flick angeleitete Ensemble des FC Bayern als Meister des Geisterfußballs.

Der langjährige Macher Uli Hoeneß prophezeite von seinem Alterssitz am Tegernsee aus via Bayerischem Rundfunk "eine neue Bayern-Ära" mit dem von ihm erhofften Neuzugang Leroy Sané. Und dann meldete sich am Sonntagabend auch noch der künftige Vorstandsboss Oliver Kahn bei "Sky 90" zu Wort und kündigte für die kommenden Bundesliga-Jahre an, dass man sich beim deutschen Serienmeister "nicht zurücklehnen" werde. "Juventus Turin ist achtmal nacheinander italienischer Meister geworden. Ich glaube, unsere Jungs wollen das toppen", sagte Kahn.

Coach Flick ist fokussiert auf die Gegenwart - und die leuchtet sportlich rosarot. Das Torfestival gegen überforderte Düsseldorfer Abstiegskandidaten rundete eine Neun-Punkte-Woche meisterlich ab. Flick war sehr angetan von seinem Kollektiv um Topscorer Robert Lewandowski und dem von ihm extra hervorgehobenen Vorarbeiter Leon Goretzka im Mittelfeld. "Es ist immer schwierig, nach einem Highlight wie in Dortmund wieder hundert Prozent auf den Platz zu bringen. Wir haben dem Gegner nicht den Hauch einer Chance gegeben", sagte Flick. Zur Belohnung spendierte er dem Team zwei freie Pfingsttage.

Einen Schlendrian muss er im Saisonendspurt bei seinen Musterprofis nicht befürchten. "Man sieht einfach, wie ehrgeizig und wie hungrig wir sind, dass wir am Ende ganz oben stehen", sagte Abwehrchef David Alaba. Juniorchef Joshua Kimmich will den 30. Titelgewinn nicht erst am 34. Spieltag, sondern möglichst rasch im Juni eintüten. "Wir wollen die Meisterschaft so früh wie möglich entscheiden. Wir wollen es einfach nicht spannend machen", sagte der Nationalspieler. Der Vorsprung auf Verfolger Dortmund beträgt unverändert komfortable sieben Punkte.

Hier lesen Sie: Champions League, Bundesliga, Länderspiele – Wie es im Profifußball weitergehen soll

Hoeneß denkt längst über den 30. Meistertitel hinaus. "Ich glaube, wir sind an der Schwelle zu einer tollen Generation", sagte der 68-Jährige bei Bayern 1. Er setzt auf die Mittzwanziger um Kimmich, Süle, Gnabry, Coman und zählte den noch an Manchester City gebundenen Sané beim Ensemble der Zukunft schon mal mit auf. Kahn betätigte lieber die Transferbremse. Der 50-Jährige beobachtet den Transfermarkt in Corona-Zeiten mit erheblicher Skepsis und erklärte, 30 oder 40 Millionen Euro seien für ihn keine "Peanuts".

Hoeneß würde auch den Leverkusener Kai Havertz "gerne haben", aber diesen Millionen-Transfer hält er für eher unrealistisch. Aber auch so habe man "eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft". Kahn formulierte ebenfalls große Ziele: "Wir wollen alle beim FC Bayern diesen Erfolg, der national ohnegleichen ist, auch zukünftig haben. Und wir wollen auch weiterhin im europäischen Konzert ganz vorne mit dabei sein und auch die Champions League möglicherweise in einer kürzeren Frequenz gewinnen." Mia san mia – Corona hin oder her. − dpa












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
FC Bayern München
34
100:32
82
2.
Borussia Dortmund
34
84:41
69
3.
RB Leipzig
34
81:37
66
4.
Borussia Mönchengladbach
34
66:40
65
5.
Bayer 04 Leverkusen
34
61:44
63
6.
TSG 1899 Hoffenheim
34
53:53
52
7.
VfL Wolfsburg
34
48:46
49
8.
Sport-Club Freiburg
34
48:47
48
9.
Eintracht Frankfurt
34
59:60
45
10.
Hertha BSC
34
48:59
41
11.
1. FC Union Berlin
34
41:58
41
12.
FC Schalke 04
34
38:58
39
13.
1. FSV Mainz 05
34
45:66
37
14.
1. FC Köln
34
51:69
36
15.
FC Augsburg
34
45:63
36
16.
SV Werder Bremen
34
42:69
31
17.
Fortuna Düsseldorf
34
37:68
30
18.
SC Paderborn 07
34
37:74
20





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