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Viertelfinale nur mehr Formsache  |  25.02.2020  |  23:16 Uhr

Blitz-Doppelpack von Gnabry: FC Bayern kombiniert sich in London zum klaren Sieg

von Klaus Bergmann

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Der Führungstreffer: Serge Gnabry (rechts) verwandelt unbedrängt zum 1:0 für den FC Bayern. −Foto: Sven Hoppe/dpa

Der Führungstreffer: Serge Gnabry (rechts) verwandelt unbedrängt zum 1:0 für den FC Bayern. −Foto: Sven Hoppe/dpa

Der Führungstreffer: Serge Gnabry (rechts) verwandelt unbedrängt zum 1:0 für den FC Bayern. −Foto: Sven Hoppe/dpa


Die Steine auf dem Weg ins Viertelfinale der Champions League dürfte der FC Bayern München bereits im Hinspiel des Achtelfinals bei Chelsea London aus dem Weg geräumt haben. Am Dienstagabend setzten sich die Münchner nach einem Blitz-Doppelschlag von Serge Gnabry (51., 54. Minute) und einem weiteren Treffer von Robert Lewandowski (76.) souverän und hochverdient mit 3:0 durch.

Nach der nächsten Fußball-Gala in London ließen sich die reifen Bayern um Matchwinner Serge Gnabry von ihren mitgereisten Fans an der Stamford Bridge feiern. "Es tut immer gut, nach London zurückzukommen", sagte der frühere Arsenal-Profi und Doppeltorschütze Gnabry nach dem 3:0 (0:0) beim FC Chelsea. In eine dicke Jacke gehüllt, hielt der Nationalspieler die Trophäe für den "Man of The Match" in der Hand. "Wir haben viel Druck gemacht und freuen uns natürlich über dieses Ergebnis", sagte der 24-Jährige bei Sky.

Mit einer neuerlichen Tor-Show in London hatte Gnabry dem deutschen Rekordmeister den Weg in das Viertelfinale der Champions League geebnet. Gnabry versetzte Chelsea bei der grandios geglückten Revanche der Münchner für das 2012 verlorene "Finale dahoam" mit seinem Doppelschlag (51./54. Minute) praktisch schon den K.o., zumal Robert Lewandowski sogar noch sein elftes Königsklassen-Saisontor (76.) nachlegen konnte. "Das war über 90 Minuten eine sehr konzentrierte Mannschaftsleistung. Wir haben das Spiel bestimmt. Wir sind sehr, sehr happy und sehr zufrieden", sagte Bayern-Trainer Hansi Flick. "Sicherlich haben wir ein exzellentes Auswärtsspiel gemacht. Wir hätten uns in der ersten Halbzeit schon mit einem Tor belohnen müssen. Das war ein absolut verdientes 3:0, wir sind auf dem Gaspedal geblieben", sagte Thomas Müller.

Jerome Boateng als Stabilisator Garant für "zu Null"

In der Gruppenphase hatte Nationalspieler Gnabry bereits beim 7:2 gegen Tottenham als vierfacher Torschütze phänomenal aufgespielt. Beide Tore gegen Chelsea machte er nach Doppelpass mit dem ebenfalls herausragenden Lewandowski. In der Schlussphase sah Chelseas Marcos Alonso noch Rot nach einer Tätlichkeit gegen Lewandowski (84.).

Das Achtelfinal-Rückspiel am 18. März in München sollte nur noch Formsache sein für die Bayern, die unter Trainer Hansi Flick auch in Europa wieder zu einem Titelanwärter zu reifen scheinen. Vor allem Jerome Boateng tat sich als Stabilisator und Sicherheitsfaktor hervor und war einer der Garanten für das so wichtige Zu-Null-Spiel. Wenige Minuten vor Schluss rettete der ehemalige Nationalspieler mit einer perfekten Grätsche im eigenen Strafraum gegen Tammy Abraham.

Die Zuschauer sahen in der ersten Hälfte eine kontrollierte Partie beider Teams, die darauf aus waren, Fehler zu vermeiden. Chelsea setzte auf eine starke Defensive mit Dreier- bzw. Fünferkette und lange Bälle auf den französischen Weltmeister Olivier Giroud, der aber nahezu wirkungslos blieb und nach einer Stunde ausgewechselt wurde. Die Gäste aus München trugen ihre Angriffe durchdacht und kontrolliert vor und schon da dem Treffer näher - es fehlte jedoch bei deutlichem Chancenplus zunächst die Effektivität im Abschluss.

Müllers Kopfball knallt an die Latte

Coman scheiterte am Außennetz (11.). Lewandowski prüfte den Londoner Schlussmann Caballero aus spitzem Winkel (15.). Reaktionsschnell per Fuß rettete der Argentinier auch zehn Minuten später gegen Lewandowski. Müllers Schuss aus der Distanz ging knapp vorbei (29.), sein Kopfball landete an der Latte (35.). Der 38 Jahre alte Caballero rechtfertigte gleich in mehreren Situationen seinen Vorzug vor 80-Millionen-Mann Kepa. Auf der anderen Seite war Bayern-Torhüter Manuel Neuer kurz vor der Pause erstmals gefordert: Einen Flachschuss von Alonso lenkte er zur Seite (43.). Nach dem Wechsel belohnten sich die Bayern dann endlich für ihren Aufwand mit einem bemerkenswerten Gnabry-Doppelschlag.

Der frühere Arsenal-Profi erwies sich erneut als London-Schreck. Beiden Toren gingen fantastische Kombinationen mit Lewandowski voraus, der beim ersten Treffer uneigennützig querlegte. Auch beim zweiten Tor hebelten die beiden starken Offensivkräfte die Chelsea-Abwehr um Nationalspieler Antonio Rüdiger spielend aus. Der für den offenbar am Oberschenkel verletzten Coman eingewechselte Philippe Coutinho hätte per Seitfallzieher erhöhen können (68.). Dies übernahm dann Lewandowski, der beim 3:0 von einer wunderbaren Vorarbeit und einem überlegten Zuspiel von Davies profitierte und erstmals nach zuvor sieben torlosen K.o.-Spielen wieder traf. Die Chelsea-Profis wirkten nun endgültig frustriert - Alonso ließ sich zu einem Griff ins Gesicht von Lewandowski hinreißen und sah Rot (84.). − dpa












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
FC Bayern München
25
73:26
55
2.
Borussia Dortmund
25
68:33
51
3.
RB Leipzig
25
62:26
50
4.
Borussia Mönchengladbach
25
49:30
49
5.
Bayer 04 Leverkusen
25
45:30
47
6.
FC Schalke 04
25
33:36
37
7.
VfL Wolfsburg
25
34:30
36
8.
Sport-Club Freiburg
25
34:35
36
9.
TSG 1899 Hoffenheim
25
35:43
35
10.
1. FC Köln
25
39:45
32
11.
1. FC Union Berlin
25
32:41
30
12.
Eintracht Frankfurt
24
38:41
28
13.
Hertha BSC
25
32:48
28
14.
FC Augsburg
25
36:52
27
15.
1. FSV Mainz 05
25
35:54
26
16.
Fortuna Düsseldorf
25
28:51
22
17.
SV Werder Bremen
24
27:55
18
18.
SC Paderborn 07
25
30:54
16





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