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25.01.2020  |  08:00 Uhr

"Witz des Jahrhunderts": Warum Lutz Pfannenstiel und Trainer Funkel bei der Fortuna in Kritik geraten

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Nach nur einem Sieg aus den vergangenen acht Partien stehen Trainer Friedhelm Funkel (rechts) und Sportvorstand Lutz Pfannenstiel bei Fortuna Düsseldorf unter Beobachtung. −Foto: Becker, dpa

Nach nur einem Sieg aus den vergangenen acht Partien stehen Trainer Friedhelm Funkel (rechts) und Sportvorstand Lutz Pfannenstiel bei Fortuna Düsseldorf unter Beobachtung. −Foto: Becker, dpa

Nach nur einem Sieg aus den vergangenen acht Partien stehen Trainer Friedhelm Funkel (rechts) und Sportvorstand Lutz Pfannenstiel bei Fortuna Düsseldorf unter Beobachtung. −Foto: Becker, dpa


Das Düsseldorfer Schauspielhaus sucht Laiendarsteller für großes Theater. "O Fortuna", benannt nach dem Anruf an die Schicksalsgöttin aus Carl Orffs Carmina Burana, soll zum 125. Vereinsjubiläum im Sommer auf die Bühne kommen. Bereits jetzt spielt sich am Rhein eine vielbeachtete Posse um Trainer Friedhelm Funkel ab – mit Typen in den Hauptrollen, die erfahrene Profis sind.

Jedenfalls spielte ein "Maulwurf" Medien zu, Funkel stelle falsch auf, mutlos, er halte entgegen allgemeiner Leistungseinschätzung stoisch an Oliver Fink, (37) und Adam Bodzek (34) fest. Dadurch verliere er Zutrauen in Teilen der Mannschaft. "Den Witz des Jahrhunderts" nannte der Coach diesen Anwurf am Freitag während einer kämpferischen Rechtfertigungsrede, Berichte über ein Zwei-Spiele-Ultimatum seien ohnehin "völlig aus der Luft gegriffen. Da ist nichts von wahr – gar nichts! So etwas in die Welt zu setzen, ist schon bösartig."

Doch angeblich wachsen im Aufsichtsrat des Bundesligisten Zweifel am Trainer-Routinier, der die Fortuna zunächst vor dem Abstieg in die 3. Liga gerettet, sie dann in die Bundesliga geführt und dort gehalten hat. Sportvorstand Lutz Pfannenstiel aus Zwiesel äußert sich kryptisch. Zwar sei der 17. Tabellenplatz vor dem Spiel bei Bayer Leverkusen an diesem Sonntag (18 Uhr/Sky) "kein Kriterium". Aktionismus ergo fehl am Platze. Doch es gelte wortgleich mit Vereinschef Thomas Röttgermann vor dem 0:1 gegen Werder Bremen: "Ruft die Mannschaft ihr Leistungsvermögen ab und kriegen das Trainerteam und die Mannschaft das zusammen hin, gibt es für uns keinen Grund, darüber nachzudenken."

Der 66-jährige Funkel hat auch wegen einer verfehlten Sommer-Transferpolitik, die zuvorderst Pfannenstiel angekreidet wird, und seinen Äußerungen über Bayern München, den Hamburger SV, Alexander Nübel und Gott und die Welt Kredit eingebüßt. Bisweilen entstand der Eindruck, Funkel kümmere sich mehr um andere als um seinen Verein, der nur eines der vergangenen acht Spiele gewonnen hat. Zwischen Pfannenstiel, der die Welt gesehen hat, und Funkel, der im deutschen Fußball alles gesehen hat, sollen Differenzen in grundlegenden Dingen bestehen, unter anderem in der Bewertung der neuen Spieler.

Die fehlende klare Linie führt zu Kuriositäten. Am 22. Dezember gewann die Fortuna gegen Union Berlin durch ein Last-Minute-Tor. Für den Fall einer Niederlage, berichtet der "Kicker", hätte sich womöglich bereits eine Mehrheit für Funkels Ablösung gefunden. Stattdessen wurde einen Tag danach unter gegenseitigen Schmeicheleien sein Vertrag verlängert – für den Fall des Klassenerhalts. Funkel schaffe es "Jahr für Jahr, aus seinen Mannschaften ein Team zu formen, das für unsere Fortuna alles gibt", sagt Pfannenstiel. Derzeit sieht es nicht aus, als würde dies genügen. − sid












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München
1
8:0
3
2.
Hertha BSC Berlin
1
4:1
3
3.
Dortmund
1
3:0
3
4.
Augsburg
1
3:1
3
5.
Hoffenheim
1
3:2
3
5.
Freiburg
1
3:2
3
7.
Frankfurt
1
1:1
1
7.
Bielefeld
1
1:1
1
9.
Leverkusen
0
0:0
0
9.
Leipzig
0
0:0
0
9.
Mainz
0
0:0
0
9.
Wolfsburg
0
0:0
0
13.
Köln
1
2:3
0
13.
Stuttgart
1
2:3
0
15.
Union Berlin
1
1:3
0
16.
Bremen
1
1:4
0
17.
Mönchengladbach
1
0:3
0
18.
Schalke 04
1
0:8
0





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