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19.11.2019  |  22:09 Uhr

Chance für den FC Bayern? Erfolgscoach Pochettino bei Tottenham entlassen

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Erst in der Krise und nun entlassen: Mauricio Pochettino. −Foto: dpa

Erst in der Krise und nun entlassen: Mauricio Pochettino. −Foto: dpa

Erst in der Krise und nun entlassen: Mauricio Pochettino. −Foto: dpa


Ein renommierter Trainer ist plötzlich wieder auf dem Markt: Champions-League-Finalist Tottenham Hotspur hat sich überraschend von Coach Mauricio Pochettino getrennt. Das gab der Club aus der englischen Premier League am Dienstagabend bekannt. Die Spurs reagierten damit auf den schlechten Saisonstart mit nur 14 Punkten aus zwölf Spielen. Dazu hatte es in der Champions-League-Gruppenphase eine 2:7-Heimniederlage gegen den FC Bayern München gegeben.

"Bedauerlicherweise waren die Ergebnisse am Ende der letzten und zu Beginn dieser Saison äußerst enttäuschend", begründete Clubchef Daniel Levy die Entscheidung, die "der Vorstand nicht leichtfertig oder in Eile" getroffen habe.

Pochettino hatte im Mai 2014 das Traineramt bei Tottenham übernommen. Einen Titel gewann der Argentinier mit dem Club zwar nicht, allerdings führte er die Spurs zuletzt vier Mal in Serie in die Champions League. Höhepunkt war der Einzug ins diesjährige Endspiel, das die Londoner gegen den FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp 0:2 verloren.

Bei der FIFA-Wahl zum Trainer des Jahres landete Pochettino auf dem dritten Platz hinter Klopp und Pep Guardiola von Manchester City. So fand Klopp in seiner Dankesrede tröstende Worte für den 47-Jährigen. Wenn Tottenham im Königsklassen-Finale siegreich gewesen wäre, hätte Pochettino wohl oben gestanden, meinte der deutsche Trainer.

Pochettino war in der Vergangenheit immer wieder mit namhaften Clubs in Verbindung gebracht worden, darunter auch der spanische Rekordmeister Real Madrid oder Manchester United. Auch beim FC Bayern München war der Name nach der Trennung von Niko Kovac in den Medien gefallen. Mindestens bis Weihnachten wird Hansi Flick die Bayern als Interimscoach betreuen. Die Münchner "AZ" hatte zuletzt berichtet, dass Sportdirektor Hasan Salihamidzic ein Fan von Pochettino sein soll.

Pochettino hatte erst 2018 bei den Spurs einen Vertrag bis 2023 unterschrieben. Damals wollte sich Club-Boss Levy auch gegen die ständigen Abwerbeversuche anderer Clubs absichern. Nun kam es andersherum. Der Vorstand müsse schwere Entscheidungen treffen, sagte Levy. Diese sei angesichts "der denkwürdigen Momente mit Mauricio" umso schwerer gewesen.

Pochettino hatte 2009 seine Trainerkarriere beim spanischen Erstligisten Espanyol Barcelona begonnen, für den er auch gespielt hatte. Drei Jahre später wechselte er auf die Insel zum FC Southampton, ehe das Angebot aus London kam. Auch wenn er noch keinen Titel gewann, wurde er bei all seinen Clubs geschätzt. − dpa












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
FC Bayern München
34
100:32
82
2.
Borussia Dortmund
34
84:41
69
3.
RB Leipzig
34
81:37
66
4.
Borussia Mönchengladbach
34
66:40
65
5.
Bayer 04 Leverkusen
34
61:44
63
6.
TSG 1899 Hoffenheim
34
53:53
52
7.
VfL Wolfsburg
34
48:46
49
8.
Sport-Club Freiburg
34
48:47
48
9.
Eintracht Frankfurt
34
59:60
45
10.
Hertha BSC
34
48:59
41
11.
1. FC Union Berlin
34
41:58
41
12.
FC Schalke 04
34
38:58
39
13.
1. FSV Mainz 05
34
45:66
37
14.
1. FC Köln
34
51:69
36
15.
FC Augsburg
34
45:63
36
16.
SV Werder Bremen
34
42:69
31
17.
Fortuna Düsseldorf
34
37:68
30
18.
SC Paderborn 07
34
37:74
20





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