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09.10.2019  |  15:27 Uhr

Jetzt spricht Müller: Nach Notnagel-Satz − flüchtet der Bayern-Star schon im Winter vor Kovac?

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Thomas Müller. −Foto: afp

Thomas Müller. −Foto: afp

Thomas Müller. −Foto: afp


Fußball-Weltmeister Thomas Müller will laut Bericht der "Sport Bild" (Mittwoch) den FC Bayern München verlassen. Das Magazin berichtet, dass der 30-Jährige einen Transfer in der Winterpause plane. Schon in der laufenden Länderspielpause soll es demnach Gespräche zwischen dem Offensivspieler und dem Bundesligisten geben.

Gerade einmal zehn Jahre war Thomas Müller alt, als er im Jahr 2000 vom kleinen TSV Pähl in die D-Jugend des FC Bayern wechselte. Jetzt ist Müller 30, eine Identifikationsfigur beim Rekordmeister, der Liebling der Fans und der letzte echte (Ober-)Bayer im Kader. Die viel diskutierte Frage in München ist aber längst: Wie lange noch?

Der Weltmeister von 2014 will den Verein angeblich nach 19 Jahren, in denen er die Bayern wie Bastian Schweinsteiger oder Philipp Lahm entscheidend geprägt hat, verlassen.Dies berichtet die Sport Bild. Müller soll eine Freigabe in der kommenden Winterpause anstreben. Ob die Bayern ihn überhaupt gehen lassen, ist jedoch fraglich. Es wäre auf jeden Fall das Ende einer großen Ära beim FC Bayern. "Wenn das Trainerteam mich in Zukunft nur noch in der Rolle des Ersatzspielers sieht", sagte der 30-Jährige dem kicker, "muss ich mir meine Gedanken machen. Dafür bin ich einfach zu ehrgeizig."

Zu groß ist der Frust beim Münchner Dauerbrenner, unter Trainer Niko Kovac nur noch zweite Wahl zu sein. Nach der Verpflichtung des Brasilianers Philippe Coutinho verlor der mit Titeln hochdekorierte Müller seinen Stammplatz. Bei der 1:2-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Samstag saß Müller zum fünften Mal in Folge zu Beginn auf der Bank. Dies sei "ein Trend, der mich nicht glücklich macht", betonte Müller.

Kovac hatte zudem vor dem Spiel mit seiner "Not-am-Mann"-Aussage für reichlich Wirbel gesorgt. Man müsse "da nichts draus zaubern", merkte der Coach wenig später an. Doch selbst mit wenig Fantasie sind die Worte – ob beabsichtigt oder nicht - als offizielle Degradierung zum Ersatzspieler zu verstehen. Er sei "natürlich überrascht" gewesen, sagte Müller, "aber ich bin bei so etwas nicht so empfindlich. Es gab mit dem Trainer bereits ein Vieraugengespräch. Damit ist die Geschichte für mich ausgeräumt."

Nach seiner Ausbootung in der Nationalmannschaft im Frühjahr ist die aktuelle Lage für den umtriebigen Offensivspieler, der mit den Bayern 2013 das historische Triple und insgesamt achtmal die Meisterschaft gewann, der zweite schmerzhafte Schlag. Verwunderlich ist deshalb nicht, dass sich "der Raumdeuter" (O-Ton Müller) mit einem Abschied aus München beschäftigt. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2021. Gespräche über eine Verlängerung gab es bisher nicht.

Die derzeitige Entwicklung habe er "so nicht erwartet", zumal Müller sich weiter als konkurrenzfähig im Bayern-Starensemble betrachtet. "Ich bin gerade erst 30 Jahre alt geworden, topfit und hungrig auf Erfolge - mit dem Verein, aber auch persönlich. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich dem Team mit meinen Fähigkeiten auf dem Platz weiterhelfen kann", sagte er.

Lange deutete vieles darauf hin, dass Müller seine Karriere in München beendet. Als Manchester United ihn 2015 auf die Insel locken wollte und für damalige Verhältnisse "unmoralische 100 Millionen" (Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge) bot, lehnten die Bayern rigoros ab und verlängerten stattdessen den Kontrakt bis 2021. Der 100-malige Nationalspieler galt als unangefochten.

Die Gegenwart sieht für Müller, der als Vize-Kapitän im Mannschaftsrat sitzt und zu den Top-Verdienern (rund 15 Millionen) gehört, allerdings nicht ganz so erbaulich aus. Bisher stehen gerade einmal 450 Pflichtspielminuten in der Saison-Bilanz mit einem Tor und vier Vorlagen. Der schon legendäre Satz seines ehemaligen Trainers Louis van Gaal, "Müller spielt immer", hat längst keine Gültigkeit mehr.−sid/red












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Borussia Mönchengladbach
7
15:6
16
2.
VfL Wolfsburg
7
10:4
15
3.
FC Bayern München
7
20:8
14
4.
Sport-Club Freiburg
7
15:7
14
4.
RB Leipzig
7
15:7
14
6.
FC Schalke 04
7
14:7
14
7.
Bayer 04 Leverkusen
7
12:8
14
8.
Borussia Dortmund
7
19:11
12
9.
Eintracht Frankfurt
7
11:10
11
10.
Hertha BSC
7
12:12
10
11.
SV Werder Bremen
7
12:16
8
12.
TSG 1899 Hoffenheim
7
6:11
8
13.
1. FSV Mainz 05
7
7:17
6
14.
FC Augsburg
7
8:19
5
15.
Fortuna Düsseldorf
7
9:14
4
16.
1. FC Union Berlin
7
6:13
4
17.
1. FC Köln
7
5:16
4
18.
SC Paderborn 07
7
9:19
1





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