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11.07.2019  |  06:00 Uhr

Wölfe, Mamba und ein Bayerwäldler: Das sind die frischen Gesichter der Bundesliga

von Oliver Glombitza

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Auch ein Niederbayer ist ein vielversprechendes Gesicht: Thomas Pledl aus Bischofsmais (Lkr. Regen) spielt für Fortuna Düsseldorf. −Fotos: dpa

Auch ein Niederbayer ist ein vielversprechendes Gesicht: Thomas Pledl aus Bischofsmais (Lkr. Regen) spielt für Fortuna Düsseldorf. −Fotos: dpa

Auch ein Niederbayer ist ein vielversprechendes Gesicht: Thomas Pledl aus Bischofsmais (Lkr. Regen) spielt für Fortuna Düsseldorf. −Fotos: dpa


Eigentlich ist das Transferfenster der Fußball-Bundesliga erst seit einer Woche geöffnet, doch die Vereine haben sich schon so manche Verstärkung gesichert. Während der Wechsel von Mats Hummels zeigt, dass die Klubs gerne bei der heimischen Konkurrenz einkaufen, gibt es auch eine Reihe neuer Gesichter in der Bundesliga. Darunter sind Spieler, die heißen wie Giftschlangen, und Männer, für die die Bundesliga ein lang gehegter Traum ist. Hier sind vier Spieler, die die Fans im Auge behalten sollten.

Hannes Wolf (20, Offensives Mittelfeld, RB Leipzig): Bei RB Leipzig geht in der neuen Saison der Wolf um. Hannes Wolf, um genau zu sein. Der Namensvetter des ehemaligen HSV- und VfB-Trainers gilt als eines der größten Talente Österreichs. Zwölf Millionen Euro Ablöse überwies RB Leipzig an den eng verbundenen Klub Red Bull Salzburg, um sich die Dienste des Mittelfeldspielers zu sichern. In Salzburg war der gebürtige Grazer schon mit 18 Jahren Stammspieler. Wolf, der sich selbst als Zehner sieht, kann im Mittelfeld jede Position einnehmen. Er hat einen guten Blick für den freien Raum und spielt schon mal den entscheidenden Pass in die Tiefe. Ein Spieler, der mehr durch seine Geradlinigkeit, als durch eine trickreiche Spielweise überzeugt. Schmerzhaft: Bei der U21-EM brach sich Wolf im Spiel gegen Serbien den Knöchel, wird mehrere Monate ausfallen. "Im Nachhinein war er der österreichische U21-Messi. So einen Ausfall kannst du als Österreich nicht wegstecken", sagte ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch nach dem Turnier. Über einen zweiten Messi würde sich bei Leipzig sicher niemand beschweren.

Gerade noch in den USA, jetzt in Augsburg: Carlos Gruezo.

Gerade noch in den USA, jetzt in Augsburg: Carlos Gruezo.

Gerade noch in den USA, jetzt in Augsburg: Carlos Gruezo.


Von einem brausegesponsorten Klub zum anderen: Hannes Wolf.

Von einem brausegesponsorten Klub zum anderen: Hannes Wolf.

Von einem brausegesponsorten Klub zum anderen: Hannes Wolf.


Thomas Pledl (25, Rechtsaußen, Fortuna Düsseldorf): Auch ein Niederbayer hat es geschafft: Thomas Pledl aus Bischofsmais (Lkr. Regen) spielt in der kommenden Saison für Fortuna Düsseldorf – zuvor war er mit dem FC Ingolstadt in die dritte Liga abgestiegen. Nach 142 Spielen in der zweiten Liga nun also die ganz große Bühne. Seine bisher einzige Bundesligasaison mit Ingolstadt war wenig erfolgreich (sieben Spiele, zwei Assists). Doch Düsseldorf könnte sich nun für den schnellen Flügelspieler als Sprungbrett erweisen: Die Fortuna spielt einen "ehrlichen" Fußball, der viel Leidenschaft und Kampfgeist erfordert. Tugenden, mit denen der Verein letzte Saison souverän die Klasse gehalten hat. Tugenden, die auch Pledl auszeichnen. Und natürlich seine Geschwindigkeit: Unvergessen ist sein 2:0-Treffer gegen den HSV in der letzten Spielzeit. Nach einem 80-Meter-Sprint, vorbei an der Hamburger Hintermannschaft, vollendete er trocken zum vorentscheidenden 2:0. Ob ihm Ähnliches eine Spielklasse höher gelingen wird, bleibt aber abzuwarten.

Wagt sich aus Liga 3 in die Bundesliga: Streli Mamba.

Wagt sich aus Liga 3 in die Bundesliga: Streli Mamba.

Wagt sich aus Liga 3 in die Bundesliga: Streli Mamba.


Carlos Gruezo (24, Defensives Mittelfeld, FC Augsburg): Zugegeben, so ganz "neu" ist Carlos Gruezo in der Bundesliga nicht. Der Ecuadorianer spielte von 2014 an 18 mal für den VfB Stuttgart in Deutschlands höchster Spielklasse, ehe er in die USA zum FC Dallas wechselte. Doch jetzt nimmt das 1,71-Meter-Kraftpaket einen neuen Anlauf in der Bundesliga. Und den lässt sich der FC Augsburg vier Millionen Euro Ablöse kosten . Geld, das gut angelegt sein könnte. Der ecuadorianische Nationalspieler ist ein klassischer Sechser – giftig und kompromisslos. Seine Zweikampfstärke könnte im Augsburger System eine wichtige Komponente des Erfolgs werden. Sein Problem: In 114 Partien für Dallas kommt er gerade mal auf zwölf Torbeteiligungen – in einer deutlich schwächeren Liga als der deutschen.

Streli Mamba (25, Stürmer, SC Paderborn): Achtung, es wird tierisch: Die "Schwarze Mamba" gilt als die gefährlichste Giftschlange der Welt. Da ist es kein schlechtes Omen, einen Stürmer mit demselben Namen im Team zu haben. Streli Mamba geht in der neuen Saison für den SC Paderborn auf Torejagd und könnte dabei genau wie sein Klub für Überraschungen sorgen. Der Deutsch-Kongolese wechselte ablösefrei von Energie Cottbus zum Aufsteiger. Bislang hat Mamba seine meisten Einsätze in der Oberliga gemacht – gefolgt von der Regionalliga. Erst in der letzten Saison schaffte er es mit Cottbus in den Profi-Fußball und in Liga 3. Doch egal wo der 1,77-Meter große Stürmer auftaucht, er trifft und trifft und trifft. In 109 Spielen erzielte Mamba für Energie 43 Tore – davon elf in seiner einzigen Profi-Saison, die mit dem Abstieg endete. Ob der Goalgetter den großen Schritt in die erste Liga erfolgreich bestreitet, bleibt abzuwarten. Aber in Paderborn ist nach dem doppelten Ab- und Wiederaufstieg alles möglich.

Auf welche Spieler es in der neuen Saison noch zu achten gilt, lesen Sie am Donnerstag, 11. Juli, im Sportteil der Passauer Neuen Presse und ihren Heimatausgaben.












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