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10.07.2019  |  10:58 Uhr

"Irgendetwas zwischen Trainer und Mannschaft fehlte": Rafinha tritt gegen Niko Kovac nach

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Nach außen fröhlich, innerlich "traurig": Rafinha (l.) bei der Meisterfeier mit Trainer Niko Kovac (M.). Ihr Verhältnis war nicht das beste, wie der Brasilianer nun zugab. −Foto: Balk/dpa

Nach außen fröhlich, innerlich "traurig": Rafinha (l.) bei der Meisterfeier mit Trainer Niko Kovac (M.). Ihr Verhältnis war nicht das beste, wie der Brasilianer nun zugab. −Foto: Balk/dpa

Nach außen fröhlich, innerlich "traurig": Rafinha (l.) bei der Meisterfeier mit Trainer Niko Kovac (M.). Ihr Verhältnis war nicht das beste, wie der Brasilianer nun zugab. −Foto: Balk/dpa


Mit Rafinhas Abgang ist beim FC Bayern eine Ära zu Ende gegangen. Nach acht Jahren, sieben Deutschen Meisterschaften und einem Champions-League-Titel war für den Brasilianer Schluss in München. Doch der 33-Jährige hatte sich seinen Abschied anders vorgestellt, wie er nun in einem Interview mit der "Sport Bild" erzählte: "Ich war sehr, sehr traurig. Der Trainer hat mir mein Abschiedsspiel weggenommen." Beim letzten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (5:1) saß der Publikumsliebling 90 Minuten auf der Bank, bekam keine Gelegenheit mehr, sich von den Fans zu verabschieden. Im Sommer kehrte er zu Flamengo Rio de Janeiro in seine Heimat zurück.

"Das war ein Tiefschlag, der negative Höhepunkt. Ich war so enttäuscht. Der Trainer wusste, dass es mein letztes Spiel ist", sagte Rafinha: "Kovac wusste, was mir dieser Einsatz bedeutet hätte." Er sei nach dem Spiel "fertig, total traurig" gewesen. "Ich hätte so gerne nochmal vor unseren Fans gespielt. Er hätte mir mit geschlossenen Augen vertrauen können, aber das hat er nicht." Auch das Pokalfinale gegen RB Leipzig (3:0) sah Rafinha von der Bank aus.

Überhaupt sei das Verhältnis zwischen Trainer Kovac und den Spielern in der abgelaufenen Saison nicht optimal gewesen, berichtet der Deutsch-Brasilianer: "Irgendetwas zwischen Trainer und Mannschaft fehlte, vielleicht, weil er nur wenigen Spielern vertraut hat, zu selten den Kontakt zu anderen gesucht hat." Harte Worte über seinen Ex-Trainer. Er wünsche ihm aber für die Zukunft alles Gute und, dass "er lernt und Dinge verbessert". − aug












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