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10.06.2019  |  16:31 Uhr

Sané trifft – und schweigt zu Wechselgerüchten – Lockrufe der Bayern-Spieler unüberhörbar

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Leroy Sane (2.v.r) von Deutschland jubelt über sein Tor zum 0:1 mit seinen Teamkollegen Niklas Süle (2.v.l.) und Matthias Ginter (l). Foto: Marius Becker/dpa

Leroy Sane (2.v.r) von Deutschland jubelt über sein Tor zum 0:1 mit seinen Teamkollegen Niklas Süle (2.v.l.) und Matthias Ginter (l). Foto: Marius Becker/dpa

Leroy Sane (2.v.r) von Deutschland jubelt über sein Tor zum 0:1 mit seinen Teamkollegen Niklas Süle (2.v.l.) und Matthias Ginter (l). Foto: Marius Becker/dpa


Sané trifft im DFB-Team immer weiter. Angriffskollege Gnabry möchte "liebend gern" auch beim FC Bayern zusammen mit ihm spielen. Reus bringt ebenfalls spezielle Qualitäten in der vordersten Linie mit. Ersatz-Bundestrainer Sorg stützt aber auch den Reservisten Werner.

Sané, Gnabry, Reus – der neue deutsche Turbo-Angriff verspricht viel für die Zukunft der Fußball-Nationalmannschaft. Zum Abschluss des Länderspieljahres will das Trio wie beim 2:0 in der EM-Qualifikation in Weißrussland noch einmal stechen. "Wir drei vorne rotieren viel, was es für den Gegner schwierig macht", sagte der Münchner Serge Gnabry vor der noch anstehenden Aufgabe am Dienstag (20.45 Uhr/RTL) gegen Estland. In Borissow hatten Sané und Reus getroffen, jetzt sollen in Mainz weitere Treffer auf dem Weg zur EM-Endrunde im kommenden Jahr folgen.

Die drei schnellen Angreifer bringen eine neue Qualität in das DFB-Team und garantieren derzeit die guten Ergebnisse. Seit fünf Spielen ist die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw, der nach seinem Sportunfall auch gegen Estland nochmals von seinem Assistenten Marcus Sorg vertreten wird, ungeschlagen. "Serge ist mit Sicherheit einer der Spieler, der aufgrund seiner Art, wie er den Fußball interpretiert, sehr speziell ist", urteilte Sorg über den 23 Jahre alten Gnabry. Spezielle Qualitäten bringen ohne Frage auch Sané (23), vor der WM 2018 noch ausgemustert, und Routinier Reus (30) mit.

Vier Tore erzielte Sané in den letzten fünf Länderspielen. "Im Spiel hat er immer wieder aufblitzen lassen, was in ihm steckt", lobte Sorg nach dem Sieg in Borissow den vom FC Bayern umworbenen Angreifer von Manchester City. Im DFB-Zirkel schüttelt Sané die Unruhe um einen möglichen spektakulären Transfer nach München lässig ab. "Ich konnte bei ihm nichts feststellen", sagte Sorg. "Er hat sich ganz normal verhalten mit den Jungs. Auch im Trainingsbetrieb hatten wir in keinster Weise den Eindruck, dass ihn irgendetwas belastet."

Äußern wollte sich Sané nach seinem 20. Länderspiel nicht. Schweigend huschte der Fanliebling mit der Flechtzöpfchen-Frisur durch die Katakomben der Borissow-Arena, ohne Worte zur persönlichen Zukunft. "Ich hätte ihn liebend gern in der Mannschaft. Wir verstehen uns auch außerhalb des Platzes gut. Er wäre eine Bereicherung für den FC Bayern", sagte Gnabry am Montag, auch wenn Sané bei Bayern ein Konkurrent für ihn auf den offensiven Außenbahnen wäre. Er würde Sané immer mit einem speziellen Handschlag begrüßen. "Ich habe ihn auf das Thema schon angesprochen", berichtete Gnabry. Am Ende aber müsse das Sané natürlich allein entscheiden.

Timo Werner, der vor zwei Jahren als größte Angriffshoffnung galt, ist in der Offensivabteilung derzeit nur Ersatz. Trotz dieser Rolle "ist und bleibt Timo ein fester Bestandteil der Mannschaft und wird die Entwicklung mitgestalten", betonte Sorg. Er rief zu einem fairen Umgang mit dem Leipziger auf. Werner sei nicht durchgefallen: "Wir werden alle noch froh sein, dass wir ihn in der Mannschaft haben."

Dass jetzt der Dortmunder Reus, "der eine fantastische Form hat", im Angriff spielt, "das ist dann eben so", sagte Sorg. Jeder im Kreis der Nationalelf habe den Anspruch zu spielen. "Wir haben sehr viele Möglichkeiten. Man muss viele Dinge ausprobieren. Timo hat schon gute Leistungen gebracht bei uns, hat einen fantastischen Confed Cup und die WM gespielt. Jetzt spielt er im Moment nicht", ergänzte der Löw-Vertreter zum 25-maligen Nationalspieler Werner. Auch Julian Brandt oder Julian Draxler haben derzeit im offensiven Konkurrenzkampf einen schweren Stand gegen Sané, Gnabry und Reus. − dpa












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