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29.05.2019  |  14:26 Uhr

Hand heißt jetzt Hand – und der Schiri ist nicht mehr "Luft": Neue Regeln ab 1. Juni

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Die Handspiel-Regelung wurde in der vergangenen Saison heiß diskutiert, jetzt wird nachgebessert: Leipzigs Yussuf Poulsen (l) und Bremens Sebastian Langkamp im Duell. Der Bremer nimmt im Zweikampf die Hand zu Hilfe und drück den Ball nach unten. −F.: Woitas/dpa

Die Handspiel-Regelung wurde in der vergangenen Saison heiß diskutiert, jetzt wird nachgebessert: Leipzigs Yussuf Poulsen (l) und Bremens Sebastian Langkamp im Duell. Der Bremer nimmt im Zweikampf die Hand zu Hilfe und drück den Ball nach unten. −F.: Woitas/dpa

Die Handspiel-Regelung wurde in der vergangenen Saison heiß diskutiert, jetzt wird nachgebessert: Leipzigs Yussuf Poulsen (l) und Bremens Sebastian Langkamp im Duell. Der Bremer nimmt im Zweikampf die Hand zu Hilfe und drück den Ball nach unten. −F.: Woitas/dpa


Der Videobeweis war das Gesprächsthema der Saison. Vor allem die Auslegung der Handspiel-Regel in der Fußball-Bundesliga sorgte bis zum letzten Spieltag für Unmut und stand heftig in der Kritik. Das International Football Association Board (IFAB) hat deshalb Regeländerungen beschlossen, die den Interpretationsspielraum für Schiedsrichter bei Handspielen verkleinern sollen.

Vom 1. Juni an gilt: Jedes Tor, das mit der Hand oder dem Arm erzielt wird, ist irregulär – ob Absicht vorliegt oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Auch wenn ein Spieler mit der Hand oder dem Arm in Ballbesitz gelangt und sich dadurch einen klaren Vorteil verschafft – also beispielsweise anschließend ein Tor erzielt – soll in jedem Fall geahndet werden.

Unabhängig von der Absicht liegt ebenso in der Regel ein Vergehen vor, wenn der Spieler seine Körperfläche unnatürlich vergrößert – etwa bei Armhaltung über Schulterhöhe. Es ist in der Regel kein Handspiel, wenn der Ball vom eigenen Körper oder vom Körper eines anderen Spielers an die Hand oder den Arm springt oder der Spieler sich im Fallen abstützt. Aber es gibt noch weitere Änderungen. Das sind die wichtigsten:

AUSWECHSLUNG: Um Zeitspiel zu verhindern, muss der ausgewechselte Spieler fortan das Feld an der nächstmöglichen Linie verlassen – das kann Torlinie oder Seitenauslinie sein. Das Abklatschen mit dem Einwechselspieler in Höhe der Mittellinie wird damit seltener.

MAUER: Bei einem Freistoß in Tornähe dürfen sich die Spieler der ausführenden Mannschaft nicht mehr in die Mauer stellen. Sie müssen einen Meter Abstand halten. Vorausgesetzt: Die Mauer besteht aus drei oder mehr Abwehrspielern.

STRAFSTOSS: Der Torhüter muss beim Strafstoß künftig nur noch mit einem Fuß auf Höhe der Torlinie stehen, nicht mehr mit beiden Füßen.

ABSTOSS/FREISTOSS: Bisher musste der Ball immer erst den Strafraum verlassen, ehe er von einem Mitspieler berührt werden durfte. Jetzt dürfen Mitspieler ihn auch im Strafraum annehmen. Der Ball ist im Spiel, sobald er mit dem Fuß gespielt wurde und sich eindeutig bewegt. Gegenspieler dürfen allerdings erst außerhalb des Strafraums an den Ball.

FREISTOSS: Freistöße dürfen auch dann schnell ausgeführt werden, wenn der Schiedsrichter noch eine Gelbe oder Rote Karte zeigen will. Die Verwarnung kann er bei der nächsten Spielunterbrechung nachholen, um somit eine mögliche Torchance nicht zu verhindern.

SCHIEDSRICHTER: Der Schiedsrichter ist künftig nicht mehr "Luft". Bislang lief die Partie einfach weiter, wenn der Unparteiische vom Ball getroffen wurde. Fortan gilt: Wird er angeschossen und ändert damit die Spielrichtung bzw. den Ballbesitz oder geht der Ball dadurch sogar ins Tor, gibt es Schiedsrichter-Ball.

SCHIEDSRICHTER-BALL: Es erhält künftig das Team den Ball vom Schiedsrichter, das zuletzt in Ballbesitz war. − dpa












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Borussia Dortmund
1
5:1
3
2.
RB Leipzig
1
4:0
3
3.
Sport-Club Freiburg
1
3:0
3
4.
Fortuna Düsseldorf
1
3:1
3
5.
Bayer 04 Leverkusen
1
3:2
3
6.
VfL Wolfsburg
1
2:1
3
7.
Eintracht Frankfurt
1
1:0
3
8.
FC Bayern München
1
2:2
1
8.
Hertha BSC
1
2:2
1
10.
Borussia Mönchengladbach
1
0:0
1
10.
FC Schalke 04
1
0:0
1
12.
SC Paderborn 07
1
2:3
0
13.
1. FC Köln
1
1:2
0
14.
TSG 1899 Hoffenheim
1
0:1
0
15.
SV Werder Bremen
1
1:3
0
16.
1. FSV Mainz 05
1
0:3
0
17.
FC Augsburg
1
1:5
0
18.
1. FC Union Berlin
1
0:4
0





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