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27.05.2019  |  08:51 Uhr

Job-Garantie und Note 1- : Hoeneß mit Machtwort – Kovac bleibt Bayern-Trainer

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Historisch: Mit dem Pokal-Triumph machte sich Niko Kovac zum ersten Münchner Double-Gewinner als Spieler und Trainer. −Foto: dpa

Historisch: Mit dem Pokal-Triumph machte sich Niko Kovac zum ersten Münchner Double-Gewinner als Spieler und Trainer. −Foto: dpa

Historisch: Mit dem Pokal-Triumph machte sich Niko Kovac zum ersten Münchner Double-Gewinner als Spieler und Trainer. −Foto: dpa


Nach einer langen, feuchtfröhlichen Partynacht gab es von Uli Hoeneß den Treueschwur für Double-Trainer Niko Kovac. Der Präsident stimmte nach der Rückkehr aus Berlin am Sonntag in das Votum des Fanvolkes ("Mia san Kovac") ein und beantwortete beim Empfang des deutschen Fußball-Meisters und DFB-Pokalsiegers auf dem Münchner Marienplatz die Frage, ob der 47 Jahre alte Kroate auch in der kommenden Saison Trainer bleibe, unmissverständlich: "Hundertprozentig ja!" Dazu gab es vom Vereinspatron als Saisonnote eine "1 minus".

Kovac verdiente sich die Jobgarantie mit einem starken Saisonfinish und den zwei nationalen Titeln. Der Pokal-Experte und erste Münchner Double-Gewinner als Spieler (2003) und Trainer hatte sich nach dem 3:0 (1:0) in einem rasanten Finale gegen den abgewehrten Herausforderer RB Leipzig am Samstagabend im Olympiastadion ein Megafon gegriffen und nach einer tiefen Verbeugung vor der Fankurve eine spezielle Dankes-Botschaft an die Anhänger gerichtet, die ihn im Saisonendspurt massiv unterstützt hatten und lautstark feierten. "Ohne Euch wäre es nicht möglich gewesen. Ich kann gar nicht sagen, wie stolz ich auf Euch bin", rief Kovac seinen größten Befürwortern zu.

Die Gefolgschaft nimmt er mit in einen Bayern-Sommer, der spannend bleibt. "Die Fans haben mir auch die Unterstützung in der doch nicht leichten Zeit gegeben", sagte Kovac, als er über seine Gefühle sprach. Von einer "Symbiose" zwischen Fans und Mannschaft sprach er. Sie habe zum "Happy End" einer Saison beigetragen, die im Herbst schon in Trümmern zu liegen schien. Die Symbiose zwischen Trainer und Spielern sowie Trainer und Bossen muss allerdings noch wachsen.

Hoeneß ist da optimistisch. Alle seien zusammengerückt, Verein, Mannschaft, Trainer, Vorstand. "Das hat produktiv funktioniert", sagte der Präsident im Bayerischen Fernsehen. "Die Mannschaft hat sich weiterentwickelt mit dem Trainer." Auf Englisch sage man: "It"s more to come!" In Kovacs zweitem Jahr wird auch international wieder mehr erwartet. "In der Champions League haben wir das Ziel nicht erreicht, dass wir richtig Widerstand gegen Liverpool gegeben haben im Heimspiel. Alles andere hat sich gut entwickelt", sagte Hoeneß.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte auf der Partybühne in der Hauptstadtrepräsentanz des Hauptsponsors in der Nacht zuvor keine Ruhmesrede auf den "lieben Niko" angestimmt. Aber eine Trennung von dem Trainer sei "nie ein Thema" gewesen, erklärte auch er. "Es ist alles in bester Ordnung." Die Taktik war: Spannung und Druck immer hochhalten. "Das Selbstverständnis von Bayern München ist, solche Finalspiele zu gewinnen", sagte der Vorstandschef nach dem letzten Saisonspiel. Auf den 29. Liga-Titel folgte der 19. Pokalsieg und damit das 12. Double der Vereinsgeschichte.

Feiern, genießen "und dann mal zwei, drei Wochen runterkommen" - so lautet der nächste Plan von Kovac: "Ich freue mich jetzt auf den Urlaub. Es war eine anstrengende Saison. Ich denke jetzt nicht darüber nach, wann es wieder losgeht." Eine Saisonanalyse wird es aber noch geben, weitere mögliche Transfers für den teuren Umbruch des Teams (Leroy Sané? Timo Werner?) müssen besprochen werden.

"Hier sitzt ein Niko Kovac mit einem Jahr mehr Erfahrung, in allen Belangen", sagte der Kroate nach dem nächsten Titelgewinn in seiner Heimatstadt, ein Jahr nach dem sensationellen Pokalsieg mit Eintracht Frankfurt. "Aber hier sitzt trotzdem auch Niko Kovac, der gleich geblieben ist. Ich bin wie ich bin, so möchte ich bleiben, mein Leben lang." Kovac hat Haltung bewiesen, als Coach muss er weiter reifen.

Er sei ein Mann, der niemals aufgibt. "Das ist die Stärke dieser Mannschaft, dieses Clubs, aber auch meine Stärke", sagte er. Es war ihm gelungen, sein Team auf ein gemeinsames Ziel zu fokussieren. Es glückte ihm zudem, den noch einmal eingewechselten Triple-Helden Franck Ribéry und Arjen Robben einen würdigen Abschied zu ermöglichen.












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