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04.11.2018  |  13:11 Uhr

Bayerwald-Clubberer Lukas Mühl: Premierentor, Zufälle und ein gelungener WG-Ausstand

von Alexander Augustin

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Jubelte am Samstagnachmittag über sein erstes Bundesliga-Tor, das dem 1. FC Nürnberg zugleich spät einen Punkt in Augsburg bescherte: Lukas Mühl (Mitte) aus Regen. −Foto: dpa

Jubelte am Samstagnachmittag über sein erstes Bundesliga-Tor, das dem 1. FC Nürnberg zugleich spät einen Punkt in Augsburg bescherte: Lukas Mühl (Mitte) aus Regen. −Foto: dpa

Jubelte am Samstagnachmittag über sein erstes Bundesliga-Tor, das dem 1. FC Nürnberg zugleich spät einen Punkt in Augsburg bescherte: Lukas Mühl (Mitte) aus Regen. −Foto: dpa


Lange sieht es so aus, als würde der 1.FC Nürnberg auch nach dem Bayern-Duell beim FC Augsburg mit leeren Händen nach Hause fahren. Doch dann schlägt die Stunde von Lukas Mühl. Der Innenverteidiger aus Regen im Bayerischen Wald steigt nach einem Eckball in der 88. Minute höher als sein Gegenspieler Caiuby und nickt zum 2:2 ein - das erste Bundesliga-Tor des 21-Jährigen.

Und hinterher erstmal große Freude? Von wegen. "Die ganze Mannschaft hat die erste Halbzeit verschlafen", gibt sich Mühl am Mikrofon von "Sky" kritisch. Und er hat Recht, der Bayerwäldler im Club-Dress.

Schon in der 11. Minute schiebt der Augsburger Torjäger Alfred Finnbogason zur Führung der Fuggerstädter ein. Nach zwei deftigen Klatschen auf fremder Wiese (0:7 in Dortmund, 0:6 in Leipzig) droht die nächste Abreibung. Mühl und Co. finden in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel, während der FC Augsburg Angriff um Angriff in Richtung Club-Torhüter Christian Mathenia rollen lässt.

Doch in der Halbzeit legen die Nürnberger den Schalter um. "Der Trainer hat gesagt, wir müssen mutig sein und haben nichts zu verlieren." In der 54. Minute geht es dann ganz schnell. Finnbogason trifft für die Augsburger nur die Latte - und die leitet quasi den Ausgleich der Nürnberger ein. Alexander Fuchs, ausgebildet beim TSV 1860 München, veredelt ein 50-Meter-Dribbling von Virgil Misidjan. Doch die Führung hält nur fünf Minuten: Jonathan Schmid verwandelt einen Freistoß direkt (59.). Vieles deutet auf eine erneute Nürnberger Auswärts-Niederlage hin - bis Lukas Mühl kommt und den einen Eckball von Tim Leibold zwei Minuten vor Schluss einnickt.

Das Unentschieden fühlte sich hinteher nur für die Franken gut an. Trainer Michael Köllner bescheinigte seiner Mannschaft eine "Riesenmoral" und amüsierte sich über eine kuriose Geschichte: Die Torschützen Fuchs und Mühl erinnerten ihn an seinen Heimatort: Fuchsmühl, die 1700-Einwohner-Gemeinde im Landkreis Tirschenreuth. "Des san G´schichten, die kann ma sich eigentlich gar ned zusammenreimen", sagte er in gepflegtem Oberpfälzisch auf der Pressekonferenz. Und das war noch nicht die letzte nette Anekdote dieses Duells, das eigentlich klar hätte regeln sollen, wer die fußballerische Nummer zwei in Bayern ist.

Bayerwäldler Mühl und Ex-Löwe Fuchs, beide 21, haben sich bis zum Sommer eine Wohnung geteilt. "Lukas und ich haben uns super verstanden", erzählte Fuchs, der ebenfalls erstmals im Oberhaus getroffen hatte. Mühl sah diesen Tag als würdigen "WG-Abschluss". Und vielleicht, meinte der Regener, könne man darauf später ja auch noch einen trinken gehen.












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