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19.10.2018  |  18:03 Uhr

Mit guter Laune aus dem Keller: Weinzierl gibt sich entspannt vor Premiere gegen BVB

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Drittschönster Trainer: Die ersten Pluspunkte hat Markus Weinzierl schon gesammelt. −Foto: dpa

Drittschönster Trainer: Die ersten Pluspunkte hat Markus Weinzierl schon gesammelt. −Foto: dpa

Drittschönster Trainer: Die ersten Pluspunkte hat Markus Weinzierl schon gesammelt. −Foto: dpa


Die Mammut-Aufgabe bei seiner Bundesliga-Premiere als Trainer des VfB Stuttgart nimmt Markus Weinzierl mit demonstrativ guter Laune an. Auch auf die Abschlussfrage zu seinem Aussehen reagierte der neue Hoffnungsträger der kriselnden Schwaben vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Tabellenführer Borussia Dortmund entspannt.

"Ich will jeden Wettbewerb gewinnen", antwortete der 43-Jährige am Freitag schmunzelnd, als er damit konfrontiert wurde, in einer Umfrage hinter Pep Guardiola und Joachim Löw zum drittschönsten Trainer gewählt worden zu sein. "Ich werde mich bemühen, aber ich weiß nicht, wie es in dem Alter noch geht."

Natürlich weiß der Nachfolger von Tayfun Korkut um die heikle Situation, in der sich die Stuttgarter als Tabellenletzter vor dem achten Spieltag der Fußball-Bundesliga befinden. Natürlich weiß er auch um die Schwere der Aufgabe angesichts der mangelnden Vorbereitungszeit. Doch der Niederbayer versucht, Optimismus im Ländle zu verbreiten. Mit einem Lachen sprach er von den ersten zehn Tagen nach seiner Unterschrift in Stuttgart bis 2020.

Es sei "definitiv möglich", den Titelaspiranten Dortmund zu besiegen, sagte Weinzierl. "Aber natürlich bin ich nicht blauäugig. Wenn der Tabellenführer mit einer solchen Qualität hier auftaucht, ist die Favoritenrolle klar."

Unter seinem Vorgänger ist der VfB nach sieben Bundesliga-Spieltagen bis auf den letzten Platz durchgereicht worden. Nur ein Sieg, fünf Punkte und sechs Tore kosteten Korkut den Job. Zu langsam, zu defensiv, zu ideenlos lauteten die Vorwürfe von den Stadionrängen. Weinzierl soll dies nun ändern. Der VfB verspricht sich vom ersten Trainerwechsel der Saison, dass es schnell wieder Richtung Tabellenmittelfeld gehe. Weinzierl werde die Mannschaft weiterentwickeln, meinte VfB-Sportvorstand Michael Reschke.

Weinzierl steckte in den letzten Jahren bereits mit dem FC Augsburg und dem FC Schalke in ähnlichen Krisen-Situationen. In den ersten Trainingstagen seines Bundesliga-Comebacks in Stuttgart legte der Straubinger vor allem Wert auf die Offensive. "Ich glaube, dass wir uns da entwickeln können. Wenn man aber hinten drin steckt, wird die Basis immer die Defensive sein", sagte er. "Die erste Aufgabe gegen Dortmund ist es, präsent zu sein, Spaß am Fußball zu haben, und das geht über gewonnene Zweikämpfe."

Die Ausgangslage ist allerdings alles andere als optimal. Ein geregelter Trainingsablauf war in der Länderspielpause kaum möglich. In Benjamin Pavard, Santiago Ascacibar und Timo Baumgartl waren Leistungsträger auf Länderspielreise, nur zwei Tage blieben Weinzierl mit dem kompletten Kader. Zudem haben sich die Verletzungsprobleme vergrößert.

Neben Dennis Aogo, Anastasios Donis und Marc Oliver Kempf wird auch der kroatische U21-Nationalspieler Borna Sosa fehlen, der mit einer Schambeinverletzung zurückkehrte. Auch der Ausfall der Offensivkraft Daniel Didavi droht. Wegen seiner anhaltenden Schleimbeutelentzündung an der Achillessehne trainierte der Mittelfeldspieler individuell. "Um ihn werden wir kämpfen", kündigte Weinzierl an.

So war die Rückkehr in den Bundesliga-Alltag nach einer eineinhalb Jahre langen Pause auch anstrengend. "Noch schaut er gut aus" habe er über sich gelesen, sagte Weinzierl und grinste. − dpa












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
FC Bayern München
34
88:32
78
2.
Borussia Dortmund
34
81:44
76
3.
RB Leipzig
34
63:29
66
4.
Bayer Leverkusen
34
69:52
58
5.
Bor. Mönchengladbach
34
55:42
55
6.
VfL Wolfsburg
34
62:50
55
7.
Eintracht Frankfurt
34
60:48
54
8.
SV Werder Bremen
34
58:49
53
9.
TSG 1899 Hoffenheim
34
70:52
51
10.
Fortuna Düsseldorf
34
49:65
44
11.
Hertha BSC
34
49:57
43
12.
1.FSV Mainz 05
34
46:57
43
13.
SC Freiburg
34
46:61
36
14.
FC Schalke 04
34
37:55
33
15.
FC Augsburg
34
51:71
32
16.
VfB Stuttgart
34
32:70
28
17.
Hannover 96
34
31:71
21
18.
1.FC Nürnberg
34
26:68
19





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