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16.05.2018  |  12:59 Uhr

Radikaler Schnitt bei RB: Hasenhüttl und Leipzig − es ist vorbei

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Ralph Hasenhüttl. − Foto: dpa

Ralph Hasenhüttl. − Foto: dpa

Ralph Hasenhüttl. − Foto: dpa


Die Zeit von Ralph Hasenhüttl bei RB Leipzig ist nach einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte abrupt zu Ende gegangen. Der 50 Jahre alte Österreicher bat den Fußball-Bundesligisten nach zwei Jahren um die Auflösung seines Vertrages, nachdem der Verein ihm eine vorzeitige Verlängerung verweigert hatte. "Es ist völlig legitim, dass sich der Club entschieden hat, keine Verlängerung anzustreben. Wir haben jedoch auch betont, dass es für beide Seiten nicht wünschenswert wäre, ohne eine langfristig geklärte Zukunft in ein letztes Vertragsjahr zu gehen", sagte Hasenhüttl.

Er war im Sommer 2016 vom FC Ingolstadt zum damaligen Aufsteiger gewechselt. Der Coach hatte RB zum deutschen Vizemeistertitel und in die Champions League geführt. In der aktuellen Saison schafften es die Leipzigern als Viertelfinalist in die Europa League und wurden Bundesliga-Sechster. "Nach gemeinsamen Erfolgen sollte man deshalb ehrliche Worte an den Tag legen können und auch ein klares Nein statt ein beschwichtigendes Ja wählen dürfen", erklärte Hasenhüttl.

Die Vereinsführung mit Sportdirektor Ralf Rangnick und Vorstandsboss Oliver Mintzlaff wollte mit Hasenhüttl vor Weihnachten verlängern, da wollte der aber nicht. "Ich wäre sehr gerne gemeinsam mit Ralph Hasenhüttl als Cheftrainer in die nächste Saison gegangen", sagte Rangnick. "Im Gegensatz zum Winter bin ich allerdings mittlerweile zu der Erkenntnis gekommen, dass ein weiteres gemeinsames Jahr zunächst einmal ausgereicht hätte." Das war für Hasenhüttl keine Grundlage.

Wer nun den Posten übernimmt, ist offen. Ein naheliegender Kandidat wäre der gebürtige Leipziger Marco Rose, der es mit Red Bull Salzburg bis ins Halbfinale der Europa League geschafft hatte. Oder Rangnick selbst. Er hatte RB vor gut zwei Jahren als Trainer in die Bundesliga geführt.

Neben Hasenhüttl soll Medienberichten zufolge auch Co-Trainer Zsolt Löw gehen. Er soll auf der Wunschliste des neuen PSG-Trainer Thomas Tuchel stehen.

Klar ist, dass der mächtige RB-Sportdirektor mit der Entscheidung gegen eine Vertragsverlängerung Hasenhüttls, der in Spieler- und Fankreisen hohes Ansehen und große Sympathiewerte genießt, nun gehörig unter Druck steht. Unter den Fans löste das Ende der gemeinsamen Arbeit umgehend großen Unmut aus. Dem Verein könnten nun womöglich auch noch Spielerabgänge drohen.

Spekulationen um die Zukunft von Hasenhüttl gab es seit Monaten. Zuerst wurde er als möglicher Kandidat für den Trainerposten beim FC Bayern München gehandelt, auch bei Borussia Dortmund. Dann, nach einer Serie von vier Niederlagen und einem Remis, dem Verspassen der Champions League und dem Bangen sogar um die Europa League wurde das Engagement bei RB infrage gestellt. Rangnick sprach mit Blick auf eine Vertragsverlängerung auch einmal davon, dass man sehe müsse, "ob wir eine Grundlage finden, über 2019 hinaus weiter zusammenzuarbeiten".












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