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13.03.2018  |  14:11 Uhr

Müller-Wohlfahrt über Guardiola: "Mensch mit schwachem Selbstbewusstsein"

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"Er wusste alles besser": Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (r.) und Pep Guardiola (l.) gerieten beim FC Bayern immer wieder wegen Verletzungen von Spielern aneinander. Jetzt äußert sich der Sportarzt in einem Buch über Guardiola – mit deutlichen Worten. − Foto: dpa

"Er wusste alles besser": Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (r.) und Pep Guardiola (l.) gerieten beim FC Bayern immer wieder wegen Verletzungen von Spielern aneinander. Jetzt äußert sich der Sportarzt in einem Buch über Guardiola – mit deutlichen Worten. − Foto: dpa

"Er wusste alles besser": Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (r.) und Pep Guardiola (l.) gerieten beim FC Bayern immer wieder wegen Verletzungen von Spielern aneinander. Jetzt äußert sich der Sportarzt in einem Buch über Guardiola – mit deutlichen Worten. − Foto: dpa


Beste Freunde werden Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und Pep Guardiola nicht mehr. Dass der Münchner Sportarzt und der spanische Trainer-Guru unterschiedliche Ansichten vertreten, ist seit Guardiolas Zeit bei den Bayern offenkundig. Müller-Wohlfahrt warf wegen des Streits nach 38 Jahren als Mannschaftsarzt bei den Bayern hin. Mittlerweile arbeitet der 75-Jährige wieder für den Rekordmeister – und packt nun in seiner Biografie ("Mit den Händen sehen: Mein Leben und meine Medizin") aus über die Zeit mit Pep. Einen Auszug hat die "Bild" vorab veröffentlicht. Darin schreibt der Sportmediziner: "Ich halte Pep Guardiola für einen Menschen mit einem schwachen Selbstbewusstsein, der alles dafür tut, um andere darüber hinwegzutäuschen."

Immer wieder gerieten Müller-Wohlfahrt und Guardiola über Muskel-Verletzungen von Bayern-Spielern aneinander – beim Pokalfinale 2014 sogar vor laufenden Kameras. Eskaliert sei der Streit aber am 15. April 2015, schreibt "Mull". Die Bayern hatten gerade das Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales gegen den FC Porto mit 1:3 verloren. "Während die Spieler schon auf den Liegen behandelt wurden, wurde ich vor versammelter Mannschaft lautstark angegriffen und für die vielen Verletzten verantwortlich gemacht", schreibt der angesehene Sportmediziner.

Vielmehr sei aber Guardiolas falsches Training der Grund für die Verletzungen gewesen: "Er wusste alles besser: Fünf Minuten Aufwärmen im Schnelldurchlauf, das musste reichen. Doch das konnte nicht gut gehen." Andere Ansichten hätten den Erfolgstrainer nicht interessiert: "Immer wenn ich mit ihm sprechen wollte, wandte er sich sofort ab und ging weg." Als sie sich einige Monate nach Guardiolas Amtsantritt zur Aussprache treffen wollten, sei es zum Eklat gekommen, so Müller-Wohlfahrt: "Ich habe völlig die Beherrschung verloren, Guardiola angeschrien und dann derart mit der Faust auf den Tisch gehauen, dass die Teller und Tassen nur so gescheppert haben." Wenige Monate später warf Müller-Wohlfahrt hin. "Ich fühlte mich in meinem Ehrgefühl verletzt", begründet er den Schritt in seiner Biografie.

In einem Gastbeitrag äußert sich auch Uli Hoeneß zum Streit, der zum Zeitpunkt des Rücktritts von Müller-Wohlfahrt seine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung abgesessen hat. "Ich glaube, wäre ich damals nicht verhindert gewesen, hätte ich den Konflikt zwischen Mull und Pep Guardiola moderieren können." Es habe ein Puffer gefehlt zwischen Guardiola ("ein sehr stolzer Trainer") und Müller-Wohlfahrt ("ein sehr stolzer Arzt"). Die Eskalation nach dem Champions-League-Spiel gegen Porto sei nur einer von vielen Streits gewesen, berichtet Hoeneß weiter.

Offenbar nicht ganz glücklich über die brisante Veröffentlichung ist Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: "Ich bin ein Freund davon, nach vorne zu schauen und nicht nach hinten. Mir gefällt das auch nicht, er ist auch nicht der Erste, der mal einen kritischen Blick nach hinten wirft", sagte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Dienstag zur dpa. "Jeder, der bei Bayern München arbeitet oder gearbeitet hat, hat schöne Zeiten erlebt." Das treffe auch auf Müller-Wohlfahrt zu. − aug/dpa












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München
34
92:28
84
2.
FC Schalke 04
34
53:37
63
3.
TSG Hoffenheim
34
66:48
55
4.
Borussia Dortmund
34
64:47
55
5.
Bayer 04 Leverkusen
34
58:44
55
6.
RB Leipzig
34
57:53
53
7.
VfB Stuttgart
34
36:36
51
8.
Eintr. Frankfurt
34
45:45
49
9.
Bor. M'gladbach
34
48:53
47
10.
Hertha BSC
34
43:46
43
11.
SV Werder Bremen
34
37:40
42
12.
FC Augsburg
34
43:46
41
13.
Hannover 96
34
44:54
39
14.
1. FSV Mainz 05
34
39:53
36
15.
SC Freiburg
34
32:56
36
16.
VfL Wolfsburg
34
36:48
33
17.
Hamburger SV
34
29:53
31
18.
1. FC Köln
34
35:70
22





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