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28.02.2018  |  11:39 Uhr

Ex-Bayern-Coach van Gaal: Wegen Müller, Lahm und Alaba knallte es mit Präsident Hoeneß

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Waren häufig unterschiedlicher Meinung: Ex-Bayern-Trainer Louis van Gaal und Präsident Uli Hoeneß. − Foto: dpa

Waren häufig unterschiedlicher Meinung: Ex-Bayern-Trainer Louis van Gaal und Präsident Uli Hoeneß. − Foto: dpa

Waren häufig unterschiedlicher Meinung: Ex-Bayern-Trainer Louis van Gaal und Präsident Uli Hoeneß. − Foto: dpa


Zwei Jahre war Louis van Gaal Trainer des FC Bayern. Zwischen 2009 und 2011 führte er die Münchner zum Double-Gewinn und ins Finale der Champions League. Und: Der Holländer baute viele junge Spieler ein, verhalf Spielern wie Thomas Müller oder David Alaba zum großen Durchbruch. Allerdings hatte van Gaal dabei offenbar mit großen Widerständen zu kämpfen – allen voran durch Präsident Uli Hoeneß, der sich nun die Nachwuchsförderung auf die Fahne geschrieben hat und durch das neue Leistungszentrum Spieler aus den eigenen Reihen groß rausbringen will.

In einem Interview mit der "Sport Bild" sprich van Gaal offen und ehrlich über sein schwieriges Verhältnis zu Hoeneß. Es habe immer wieder heftig geknallt. Zu sehr habe sich der Präsident in die Personalentscheidungen eingemischt. Hoeneß sei auch der Grund, warum er sich nicht vorstellen könne, wieder zu den Bayern zurückzukehren.

Der Fall Philipp Lahm: "Philipp Lahm spielte damals Linksverteidiger, erst ich habe ihn auf rechts gestellt. Daraufhin hatte ich einen riesigen Streit mit Hoeneß, der Lahm weiter links haben wollte. Die Geschichte gab mir recht: Lahm wurde als rechter Außenverteidiger Champions-League-Sieger und Weltmeister."

Der Fall Thomas Müller: "Ähnlich war es doch auch mit Thomas Müller! Als ich das Talent, das mir Hermann Gerland empfahl, anfangs immer aufstellte, musste sich meine Frau Truus in der Vorstands-Loge von Hoeneß sagen lassen: 'Ihr Mann hat wieder falsch aufgestellt‘."

Der Fall David Alaba: "Bei Alaba war es genauso. Sein Fehler in der Schlussminute, der zum 1:1 gegen Nürnberg führte, leitete meine Entlassung ein. Dabei ist Alaba noch heute eines der größten Talente, das Bayern hat."

Insgesamt urteilt van Gaal über Hoeneß: "Uli Hoeneß hat zu einigen Spielern ein spezielleres Verhältnis gepflegt, sich mit ihnen ausgetauscht und sich für ihre Belange eingesetzt." Dies aber stehe in krassem Gegensatz zu seinen eigenen Prinzipien: "Das Team ist wichtiger und eben nicht der individuelle Spieler."

Van Gaal verrät in dem Interview auch, dass er vergeblich dafür geworben habe, Mesut Özil und Wesley Sneijder nach München zu lotsen. Außerdem habe van Gaal Mats Hummels schon 2010 wieder zurückholen wollen: "Doch wieder waren Hoeneß und ich anderer Meinung."

Der Holländer gab auch zu, den damaligen Stürmer Luca Toni an den Ohren gezogen zu haben: "Ja, das habe ich! So wie er am Frühstückstisch herumlungerte, war das respektlos den Mitspielern und auch mir gegenüber. So etwas geht in einer Mannschaft nicht. Für mich gibt es eine unumstößliche Regel: Das Team ist wichtiger als das Individuum." − red












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München
34
92:28
84
2.
FC Schalke 04
34
53:37
63
3.
TSG Hoffenheim
34
66:48
55
4.
Borussia Dortmund
34
64:47
55
5.
Bayer 04 Leverkusen
34
58:44
55
6.
RB Leipzig
34
57:53
53
7.
VfB Stuttgart
34
36:36
51
8.
Eintr. Frankfurt
34
45:45
49
9.
Bor. M'gladbach
34
48:53
47
10.
Hertha BSC
34
43:46
43
11.
SV Werder Bremen
34
37:40
42
12.
FC Augsburg
34
43:46
41
13.
Hannover 96
34
44:54
39
14.
1. FSV Mainz 05
34
39:53
36
15.
SC Freiburg
34
32:56
36
16.
VfL Wolfsburg
34
36:48
33
17.
Hamburger SV
34
29:53
31
18.
1. FC Köln
34
35:70
22





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