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18.12.2021  |  07:00 Uhr

Mittendrin und voll dabei: Jahn-Verteidiger Sebastian Nachreiner schreibt seine Jura-Doktorarbeit

von Michael Scherer

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Da werden die Knochen des Verteidigers nicht geschont: Sebastian Nachreiner spielt seit 2010 bei Jahn Regensburg, den HSV-Spieler Sonny Kittel interessieren die Meriten des Niederbayers bei dieser Aktion indes nicht. −Foto: Imago Images

Da werden die Knochen des Verteidigers nicht geschont: Sebastian Nachreiner spielt seit 2010 bei Jahn Regensburg, den HSV-Spieler Sonny Kittel interessieren die Meriten des Niederbayers bei dieser Aktion indes nicht. −Foto: Imago Images

Da werden die Knochen des Verteidigers nicht geschont: Sebastian Nachreiner spielt seit 2010 bei Jahn Regensburg, den HSV-Spieler Sonny Kittel interessieren die Meriten des Niederbayers bei dieser Aktion indes nicht. −Foto: Imago Images


Er ist beileibe kein (Tag-)Träumer oder Luftikus: Sebastian Nachreiner (33), Niederbayer in Diensten des 2. Bundesligisten Jahn Regensburg, will trotz Rang 5 nicht an einen Aufstieg in die Bundesliga denken. "Da wollen wir mal nicht größenwahnsinnig werden", sagt ein Fußballer, der parallel zum Profi-Geschäft bereits das erste Staatsexamen in Jura in der Tasche hat und jetzt an seiner Jura-Doktorarbeit schreibt. So richtig Zeit fürs Studium von Fachliteratur und Gesetzen findet der Gottfriedinger neben dem Profi-Alltag indes nicht immer, spätestens aber nach der übernächsten Saison wird ihm wieder mehr Freiraum fürs Akademische bleiben. Denn: "Wenn ich in meinen Körper hineinhorche, denke ich, dass 2022/23 meine letzte Saison sein könnte" – und seine Karriere muss nicht in der Eliteliga enden.

Momentan läuft’s super für den Jahn und seinen Innenverteidiger. "Ich fühle mich absolut fit und einsatzbereit", sagt Nachreiner, inzwischen schon ein Urgestein der Oberpfälzer, denn seit 2010 schnürt er die Stiefel für den Jahn. So verwundert es nicht, dass sein Vertrag Ende Oktober vorzeitig um ein Jahr verlängert wurde. "Sebastian Nachreiner ist seit über einem Jahrzehnt eine tragende Säule der Jahnelf und trotz schwerster Verletzungen auch heute noch absoluter Leistungsträger", kommentierte Ex-Geschäftsführer Christian Keller Nachreiners Unterschrift unters neue Arbeitspapier.

Apropos Keller: Den promovierten Sport-Manager zieht’s zum 1. April kommenden Jahres zum 1. FC Köln. In der Domstadt, genauer gesagt an der Deutschen Sporthochschule, in Spuckweite des Müngersdorfer Stadions, hat Nachreiner mit Professor Martin Nolte (Institut für Sportrecht) einen Doktorvater gefunden. Kontakte zum "effzeh" bestreitet der Niederbayer jedoch vehement, und eine berufliche Zukunft beim neuen Keller-Klub stünde auch nicht zur Disposition. "Die Fahrten nach Köln habe ich größtenteils erledigt, ich bin mittendrin, muss nur noch schreiben, schreiben, schreiben."

Und worüber? "Die Rechte und Pflichten des Schiedsrichters" lautet die Überschrift seiner Doktorarbeit, "darauf kam ich zufällig, weil ich zu einigen Fragen rund um die Schiedsrichterei nichts in der juristischen Literatur gefunden habe". Etwa auf welcher rechtlichen Grundlage der DFB Schiedsrichter A für Partie B ansetzt oder die Auf- oder Abstiege seiner Unparteiischen nach dem Leistungsprinzip regelt. Eine besondere Nähe zu den Damen und Herren in Schwarz lässt sich freilich nicht von Nachreiners Verhalten auf den Plätzen der Republik ableiten: In bislang 239 Partien in 2. und 3. Liga kassierte der Innenverteidiger 48-mal Gelb und zweimal Gelb-Rot – für einen Fußballer, der entscheidende Zweikämpfe, führt mehr als respektable Werte. "Natürlich bin ich auch mal sauer auf den Schiri, aber das gehört bei all’ den Emotionen dazu", grundsätzlich sei er den Unparteiischen "wohlgesonnen". Allen voran Felix Brych ("Er strahlt große Souveränität aus") oder Manuel Gräfe (48).

Den kompletten Artikel über Sebastian Nachreiner lesen Sie in der Samstags-Ausgabe der Passauer Neuen Presse – oder hier bei PNP Plus.












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
St. Pauli
16
36:19
35
2.
Darmstadt
16
38:20
29
3.
Regensburg
16
33:23
28
4.
Paderborn
16
30:18
27
5.
Nürnberg
16
23:16
27
6.
Heidenheim
16
19:20
27
7.
Hamburger SV
16
27:17
26
8.
Schalke
16
29:21
26
9.
Bremen
16
25:22
23
10.
Karlsruhe
16
26:24
21
11.
Düsseldorf
16
22:23
19
12.
Dresden
16
19:22
19
13.
Rostock
16
19:26
19
14.
Kiel
16
18:28
17
15.
Hannover
16
11:22
17
16.
Aue
16
14:26
14
17.
Sandhausen
16
17:34
13
18.
Ingolstadt
16
10:35
7





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