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Führt er den SCP in die Bundesliga? | 17.12.2021 | 08:00 Uhr

Aus der Regionalliga zum Zweitliga-Stammspieler: Niederbayerischer Paderborner Justvan im Interview

von Alexander Augustin

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Stark am Ball: Julian Justvan (23) zieht beim SC Paderborn die Strippen im Mittelfeld. Der gebürtige Landshuter hat in seiner Jugend lange für den FC Dingolfing gespielt, wechselte dann ins NLZ des TSV 1860 München und von dort zum VfL Wolfsburg. Seit dem Sommer 2020 ist er beim SC Paderborn unter Vertrag. Diesen verlängerte er vergangene Woche bis 2025. −F.: imago images

Stark am Ball: Julian Justvan (23) zieht beim SC Paderborn die Strippen im Mittelfeld. Der gebürtige Landshuter hat in seiner Jugend lange für den FC Dingolfing gespielt, wechselte dann ins NLZ des TSV 1860 München und von dort zum VfL Wolfsburg. Seit dem Sommer 2020 ist er beim SC Paderborn unter Vertrag. Diesen verlängerte er vergangene Woche bis 2025. −F.: imago images

Stark am Ball: Julian Justvan (23) zieht beim SC Paderborn die Strippen im Mittelfeld. Der gebürtige Landshuter hat in seiner Jugend lange für den FC Dingolfing gespielt, wechselte dann ins NLZ des TSV 1860 München und von dort zum VfL Wolfsburg. Seit dem Sommer 2020 ist er beim SC Paderborn unter Vertrag. Diesen verlängerte er vergangene Woche bis 2025. −F.: imago images


Vor gut eineinhalb Jahren spielte Julian Justvan (23) noch beim VfL Wolfsburg II in der Regionalliga. Jetzt ist der ehemalige Dingolfinger Jugendspieler ein Erfolgsgarant des Zweitligisten SC Paderborn. Ein Gespräch über Leistungssprünge, Niederbayern in Ostwestfalen und verrückte Trainertypen.

Herr Justvan, Sie haben am Freitag Ihren Vertrag beim SC Paderborn 07 bis 2025 verlängert. Was waren die Beweggründe?
Justvan: Ich fühle mich total wohl in Paderborn. Das Ziel war von Anfang an, hier den nächsten Schritt zu machen. Da bin ich auf einem sehr guten Weg. Ich bin aber auch selbstkritisch genug, um zu wissen, dass es noch nicht für die Bundesliga reicht. Wieso also jetzt auf Biegen und Brechen woanders hinwechseln? Hier kann ich in den nächsten Jahren eine gute Rolle spielen und mich weiterentwickeln. Der SCP hat damals alles dafür getan, meine Potenziale weiterzuentwickeln und mir attraktive sportliche Perspektiven aufgezeigt.

Vor eineinhalb Jahren spielten Sie noch in der Regionalliga Nord beim VfL Wolfsburg II. Wie erklären Sie sich den rasanten Aufstieg zum Stammspieler zwei Klassen höher?
Justvan: Einen Ausschlag gegeben hat auf jeden Fall, dass ich zu Beginn der Corona-Zeit in Wolfsburg bei den Profis mittrainiert habe. Spielen durfte ich zwar nie, aber alleine das Training hat mir einen Schub gegeben. Wenn man mit Weghorst, Arnold und Anderen zusammenarbeitet, nimmt man viele Dinge mit. Unsere U23 in Wolfsburg war ja eine klassische Jugendmannschaft, da macht es dann schon einen Unterschied, wenn man plötzlich mit "älteren Herren" zusammenspielt. Der Umgang ist ein ganz anderer, man verhält sich professioneller. Das hat mir gut getan. In Paderborn habe ich auch schnell gemerkt, dass der Trainer auf mich setzt. Da hängt man sich gerne noch mehr rein.

Seit Sie vor eineinhalb Jahren nach Paderborn gewechselt sind, haben Sie zwei sehr emotionale Trainer erlebt: Steffen Baumgart, der mittlerweile den 1. FC Köln coacht, und jetzt Lukas Kwasniok.
Justvan: Das stimmt, die beiden ähneln sich sehr. Lukas Kwasniok ist nicht ganz so emotional wie Steffen Baumgart, aber das ist ja auch fast nicht möglich. Der ist, was die Emotionen angeht, wirklich oberstes Regal. Aber auch mit Lukas Kwasniok komme ich sehr gut klar. Er nimmt dich in den Arm und tritt dir aber auch mal in den Allerwertesten, wenn es nicht läuft. Er hat zwischenmenschlich ein gutes Gespür für die Spieler, das macht meiner Meinung nach einen guten Trainer aus.

Lukas Kwasniok hat Sie nach einem Spiel als "Unterschiedsspieler" bezeichnet. In der Hinrunde standen Sie 16-mal in der Startelf (ein Tor, drei Vorlagen). Es wird auch Ihnen zugeschrieben, dass der SC Paderborn als Sechster im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga mitmischt. Stolz?
Justvan: Auf jeden Fall. Das war auch mein Ziel. Wenn mich vor meinem Wechsel nach Paderborn jemand gefragt hätte, welches Szenario ich mir wünschen würde, hätte ich dieses sofort unterschrieben. Vergangene Saison war das Ziel, auf mich aufmerksam zu machen. Dafür muss man erst einmal Spielzeit bekommen – und die habe ich bekommen. Ich war ja über weite Strecken Stammspieler. Dieses Jahr wollte ich eine Schippe drauflegen, um eben dieser Unterschiedsspieler zu werden. Ich wollte der Mannschaft mit meinen Leistungen weiterhelfen. Am Anfang war’s noch etwas holprig, aber mittlerweile bin ich sehr glücklich mit meinen Leistungen – und will natürlich so weitermachen.

Welche Bezugspersonen haben Sie in der Mannschaft?
Justvan: Seit dieser Saison verstehe ich mich sehr gut mit Sven Michel. Wir haben denselben Berater, aber das haben wir erst viel später bemerkt. Auch mit Jannik Huth und Kai Pröger verstehe ich mich sehr gut.

Und mit Robin Yalcin? Der ist ja als Deggendorfer auch Niederbayer und seit dieser Saison beim SC Paderborn 07.
Justvan: Mit dem verstehe ich mich auch super, die anderen Jungs kenne ich schon etwas länger. Aber ich kannte seinen Namen natürlich.

Woher?
Justvan: Damals in der Jugend habe ich mit dem FC Dingolfing oft gegen Mannschaften seines Vaters gespielt (Barbaros Yalcin war lange Jugendtrainer bei der Spvgg GW Deggendorf, Anm. d. Red.). Ich fand die erste Begegnung mit Robin in Paderborn ganz witzig: Ich wusste ja nicht, ob er Bairisch spricht und wie er drauf ist. Als ich ihm gesagt habe, dass ich aus Landshut komme, haben wir uns erstmal auf Bairisch unterhalten. Da haben die anderen a bissl geschaut (lacht).

Das komplette Interview lesen Sie am Freitag, 17. Dezember, im Sportteil Ihrer Heimatzeitung sowie kostenlos nach kurzer Anmeldung hier: PNP Plus.












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Schalke
33
70:43
62
2.
Bremen
33
63:43
60
3.
Hamburger SV
33
64:33
57
4.
Darmstadt
33
68:46
57
5.
St. Pauli
33
59:46
54
6.
Paderborn
33
56:41
51
7.
Nürnberg
33
48:47
51
8.
Heidenheim
33
41:45
49
9.
Kiel
33
45:51
45
10.
Düsseldorf
33
45:40
44
11.
Karlsruhe
33
54:53
41
12.
Rostock
33
39:49
41
13.
Regensburg
33
50:49
40
14.
Hannover
33
32:47
39
15.
Sandhausen
33
39:53
38
16.
Dresden
33
33:45
32
17.
Aue
33
31:72
23
18.
Ingolstadt
33
28:62
21





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