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16.06.2020 | 21:25 Uhr

Brachialer Befreiungsschlag: Beschert dieser Kantersieg dem 1. FC Nürnberg den Klassenerhalt?

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Erlösung pur: Die Nürnberger Nikola Dovedan, Johannes Geis, Dreifach-Torschütze Robin Hack und Oliver Sorg bejubeln einen Kantersieg. −F.: dpa

Erlösung pur: Die Nürnberger Nikola Dovedan, Johannes Geis, Dreifach-Torschütze Robin Hack und Oliver Sorg bejubeln einen Kantersieg. −F.: dpa

Erlösung pur: Die Nürnberger Nikola Dovedan, Johannes Geis, Dreifach-Torschütze Robin Hack und Oliver Sorg bejubeln einen Kantersieg. −F.: dpa


Angeführt vom dreifachen Torschützen Robin Hack ist dem 1. FC Nürnberg im Abstiegsduell beim SV Wehen Wiesbaden ein wichtiger Schritt zur Rettung in der 2. Fußball-Bundesliga gelungen. Der Club bejubelte am Dienstagabend gegen den Aufsteiger ein vorher nicht für möglich gehaltenes 6:0 (3:0). Die Franken verließen nach dem höchsten Saisonsieg den Relegationsplatz 16. Zwei Spieltage vor dem Saisonende erhöhte das Team von Trainer Jens Keller den Vorsprung auf Wiesbaden, das Abstiegsplatz 17 belegt, auf fünf Punkte.

"Wir hatten heute Bock zu zocken", sagte U21-Nationalspieler Hack bei Sky. Der 21-Jährige war mit seinen Saisontore acht bis zehn (7./41./65. Minute) der herausragende Matchwinner. Innenverteidiger Asger Sörensen war jeweils nach Eckbällen zum 2:0 und 4:0 erfolgreich (38./58.). Der eingewechselte Adam Zrelak (83.) sorgte für Tor Nummer sechs beim höchsten Zweitligaerfolg der Franken überhaupt.

Die Gäste beeindruckten bei ihrem ersten Geisterspielsieg nach der Corona-Pause mit einer lange vermissten Abschlussstärke. In der extremen Drucksituation platzte der Knoten - und das nicht nur beim zuvor neun Partien torlosen Hack. "Wir wollten Spaß haben, Fußball spielen und das Ruder rumreißen", berichtete Hack, der schon nach vorne blickte auf das Heimspiel am Sonntag gegen den VfB Stuttgart. "Wir müssen genauso weitermachen, draufgehen, Vollgas geben."

Keller hatte angekündigt, "Frische reinbringen" zu wollen. Er baute die Startelf im Vergleich zur Derby-Pleite gegen Fürth entsprechend auf fünf Positionen um. Sörensen für den verletzten Konstantinos Mavropanos aufzustellen, war dabei nicht der einzige gute Griff des Trainer. Zum Glück hatte sich auch der angeschlagene Hack fit gemeldet. Der Youngster stellte mit einem platzierten Flachschuss ins linke Toreck früh die Weichen auf Sieg für die Franken.

In der Folge wackelten die Abwehr und damit die Führung mehrfach. Zwei Distanzschüsse von Stefan Aigner (8.) und Gökhan Gül (33.) konnte FCN-Torwart Christian Mathenia halten. Zudem köpfte Gül an den Außenpfosten (16.). "Dann haben wir gut nachgelegt", sagte Hack zum vorentscheidenden Doppelschlag in der Endphase der ersten Hälfte. Sörensen köpfte eine Ecke von Geis ins Tor. Hack war nach Pass von Nikola Dovedan erfolgreich. Der Rest war Schaulaufen für den Club, bei dem der Knoten jetzt total platzte: Sörensen, Hack und Zrelak komplettierten den triumphalen Auftritt, der viele Club-Fans auf den leeren Stadionrängen verdient gehabt hätte. − dpa












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Hamburger SV
8
17:11
17
2.
Osnabrück
9
13:11
16
3.
Greuther Fürth
8
16:8
15
4.
Aue
9
14:9
15
5.
Paderborn
9
14:8
14
6.
Bochum
8
12:9
14
7.
Karlsruhe
9
14:10
13
8.
Kiel
8
10:8
13
9.
Darmstadt
9
16:18
12
10.
Regensburg
9
12:15
12
11.
Düsseldorf
8
8:10
11
12.
Nürnberg
8
14:12
10
13.
Hannover
8
12:10
10
14.
Heidenheim
8
12:11
9
15.
Sandhausen
9
9:16
8
16.
Braunschweig
9
10:20
8
17.
St. Pauli
9
12:17
7
18.
Würzburg
9
9:21
4





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