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13.05.2019 | 12:58 Uhr

Angeblich 700000 Euro Ablöse: Köln lässt sich Jahn-Coach Achim Beierlorzer einiges kosten

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Neuer Trainer in Köln: Achim Beierlorzer. −Foto: dpa

Neuer Trainer in Köln: Achim Beierlorzer. −Foto: dpa

Neuer Trainer in Köln: Achim Beierlorzer. −Foto: dpa


Achim Beierlorzer stand ein wenig abseits, als er inmitten tausender Fans sein künftiges Team bei der Meisterfeier und den obligatorischen Kölsch-Duschen beobachtete. Hin und wieder hatte er dabei am Sonntag gegen 17.30 Uhr ein Lächeln im Gesicht, weil er zu diesem Zeitpunkt eines schon wusste: Ich bin in der neuen Saison beim 1. FC Köln zum ersten Mal Trainer eines Fußball-Erstligisten.

Später, bei der Analyse des überraschenden 5:3-Erfolgs seiner Regensburger, mauerte der 51-Jährige noch mächtig, als er hartnäckig zu seinem Engagement in der Domstadt befragt wurde. Immerhin ließ er sich am Schluss Sätze entlocken, die eigentlich alles klar werden ließen: "Da muss nicht viel gemacht werden", bemerkte er zunächst zu den Kölner Kaderplanungen, in die man "sich einfuchsen" müsse. "Und dann mit Volldampf voraus" – das will und soll Beierlorzer nun beim Aufsteiger umsetzen.

Er wird mit großer Zuversicht empfangen. "Achim hat bei seinen vergangenen Stationen sehr gute Arbeit geleistet. Er hat starke Führungsqualitäten und ist sehr integrativ, indem er viel kommuniziert. Darüber hinaus schätze ich seine authentische Ausstrahlung und dass er die Dinge positiv angeht", sagte Kölns Sport-Geschäftsführer Armin Veh. Laut übereinstimmenden Medienberichten zahlt der FC die stolze Summe von 700000 Ablöse an Regensburg.

Beierlorzer betonte am Montag, als der Deal perfekt wurde, er habe "keine Sekunde gezögert, als das Angebot kam, in der Bundesliga zu arbeiten. Gerade bei so einem großartigen Traditionsverein mit solchen Fans. Darauf freue ich mich riesig." Köln habe ein "sensationelles Stadion und sensationelle Fans - ich find" das klasse", hatte der Neu-Kölner bereits tags zuvor wissen lassen, als er seinen jetzigen Vorgänger André Pawlak - und sich selbst - beglückwünschte: "Gratulation zur Meisterschaft und zum Aufstieg."

Beierlorzer übernimmt beim Bundesliga-Premierenmeister das Amt von Pawlak, der am 27. April als Nachfolger des beurlaubten Markus Anfang die Verantwortung für die letzte Saisonphase der FC-Profis übertragen bekommen hatte.

Der in Erlangen geborene Beierlorzer hatte bei Jahn Regensburg den vor zwei Jahren von Bayer Leverkusen verpflichteten Heiko Herrlich abgelöst und mit der Jahn-Mannschaft seitdem jeweils souverän den Klassenverbleib erreicht. Sein Vertrag mit den Oberpfälzern war bis 30. Juni 2022 datiert. Deshalb ist wohl eine Ablösesumme fällig, die im sechsstelligen Bereich liegen soll.

Beierlorzer ist Mathematik- und Sportlehrer und beendete seine Spielerlaufbahn im Jahr 2010 beim bayerischen Verein SV Kleinsendelbach. Im Frühjahr 2014 hatte er als damaliger Trainer der B-Junioren der SpVgg Greuther Fürth den 60. Fußballlehrer-Lehrgang als Bester abgeschlossen.

Seit dem Sommer vor fünf Jahren ist er Vollzeit-Coach und arbeitete danach zunächst vorwiegend im Nachwuchsbereich von RB Leipzig. 2015/16 war er in Leipzig Co-Trainer unter Ralf Rangnick und schaffte gemeinsam mit Rangnick den Aufstieg in die Bundesliga.

Die längste Amtszeit als Trainer des 1. FC Köln hatte zuletzt zwischen 2013 und Dezember 2017 Peter Stöger. Auf den Österreicher folgten Stefan Ruthenbeck, Anfang und zuletzt Pawlak.

Die Heimatzeitung hat kürzlich ein ausführliches Interview mit Achim Beierlorzer geführt ( Den brauch’ ich nicht": Die Jahn-Formel – nur Teamplayer erwünscht). Den Text lesen Sie hier.












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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
DSC Arminia Bielefeld
4
10:6
8
2.
VfB Stuttgart
4
6:4
8
3.
Hamburger SV
3
6:1
7
4.
FC Erzgebirge Aue
4
6:5
7
5.
SpVgg Greuther Fürth
4
5:4
7
6.
VfL Osnabrück
3
6:3
6
7.
Karlsruher SC
3
7:5
6
8.
Hannover 96
4
6:4
5
9.
SV Darmstadt 98
4
3:5
5
10.
1. FC Heidenheim
3
6:5
4
11.
SV Sandhausen
3
4:4
4
12.
SSV Jahn Regensburg
4
5:6
4
13.
Holstein Kiel
3
3:4
4
14.
SG Dynamo Dresden
4
4:6
4
15.
1.FC Nürnberg
3
3:7
3
16.
VfL Bochum
4
7:10
2
17.
FC St. Pauli
3
3:6
1
18.
SV Wehen Wiesbaden
4
6:11
1





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