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13.01.2018 | 12:00 Uhr

Fußballfest Arco-Cup: Warum das Turnier so beliebt ist – Das sagen die zehn Teilnehmer

von Christoph Naglmeier,Sebastian Lippert

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Wie im Stadion: Im Vorjahr bereiteten besonders die Anhänger vom späteren Sieger SV Neuhausen-Offenberg und vom 1.FC Reichstorf (in Rot) eine tolle Stimmung in der Dreifachturnhalle in Bogen. −Archivfoto: Helmut Müller

Wie im Stadion: Im Vorjahr bereiteten besonders die Anhänger vom späteren Sieger SV Neuhausen-Offenberg und vom 1.FC Reichstorf (in Rot) eine tolle Stimmung in der Dreifachturnhalle in Bogen. −Archivfoto: Helmut Müller

Wie im Stadion: Im Vorjahr bereiteten besonders die Anhänger vom späteren Sieger SV Neuhausen-Offenberg und vom 1.FC Reichstorf (in Rot) eine tolle Stimmung in der Dreifachturnhalle in Bogen. −Archivfoto: Helmut Müller


Was der 1.FC Reichstorf, der VfB Straubing, die SG Post/Kagers und Vorjahressieger SV Neuhausen/Offenberg gemeinsam haben? Die Platzierten 1 bis 4 des 23. Arcobräu-Cups vom Vorjahr sind bei der Endrunde der 24. Auflage allesamt nicht dabei: Reichstorf spielt in der Futsal-Bezirksliga, Neuhausen und Kagers flogen schon in der Vorrunde raus, Straubing scheiterte in der Zwischenrunde. Am Sonntag in der Dreifachturnhalle am Comenius-Gymnasium in Deggendorf wird also ein neuer Fußballkreismeister Straubings gewürdigt. Die Endrunde beginnt um 13 Uhr (Spielplan und Einteilung rechts). Als Favoriten nennen die meisten der zehn Qualifizierten den Bezirksligisten ASV Degernbach, der mit 26:1 Toren durch die Vorrunde marschiert war, sowie den SV Türk Gücü Straubing, der mit technisch beschlagenen Kickern punktet.

Weshalb der Cup zieht, warum das Turnier so beliebt ist? Wir haben nachgefragt – und die Stimmen aller zehn Teilnehmer gesammelt.

heimatsport.de berichtet per Liveticker vom Turnier: alle Spiele, alle Stimmen. Ab 13 Uhr geht’s los.

Gerhard Bachl (SV Irlbach): "Als Außenseiter haben wir nichts zu verlieren, das nehmen wir gerne an, wollen aber natürlich so weit wie möglich kommen. Mein persönlicher Favorit ist Degernbach, aber auch Türk Gücü wird sicherlich eine bedeutende Rolle spielen. Unsere Spieler sind total begeistert vom Futsal. Anfangs war ich skeptisch, aber mittlerweile bin auch ich überzeugt. Diese Form hat einfach mehr zu tun mit Fußball. Das Gerumpel beim Spiel mit Bande ist damit nicht vergleichbar."

Tobias Gschwendtner (SV Bernried): "Im Vordergrund steht der Spaß, wobei natürlich ein gewisser sportlicher Ehrgeiz immer mitschwingt. Ich selbst habe noch nie Futsal gespielt, aber in Bernried ist die Begeisterung sehr groß. Wir werden sicherlich eine gute Truppe aufbieten und schauen, was dabei rauskommt."

Mathias Willmerdinger (ASV Degernbach): "Für uns wäre es eine super Sache, wenn wir den Titel holen könnten. Wir haben die Vor- und Zwischenrunde souverän überstanden und sind dementsprechend motiviert. Mit Plattling und TG Straubing fehlt es allerdings nicht an Konkurrenz, zumal immer eine Überraschung möglich ist. Generell halte ich Futsal für ein gutes Techniktraining im Winter, es kommt weniger auf Zufall an als beim herkömmlichen Hallenfußball."

Matthias Süß (Spvgg Plattling): "Mit mittlerweile drei Verletzungen sind wir arg gebeutelt aus den bisherigen Hallenturnieren hervorgegangen. Wichtig ist jetzt, dass sich nicht noch mehr Spieler verletzen. Grundsätzlich wollen wir uns aber gut verkaufen und ein ordentliches Turnier spielen, bei dem ich Degernbach und Türk Gücü in den Favoritenrollen sehe. Für die Zuschauer ist der Futsal auf unserem Niveau oft wenig ansehnlich, ich denke daher, dass auf lange Sicht der herkömmliche Hallenfußball die bessere Variante."

Manuel Schierl (SV Frauenbiburg): "Wir werden mit einem sehr kleinen Kader antreten und haben uns kein Ziel gesetzt, grundsätzlich wollen wir aber so weit wie möglich kommen. Hallenfußball an sich halte ich neben der Rasensaison für eine schöne Nebensache, wobei mir beim Futsal wegen den vielen Unterbrechungen etwas die Power fehlt. Ich bin ein großer Fan vom Hallenfußball mit Bande."

Markus Bachner (TSV Pilsting): "Der Cup hat für uns schon einen hohen Stellenwert. Wenn du es bis in die Endrunde schaffst, nimmst du das nicht auf die leichte Schulter. Wichtig sind für uns zwei Dinge: guten Fußball zu spielen und Verletzungen zu vermeiden."

Thomas Holzleitner (FC Griesbach): "Als Außenseiter in der Gruppe wäre es für uns ein Erfolg, den letzten Platz zu vermeiden, zumal wir mit Türk Gücü meinen Favoriten auf den Turniersieg in der Gruppe haben. Die Meinung der Spieler zum Futsal ist zweigeteilt: Die einen, die Lust darauf haben, spielen die Hallenturniere, die anderen halt eben nicht."

Stephan Mandl (ASV Steinach): "Die Jungs sollen locker an die Sache herangehen, sozusagen mit Spaß an der Freude. Ich bin mir aber sicher, dass es an sportlichem Ehrgeiz nicht mangeln wird. Der Futsal an sich ist für technisch beschlagene Teams ein Vorteil, zumal durch das Grätsch-Verbot auch die Verletzungsgefahr deutlich geringer ist. Es hat einfach mehr mit Fußball zu tun als das Spiel mit der Bande."

Onur Örs (Türk Gücü Straubing): "Wir werden mit vollbesetztem Kader antreten, mit Petrea und Baciu haben wir zudem zwei hochkarätige Alternativen mehr im Kader. Unser Ziel ist ganz klar das Weiterkommen. Aber auch Degernbach und Bernried halte ich für starke Konkurrenten. Für unsere technisch starken Jungs ist Futsal die bessere Variante des Hallenfußballs. Es kommt uns einfach entgegen, dass man viele Situationen nur mit dem nötigen Auge und der nötigen technischen Präzision lösen kann."

Thomas Reichl (TSV Aholming): "Wir werden das Turnier mit Spaß an der Sache angehen und versuchen, das ein oder andere Spiel erfolgreich zu gestalten. Die Jungs sollen nicht zu verbissen sein, der Spaß steht im Vordergrund. Degernbach und Türk Gücü erwarte ich besonders stark. Für Spieler, die technisch gut ausgebildet sind, ist Futsal eine tolle Sache, außerdem ist das Verletzungsrisiko auch deutlich geringer."












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