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30.11.2017 | 13:34 Uhr

Trainer-Knaller mit Bomber-Benni: Passau-West holt Neunteufel zurück

von Andreas Lakota

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Zurück bei seinem Heimatverein: Benjamin Neunteufel übernimmt als Trainer beim Kreisklassisten Passau-West. − Foto: Sigl

Zurück bei seinem Heimatverein: Benjamin Neunteufel übernimmt als Trainer beim Kreisklassisten Passau-West. − Foto: Sigl

Zurück bei seinem Heimatverein: Benjamin Neunteufel übernimmt als Trainer beim Kreisklassisten Passau-West. − Foto: Sigl


Seine Karriere startete einst bei der DJK Passau-West – nun könnte sie dort auch wieder enden: Benjamin Neunteufel (34) kehrt zu seinem Heimatverein zurück und übernimmt ab dem Frühjahr das Amt des Spielertrainers. Der Torjäger kommt vom Landesligisten SV Hutthurm, wo Neunteufel seit dieser Saison zusammen mit Dominik Schwarz als spielender Coach tätig war. Bei den Westlern war das Traineramt überraschend frei geworden, weil es den erst im Sommer verpflichtete Tobias Ortmeier zurück zu seinem Heimatverein Tiefenbach zieht.

"Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Ich hatte beim SV Hutthurm eine sehr schöne Zeit und wünsche dem Team alles Gute. Außerdem möchte ich mich bedanken, dass ich im Winter gehen kann", sagt Neunteufel, der in seiner Karriere bisher nie niedriger gespielt hat als Bezirksliga. Dass er nun mit 34 Jahren in die Kreisklasse wechselt, hat viel mit seinem neuen Club zu tun. "Ich habe bei West das Fußball spielen gelernt und hatte viele tolle Jahre und Erfahrungen. Ich kenne noch immer viele Leute, auch mit der Vereinsführung verstehe ich mich gut. Daher habe ich mich auch sehr gefreut, als man auf mich zugekommen ist. West hat eine gute Mannschaft mit viel Potenzial, ich denke, da ist schon noch etwas möglich und wir können guten Fußball zeigen. Ich selbst muss mit 34 Jahren nicht mehr so hochklassig spielen, ich habe das ja alles lange genug und sehr intensiv gemacht."

Mit Neunteufel kommt einer der auffälligsten Spieler der letzten Jahre in die Kreisklasse Passau. Der Passauer machte sich mit stets beeindruckenden Torquoten einen Namen in ganz Bayern. 2011 holte sich der Bomber-Benni, wie Neunteufel häufig genannt wird, sogar den Torjägertitel in der Bayernliga, für den SV Schalding hatte er damals 25 Treffer erzielt. Zwei Jahre zuvor war er mit unglaublichen 34 Einschüssen in 23 Partien bereits bester Schütze in der Landesliga Mitte geworden. Kein Wunder, dass dieser Torinstinkt auch höherklassigen Clubs nicht verborgen blieb. 2011 wechselte Neunteufel zum österreichischen Regionalligisten FC Wels, wurde dort aber nicht glücklich. 2012 ging es dann zum SV Hutthurm, für den Neunteufel in 161 Spielen stolze 107 Tore erzielte. In dieser Saison lief es für den Strafraumspezialisten aber noch nicht so rund, in 19 Partien stehen "nur" fünf Treffer zu Buche. Als die Westler "anklopften", kam Neunteufel ins Überlegen – und sagte schließlich zu, nachdem ihm vom SVH keine Steine in den Weg gelegt wurden.

Im Frühjahr stürmt der 34-Jährige nun als wieder für die DJK, für die Neunteufel während seiner gesamten Juniorenzeit auflief. Auch seine ersten Tore im Herren-Bereich erzielte er für Passau-West, ehe er zum SV Wacker Burghausen und dann zum SV Schalding wechselte. "Wir freuen uns natürlich sehr, dass er zurückkommt. Es ist schön, wenn man irgendwann von seinen Jugendspielern profitieren kann", sagt West-Vorstand Thomas Lemberger, der sich von Neunteufel nochmals einen kräftigen Schub für die Mannschaft erhofft. Mit Philipp Roos spielt bereits ein weiterer, eigens ausgebildeter und später höherklassig Aktiver in West. Weitere "Ehemalige" sollen folgen, wenn es nach Lemberger geht.In einem Fall hatte der Verein neben Neunteufel bereits Erfolg: Im Winter kehrt auch Patrick Buttinger zurück – dieser war zuletzt in Otterskirchen aktiv.












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