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13.05.2022 | 14:12 Uhr

Verkehrte Welten: Bei der Partie Mitterskirchen – Simbach treffen Gegensätze aufeinander

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Weiter auf dem Erfolgsweg in der Kreisliga Isar/Rott? Aufsteiger Mitterskirchen empfängt den Rangzweiten Simbach. −Foto: Marianne Hahn

Weiter auf dem Erfolgsweg in der Kreisliga Isar/Rott? Aufsteiger Mitterskirchen empfängt den Rangzweiten Simbach. −Foto: Marianne Hahn

Weiter auf dem Erfolgsweg in der Kreisliga Isar/Rott? Aufsteiger Mitterskirchen empfängt den Rangzweiten Simbach. −Foto: Marianne Hahn


Auf den ersten Blick steht in Mitterskirchen gegen Simbach eine klassische "Oben-gegen-Unten"-Partie an. Die Hausherren kämpfen gegen den Abstieg, die Gäste haben beste Chancen auf den Aufstieg. Wären da nicht die Formkurven der beiden Teams: Der ESV befindet sich im Aufwind und kann mit breiter Brust antreten, der FC-DJK wartet seit drei Spielen auf einen Sieg und steht daher unter Zugzwang.
Für den SSV Wurmannsquick geht es in Arnstorf um den letzten Strohhalm und der SSV ist dabei auf Schützenhilfe des TSV Kirchberg angewiesen, der in Schönau zu Gast ist. Hinter Tabellenführer Johannesbrunn (spielfrei) und Simbach lauert der TuS Walburgskirchen, der mit einem Sieg gegen Gangkofen seine Chancen wahren könnte. Außerdem wird der SC Falkenberg in Wittibreut erwartet, während Dornach in Bodenkirchen zu Gast ist. Pilsting empfängt Aufhausen zum Derby.

Mitterskirchen – Simbach: Seit vier Spielen ungeschlagen, zuletzt zwei Siege am Stück. Der ESV Mitterskirchen hat sich eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Ein wesentlicher Faktor dabei ist Innenverteidiger Michael Schreiner. Der 37 Jahre alte Routinier war früher beim SV Erlbach in Bayern- und Landesliga aktiv und hilft seit vier Spielen beim Projekt Klassenerhalt mit. Für Thomas Friedlmeier stehen die Chancen auf den direkten Klassenerhalt bei 50:50. "Unsere Mitstreiter lassen auch nicht locker. Die Jungs haben zuletzt gezeigt, was in ihnen steckt. Spielerisch ist Simbach stark, aber wir werden sie bis zum Schluss fordern", prognostiziert Mitterskirchens Abteilungsleiter.

Die Gäste warten seit bereits drei Spielen auf einen Sieg und mussten sich vergangene Woche beim abgeschlagenen Absteiger Pilsting mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Geht der Elf von Hans-Peter Kerscher und Christian Tippelt ausgerechnet jetzt im Endspurt die Puste aus? Klar ist: Mit einem Sieg in Mitterskirchen wäre man am letzten Spieltag beim Gipfeltreffen mit "Jo-Bi" in der Pole-Position.
Arnstorf – Wurmannsquick: Mit vier Punkten aus den letzten drei Spielen hat Arnstorf gezeigt, dass man sich anständig aus der Kreisliga verabschieden möchte. Spielertrainer Daniel Seitl verfolgt zudem noch Ziele. "Gegen Wurmannsquick haben wir seit sechs Jahren kein Heimspiel gewonnen, das soll sich ändern. Außerdem wollen wir unbedingt die rote Laterne abgeben."
Die Gäste sind zum Siegen verdammt. "Wir sind unter Druck", weiß Spielertrainer Tobias Leitl. "Wir müssen gewinnen, um die Minimalchance auf ein Endspiel in Schönau zu wahren." Für den Fall, dass es nicht mehr reicht, hat Leitl eine erste Analyse bereits parat. "Dann hätten wir es, über die ganze Saison gesehen, einfach nicht verdient." Die Bilanz dürfte dem SSV nur wenig Mut machen: Nur eine der zurückliegenden fünf Begegnungen konnte "Quick" für sich entscheiden.
Schönau – Kirchberg: "Wir sind stolz auf die tolle Moral der Jungs", lobt Tobias Gratz nach der Schönauer Aufholjagd beim 2:2 in Dornach. Ein Zähler fehlt derzeit zum direkten Klassenerhalt, vier Zähler Vorsprung sind es auf den ersten Abstiegsplatz. "Angesichts der Ausgangslage wollen wir gegen Kirchberg unbedingt den Dreier einfahren. Außerdem haben wir noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen", erzählt Schönaus Abteilungsleiter und verweist auf die unglückliche 2:3-Niederlage im Oktober. Einen Vorteil gegenüber Mitterskirchen beim Restprogramm erkennt Gratz nicht. "Den gibt es in dieser ausgeglichenen Liga nicht. Wir schauen nur auf uns und wollen unsere Hausaufgaben machen. Alles andere können wir nicht beeinflussen." Der TSV Kirchberg hat die letzten vier Spiele in Folge alle verloren und ist so auf Platz acht abgerutscht.
Walburgskirchen – Gangkofen: Simbach liegt nur drei Zähler vor Walburgskirchen, zudem hat der TuS den direkten Vergleich gewonnen. "Die Chance ist da", weiß auch Spielertrainer Valdrin Blakaj, "wir wollen unsere Aufgaben erledigen. Ob es dann für einen der vorderen Plätze reicht, wird man sehen." Blakaj zollt den Gästen Respekt. "Sie haben gute Einzelspieler in ihren Reihen, die auch schon Bezirksliga-Erfahrung haben. Sie sind eigentlich zu stark, um so lange gegen den Abstieg zu spielen." Gangkofen könnte mit einem Sieg zum einen die letzten Zweifel am Klassenerhalt ausräumen, zum anderen im Aufstiegskampf das Zünglein an der Waage sein. "Wir wissen, um was es geht und haben es selbst in der Hand", erklärt Abteilungsleiter Thomas Hochholzer, "wir geben alles."
Wittibreut – Falkenberg: Theoretisch könnte Wittibreut noch auf den Relegationsplatz abrutschen. "Wir wollen uns aus eigener Kraft sichern", betont sportlicher Leiter Andreas Holzner, "dafür brauchen wir den letzten Punkt. Die Spiele gegen Falkenberg waren immer auf Augenhöhe und intensiv, das wird alles andere als einfach." Die Gäste sind in den letzten drei Begegnungen mit Wittibreut leer ausgegangen. "Wir waren drei Mal vorne", erinnert sich Trainer Christian Kagerer, "und haben dann jeweils noch verloren. Das soll dieses Mal anders laufen."
Bonbruck-Bodenkirchen – Dornach: Die Hausherren haben die Möglichkeit, den 4. Platz hinter den Aufstiegsaspiranten fix zu machen und damit als "best of the rest" die Saison zu beenden. Für die Gäste geht es im Tabellenmittelfeld noch um die ein oder andere Platzierung nach oben oder unten. Im Hinspiel trennte man sich nach einer Bonbrucker Schlussoffensive mit 2:2, nachdem Dornach schon mit 2:0 geführt hatte.
Pilsting – Aufhausen: Das hätten wohl die wenigsten für möglich gehalten: Ausgerechnet der bereits abgestiegene TSV Pilsting trotzte dem Aufstiegsaspiranten Simbach einen Punkt ab. Die Gäste teilten sich mit dem FC "Bo-Bo" die Punkte beim munteren 3:3. Zwar hat das Derby keine existenzielle Relevanz, der Abstieg des TSV und der Klassenerhalt des SCA sind längst besiegelt. Aber die Hausherren sollten angesichts der verheerenden Bilanz gegen Aufhausen noch genügend Motivation verspüren: Über 13 Jahre gab es in einem Pflichtspiel gegen Aufhausen keinen Sieg mehr. − cn29. Spieltag am Samstag, 14 Uhr: Pilsting – Aufhausen (Hinspiel 1:3); 16 Uhr: Wittibreut – Falkenberg (2:1), Walburgskirchen – Gangkofen (0:4), Arnstorf – Wurmannsquick (0:0), Schönau – Kirchberg (2:3), Bonbruck-Bodenkirchen – Dornach (2:2), Mitterskirchen – Simbach b. L. (0:1). – Spielfrei: SG Johannesbrunn-Binabiburg.












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Simbach b.L.
27
55:30
57
2.
SG Johannesbrunn
27
59:27
56
3.
Walburgskirchen
27
65:39
54
4.
Bonbruck/Bodenkirchen
27
67:46
44
5.
Aufhausen
27
65:53
43
6.
Falkenberg
27
47:47
42
7.
Dornach
27
42:37
41
8.
TSV Kirchberg
27
35:35
37
9.
Wittibreut
28
38:40
35
10.
Gangkofen
27
38:40
34
11.
Schönau
27
42:57
33
12.
Mitterskirchen
27
43:46
31
13.
Wurmannsquick
27
27:38
29
14.
Pilsting
27
25:60
12
15.
Arnstorf
27
27:80
11




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