Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...





21.11.2020 | 14:22 Uhr

Nußhart gibt Trainer-Amt in Arnstorf ab – Ein verletzter Ex-Spieler hilft aus

Lesenswert (2) Lesenswert Weitersagen Weitersagen drucken Drucken


  • Artikel 1 / 7
  • Pfeil
  • Pfeil




Abschied ohne großen Applaus: Trainer Christian Nußhart hat den TSV-FC Arnstorf vorzeitig verlassen. −Foto: Archiv Walter Geiring

Abschied ohne großen Applaus: Trainer Christian Nußhart hat den TSV-FC Arnstorf vorzeitig verlassen. −Foto: Archiv Walter Geiring

Abschied ohne großen Applaus: Trainer Christian Nußhart hat den TSV-FC Arnstorf vorzeitig verlassen. −Foto: Archiv Walter Geiring


Ursprünglich wollte er die Saison noch als Coach beenden, doch Christian Nußhart (35) macht schon jetzt Schluss: "Seit zwei Wochen bin ich nicht mehr Trainer in Arnstorf", bestätigte der Übungsleiter jetzt auf Anfrage. Die Gründe für den Rückzug des Hinterschmidingers beim aktuell Tabellenneunten der Kreisliga Isar-Rott sind vielschichtig. Der zentrale: Nußhart fehlt schlichtweg die Zeit, ab Februar will er ein Haus bauen. In Arnstorf (Lkr. Rottal-Inn).

Die Arnstorfer haben bereits eine Übergangslösung bis zur Sommerpause gefunden. Jakob Vogl hilft seinem Heimatverein im Abstiegskampf. Der 22-Jährige ist eigentlich Spieler von Bayernligist Spvgg Hankofen-Hailing, kann aufgrund eines Kreuzbandrisses allerdings bis auf weiteres nicht spielen und in dieser Zwangspause wenigstens den FC Arnstorf, für den er bis 2018 spielte, von der Seitenlinie aus unterstützen. Im Sommer 2021 will Vogl dann aber wieder selbst auf dem Rasen stehen – bei der Spvgg Hankofen in der 5. Liga.

Christian Nußhart und die Arnstorfer hatten "eigentlich vereinbart, dass ich erst nach der Saison aufhöre", sagt der 35-Jährige zu seinem vorzeitigen Rücktritt, "eigentlich." Doch es kam anders. "Es ist schon jetzt absehbar, dass mir im kommenden Jahr die Zeit fürs Traineramt fehlt", sagt der Fußballer, der von Hinterschmiding aus über den FC Roßbach den Weg zum Kreisligisten fand. Und in Arnstorf fand er auch seine große Liebe, seine Frau Lisa. Ihr machte er seinerzeit – vor drei Jahren –, noch in Diensten des A-Klassisten FC Roßbach, bei einem Testspiel in seiner Heimatgemeinde Hinterschmiding auf dem Sportplatz einen Heiratsantrag.

Jetzt wollen die Beiden ein Haus bauen, im Februar geht’s nach den Worten des Gemahls los. Parallel dazu schreibt der 35-Jährige, der bei der Firma Lindner arbeitet, die Bachelor-Arbeit im Rahmen seines Wirtschaftsingenieur-Studiums – ein großes Pensum.

"Der Verein hätte gerne mit mir weitergemacht bis zum Sommer, aber es geht einfach nicht", sagt Nußhart. Zur Saison 18/19 wechselte er nach Arnstorf, belegte mit seinem Team im ersten Jahr am Ende Rang 9. Momentan rangiert der TSV-FC wieder in der "kritischen Region", gerade mal ein Zähler Vorsprung haben die Arnstorfer auf den momentan ersten Releganten TSV Kirchberg. Nußhart gesteht, dass es im Herbst auch innerhalb der Mannschaft Probleme gegeben habe. Diese hätten Trainer und Mannschaft durch mehrere Gesprächen aus dem Weg geräumt und gelöst. Sein Beleg dafür: der 3:1-Sieg beim Aufstiegs-Aspiranten Wittibreut im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres. Nußhart betont auch, dass "Verein und ich absolut im guten auseinander gegangen sind".

Sein Rücktritt in Arnstorf bedeutet indes kein Rückzug ins Private. Nußhart will dem Fußball erhalten bleiben. Vielleicht schon ab Sommer. Als Trainer. "Ich bin ja schon seit 15 Jahren Trainer, ich mache das ja aus Leidenschaft", sagt der 35-Jährige, der sich eine Zukunft "auf der Bank" durchaus bei einem höherklassigen Verein vorstellen kann. Denn: Nußhart ist ein Freund der Video-Analyse – "aber bei einem Kreisligisten ist das nicht unbedingt gefragt". Nußhart will da nicht falsch verstanden werden, er mag Fußballer, die ihren Sport als Hobby betreiben. Ab er habe eben einen anderen Ansatz, den er nach seiner Hausbau-Phase vielleicht angehen werde. "Mal sehen", sagt Nußhart, jetzt konzentriert er sich erstmal auf den Bau der eigenen vier Wände. In Arnstorf. − mis/red












Sicherheitscode:



Dokumenten Information
Copyright © heimatsport.de 2020
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Hebertsfelden
18
45:21
39
2.
Simbach b.L.
18
42:18
37
3.
Wittibreut
18
40:38
33
4.
Gangkofen
19
41:29
33
5.
Walburgskirchen
18
48:33
32
6.
Wurmannsquick
19
31:31
24
7.
Pilsting
18
22:41
23
8.
Dornach
18
31:36
23
9.
Arnstorf
18
25:31
21
10.
Falkenberg
17
28:32
20
11.
TSV Kirchberg
17
39:35
20
12.
Schönau
18
24:40
18
13.
Wallersdorf
18
28:33
17
14.
Stubenberg
18
23:49
11




−Symbolfoto: Nicolas Armer/dpa

Fitnessstudios in Deutschland erleben schon den zweiten Shutdown in diesem Jahr...



Ebnete mal wieder der Weg: Robert Lewandowski trifft zum 1:0 – und steht jetzt auf Platz 3 in der ewigen Königsklassen-Torjägerliste. −Foto: dpa

Nach dem 6:2 im Hinspiel wollten die Bayern gegen RB Salzburg unbedingt die letzten Zweifel am...



Am Ende jubelten die Deggendorfer im Derby. −Foto: Mike Sigl

Der Deggendorfer SC kann doch noch gewinnen! Nach drei Niederlagen in Serie hat die Mannschaft von...



Löw-Kritiker Lahm: Schon nach dem WM-Debakel im Jahr 2018 hatte der ehemalige Kapitän deutliche Worte in Richtung des Bundestrainers gefunden. −Foto: Imago Images

Joachim Löw muss seine "Ansprache anpassen", mehr Feuer zeigen und sich quasi selbst neu erfinden...



Auf dem Höhepunkt: Maradona führt Argentinien 1986 in Mexiko zum WM-Titel. −Fotos: dpa

Die Fußball-Welt trauert um Diego Armando Maradona. Der argentinische Nationalheld...





Muss er jetzt gehen? Joachim Löw. −Foto: dpa

Es ist ein erneuter Tiefpunkt in der jüngeren Geschichte der deutschen Nationalmannschaft: 0:6...



FUNino ist Kleinfeldfußball im 3 gegen 3, das in einer bestimmten Organisationsform auf 4 Minitore gespielt wird. −Foto: Screenshot youtube / Lakota

Fußball-Deutschland, meint Oliver Bierhoff, ist in arger Not. "Wir machen uns große Sorgen"...



−Foto: afp

Joachim Löw darf bleiben - trotz Rekordpleite in Spanien und immer schärferer Kritik...



Kreis-Ost-Chef Christian Bernkopf (42). −Foto: Michael Sigl

Wenn es in diesem seltsamen Jahr eine Konstante gab, dann fortwährende, lautstarke Kritik am System...



Setzte den Rotstift an: BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher (links, mit Präsident Dr. Rainer Koch) musste dennoch für 2020 einen Fehlbetrag von 2,5 Millionen Euro vermelden. −Foto: BFV

Die Folgen der Covid-19-Pandemie treffen auch den Haushalt des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV)...





Über eine gute Bilanz in seinem ersten Jahr beim Fußball-Regionalligisten SV Wacker Burghausen kann sich Trainer Leo Haas freuen. −Foto: Butzhammer

Wenn im Frühjahr die Fußball-Regionalliga Bayern hoffentlich wieder starten kann...



Setzte den Rotstift an: BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher (links, mit Präsident Dr. Rainer Koch) musste dennoch für 2020 einen Fehlbetrag von 2,5 Millionen Euro vermelden. −Foto: BFV

Die Folgen der Covid-19-Pandemie treffen auch den Haushalt des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV)...







Facebook


 Facebook Like-Box aktivieren 

(dies stellt eine direkte Verbindung Ihres Browsers zu Facebook her)









realisiert von Evolver