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Kabarettist neuer Edelfan | 19.05.2020 | 11:42 Uhr

Kreisklassist SV Großköllnbach spielt ab sofort in der "Ringlstetter-Arena"

von Corinna Mühlehner

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Vertragspartner: Kabarettist Hannes Ringlstetter (l.) hat die Namensrechte für das Stadion des SV Großköllnbach erworben. Das Angebot kam von SVG-Jugendleiter Hans-Peter Höpfl. Co-Moderatorin Carolin Matzko ist Namenspatin für die Damentoilette. −Foto: Claus Biedermann/BR

Vertragspartner: Kabarettist Hannes Ringlstetter (l.) hat die Namensrechte für das Stadion des SV Großköllnbach erworben. Das Angebot kam von SVG-Jugendleiter Hans-Peter Höpfl. Co-Moderatorin Carolin Matzko ist Namenspatin für die Damentoilette. −Foto: Claus Biedermann/BR

Vertragspartner: Kabarettist Hannes Ringlstetter (l.) hat die Namensrechte für das Stadion des SV Großköllnbach erworben. Das Angebot kam von SVG-Jugendleiter Hans-Peter Höpfl. Co-Moderatorin Carolin Matzko ist Namenspatin für die Damentoilette. −Foto: Claus Biedermann/BR


Einen prominenten Edelfan hat seit wenigen Tagen der SV Großköllnbach. Kabarettist Hannes Ringlstetter (49) hat nämlich in seiner BR-Sendung einen Vertrag über die Stadionpatenschaft beim Kreisklassisten aus dem Landkreis Dingolfing-Landau unterschrieben. Die Heimatzeitung hat sich mit Ringlstetter über diese spaßige Zusammenarbeit unterhalten.

Für 340 Euro – auszuhändigen in Naturalien, also Bier – trägt die Sportanlage des Kreisklassisten offiziell den Titel "Ringlstetter-Arena". Hinzu kommen 170 Euro von Co-Moderatorin Carolin Matzko (40), die die Namensrechte für die Damentoilette erwarb. Eingefädelt hat den spaßigen Deal Großköllnbachs Jugendleiter Hans-Peter Höpfl (53), der auf einen Witz von Ringlstetter hin gedankenschnell reagierte und das Sponsoring des prominenten Münchners ins Rollen brachte. Im Dezember hatte Ringlstetter nämlich in seiner Sendung spekuliert, die Namensrechte für das damals noch als Continental-Arena bekannte Zweitliga-Stadion in Regensburg zu erwerben. Für den Millionendeal fehlte ihm aber das nötige Kleingeld. Und da kommt der SV Großköllnbach ins Spiel. "Ich hab' mir gedacht: Guter Mann, dir kann geholfen werden", erzählt Hans-Peter Höpfl. Und schon hatte Hannes Ringlstetter eine Mail in seinem Postfach. "Das war ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte", weiß Höpfl, und bestätigt das neue Großköllnbacher Vereinsmitglied im Interview mit der PNP.

Herr Ringlstetter, Sie sind jetzt frischgebackener Stadionpate beim SV Großköllnbach. Wie fühlt sich das an?
Hannes Ringlstetter: Gut. Ich bin sehr zufrieden und definitiv ins Halbseidene abgeglitten (lacht). Nein, ich find's toll, dass der SV Großköllnbach bei dem Schmarrn mitgemacht hat. Das ist eine schöne satirische Überhöhung des Fußballbetriebs und der ganze Rummel drum rum ist einfach super.

Was hat Sie denn am Ende davon überzeugt, die Stadionpatenschaft tatsächlich zu übernehmen?
Ringlstetter: Der finale Motivationsschub war die Idee, eine Sendung vor Ort zu drehen mit einem Fußballspiel, am besten von einem Allstar-Team. Ich liebe das Land, vor allem das niederbayerische, und da mit einem Fernsehteam aufzuschlagen, die Idee hat mir einfach richtig gut gefallen. Aber das ist ja noch nicht vom Tisch. Wir mussten halt jetzt vorab Fakten schaffen und ich fand's schön, dass noch alle Bock drauf hatten. Mal schauen, wie sich das mit Corona entwickelt und wann wir das nachholen können.

Die 340 Euro für die Stadionpatenschaft übergeben Sie dem SV Großköllnbach in Naturalien, sprich: Bier. Ein taktischer Schachzug, um die Jungs im Kampf um den Klassenerhalt zu stärken?
Ringlstetter: Selbstverständlich ist das als Motivationsschub gedacht. Aber man muss die Balance halten zwischen Motivation und Erfolg. Ich hab nämlich als Ziel ausgegeben, dass der SV Großköllnbach maximal Vierter werden und auf keinen Fall aufsteigen darf. Wir wollen keine große Erfolgsgeschichte, sonst wäre das ja schon wieder wie bei allen anderen (lacht).

Mit der Kreisklasse Dingolfing kennen Sie sich aus?
Ringlstetter: Ich bin noch nicht ganz tief drin im Thema. Mein Interesse sind aber vor allem die Sportwetten. Es sollen alle auf den SV Großköllnbach wetten.

Aber wie sich der SVG künftig schlägt, werden Sie sicher verfolgen – vielleicht auch mal vor Ort, wenn's wieder möglich ist?
Ringlstetter: Ja, ich werde immer mal wieder – unangekündigt, natürlich – vor Ort sein, um den Spielbetrieb zu überwachen. Und wenn es mit dem Klassenerhalt schwierig wird, dann nehme ich natürlich noch mal richtig Geld in die Hand – bis zu 200 Euro – um Spieler etwa aus Pilsting zu holen.

Die ganze Geschichte lesen Sie am Samstag, 16. Mai, im Heimatsport (Ausgaben Lkr. Dingolfing-Landau, Online-Kiosk) – oder als registrierter Abonnent unter:
- Deal um Ringlstetter-Arena besiegelt
- Ringlstetter: "Das Ziel ist maximal Vierter"












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
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Oberpöring
19
43:23
39
2.
Aufhausen
18
44:24
38
3.
Haberskirchen
18
34:19
37
4.
Reichstorf
17
47:31
32
5.
Frauenbiburg
18
39:31
29
6.
Fortuna Dingolfing
18
36:29
28
7.
Niederhausen
18
33:38
23
8.
Haidlfing
19
23:34
22
9.
Großköllnbach
19
27:37
20
10.
Wendelskirchen
17
25:38
20
11.
FC Griesbach
18
28:33
19
12.
Thanndorf
17
19:25
16
13.
Gottfrieding
18
16:27
15
14.
Altenkirchen
18
31:56
12




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