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03.09.2019 | 09:58 Uhr

"Das habe ich in 14 Jahren nicht erlebt": SV Auerbach entlässt Trainer Obermeier

von Jonas Kraus,Sebastian Lippert

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Ihre Wege trennen sich: Robert Obermeier (links) darf beim SV Auerbach nicht mehr weitermachen, der Chef dort ist nun Obermeiers bisheriger "Co" Johannes Wittenzellner. −Foto: Stefan Ritzinger

Ihre Wege trennen sich: Robert Obermeier (links) darf beim SV Auerbach nicht mehr weitermachen, der Chef dort ist nun Obermeiers bisheriger "Co" Johannes Wittenzellner. −Foto: Stefan Ritzinger

Ihre Wege trennen sich: Robert Obermeier (links) darf beim SV Auerbach nicht mehr weitermachen, der Chef dort ist nun Obermeiers bisheriger "Co" Johannes Wittenzellner. −Foto: Stefan Ritzinger


Der SV Auerbach hat Trainer Robert Obermeier entlassen. Nach nur dreieinhalb Monaten gehen der 46-Jährige und der Achte der Kreisliga Straubing getrennte Wege. Nachfolger wird der bisherige Co-Spielertrainer Johannes Wittenzellner (22). Von einer einvernehmlichen Trennung im Guten kann in diesem Fall nicht die Rede sein.

Während der 1. Vorsitzende Julian Pfaffinger von "leichten Meinungsverschiedenheiten vor allem in sportlicher Hinsicht" spricht, sagt Robert Obermeier: "Ich habe in Auerbach sicher Fehler gemacht, aber diese Art und Weise der Trennung hab ich in meinen 14 Jahren als Trainer noch nie erlebt. Mir wurde in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass es mit mir nicht weitergeht; aber nicht, warum das so ist."

Offensichtlich hatten die Führungskräfte beim SVA kein Vertrauen mehr in die Arbeit Obermeiers. "Wir wollten nicht wieder den Fehler machen, zu lange zu warten, sondern dieses Mal frühzeitig die Reißleine ziehen, um der Entwicklung entgegenzusteuern", erklärt Julian Pfaffinger, der dem neuen starken Mann Wittenzellner das volle Vertrauen ausspricht: "Bis Winter macht Johannes Wittenzellner alleine weiter. Wir glauben, dass es mit ihm alleine besser läuft."

Der SVA gewann drei von bislang sieben Kreisliga-Spielen, der Rest ging verloren. Diese Bilanz ist nicht viel schlechter als jene aus dem Vorjahr: Da war Auerbach mit vier Siegen und drei Niederlagen ins Kreisliga-Jahr gestartet und rettete sich am Ende mit Ach und Krach. Große Transfers blieben aus, bis auf Johannes Wittenzellner kamen junge, entwicklungsfähige Spieler nach Auerbach, während Stammspieler wie Alexander Wittenzellner (Künzing) und Tobias Wittenzellner (Schwanenkirchen) Adieu sagten. Torwart Tobias Brocher hörte mit dem Fußballspielen auf. Trotzdem gab der Verein den Aufstieg als Ziel aus.

"Es wurde von der sportlichen Leitung von Anfang an das Ziel Aufstieg ausgegeben, das ich derzeit für nicht realistisch halte. Wir haben vor der Saison drei erfahrene Leistungsträger verloren und dafür zwei sehr junge Talente bekommen, die einfach noch Zeit brauchen. Außerdem hatten wir zuletzt enorm viele Verletzte, gegen Straubing fehlten sechs Stammkräfte", beschreibt Obermeier die Umstände aus seiner Sicht und sagt: "Ich wollte einfach den Weg mit dieser jungen Mannschaft weitergehen und ihnen auch mal Fehler zugestehen." Vorstand Pfaffinger widerspricht dieser Darstellung von Obermeier und betont, der Aufstieg sei niemals als Ziel ausgegeben worden.

Wie es mit ihm selbst weitergeht, weiß Obermeier nicht. "Noch überwiegt die Enttäuschung", sagt er.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Kirchroth
16
58:11
43
2.
TSV Regen
16
35:11
37
3.
Niederalteich
16
41:20
34
4.
Steinach
16
21:20
25
5.
SC Zwiesel
16
28:25
24
6.
Neuhausen/Offenb.
16
37:35
23
7.
Prackenbach
16
29:30
23
8.
Auerbach
16
21:24
22
9.
DJK SB Straubing
16
33:30
21
10.
Geiersthal
16
21:30
17
11.
Viechtach
16
22:26
16
12.
Motzing
16
20:37
13
13.
Niederwinkling
16
14:45
11
14.
Frauenau
16
11:47
7




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