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03.07.2019 | 06:01 Uhr

Vom Torjäger zum Torverhinderer: Regens Armin Süß (29) – und seine neue Rolle als Keeper

von Felix Drexler

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Vom Torjäger zum Torverhinderer: Auf die Allround-Qualitäten von Armin Süß (29) ist beim TSV Regen Verlass. −F: Ritzinger

Vom Torjäger zum Torverhinderer: Auf die Allround-Qualitäten von Armin Süß (29) ist beim TSV Regen Verlass. −F: Ritzinger

Vom Torjäger zum Torverhinderer: Auf die Allround-Qualitäten von Armin Süß (29) ist beim TSV Regen Verlass. −F: Ritzinger


Eigentlich wollte er seine Karriere schon beenden, doch nun kommt alles anders: Armin Süß (29) schnürt weiterhin für den TSV Regen seine Fußballschuhe – und in Zukunft auch seine Handschuhe. Wie berichtet, wird der 29-jährige Vollblutfußballer in der kommenden Saison als Torwart auflaufen. Und das, obwohl Süß ein gelernter Feldspieler ist. Ganz überraschend kommt die neue Position für ihn jedoch nicht. Schließlich machte sich Süß bislang vor allem aufgrund seiner Qualitäten als Allrounder bei den Bayerwäldlern einen Namen. "Ich war schon Innenverteidiger und auch schon im Sturm. Nun habe ich fast alle Positionen durch", sagt Süß und lacht.

Dabei ist es nicht das erste Mal, dass der Regener als Keeper in die Bresche springt. "Ich stand bereits in der B- und A-Jugend ab und zu im Kasten, auch bei den Herren musste ich aufgrund einer Verletzung des damaligen Stammkeepers ein halbes Jahr lang in der Bezirksoberliga fangen", erzählt der 1,82-Meter-Mann, der für die Blau-Weißen in über 300 Spielen auf dem Platz stand und dabei über 60 Tore erzielte. Als sich vor knapp zwei Monaten Regens Stammkeeper Uli Kappl (24) eine langwierige Fuß-Verletzung zugezogen hatte, war Süß erneut gefragt. Und dieser machte seine Sache beim 6:1 gegen Bernried, beim 0:4 gegen Meister Deggendorf und beim 6:0 gegen Zwiesel wieder recht ordentlich – und hielt seinen Kasten, so gut es eben ging, sauber.

Angesichts der Tatsache, dass der TSV auf der Torwart-Position ohnehin ein Personalproblem hat und laut Trainer Reinhard Schreder Verstärkungen "nur sehr schwierig zu finden sind", machten die Verantwortlichen nun aus der Übergangs- eine Dauerlösung – und den Torjäger zum Torverhinderer. Süß sagte zu – obwohl er schon mit dem Karriereende geliebäugelt hatte. "Ich bin Schichtarbeiter, da kann ich nur unregelmäßig trainieren. Auch die Motivation lässt mit fortschreitendem Alter etwas nach." Nun allerdings hat der Regener wieder "Blut geleckt". Süß freut sich auf die anstehende Kreisliga-Saison, auf seine neue Rolle im Tor und zeigt sich ehrgeizig. Mit Stammkeeper Kappl will er sich einen Konkurrenzkampf um die Nummer 1 liefern. "Sollte es am Ende nicht reichen, würde ich natürlich auch für die zweite Mannschaft spielen."












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