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27.03.2019 | 08:00 Uhr

Aufstiegs-Hoffnung, Trainer-Verlängerung, Strajt-Abschied: So plant der SC Zwiesel

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Geht in seine dritte Spielzeit in Zwiesel: Trainer Michael Schaller (37) verlängerte vergangene Woche sein Engagement um eine weitere Saison. −Fotos: Frank Bietau

Geht in seine dritte Spielzeit in Zwiesel: Trainer Michael Schaller (37) verlängerte vergangene Woche sein Engagement um eine weitere Saison. −Fotos: Frank Bietau

Geht in seine dritte Spielzeit in Zwiesel: Trainer Michael Schaller (37) verlängerte vergangene Woche sein Engagement um eine weitere Saison. −Fotos: Frank Bietau


Mit einem Paukenschlag ist der SC Zwiesel in die Frühjahrsrunde der Kreisliga Straubing gestartet. Im Derby gegen die abstiegsbedrohte Spvgg Kirchdorf-Eppenschlag gewann die Mannschaft von Trainer Michael Schaller (37) am Sonntag mit 3:0. Alle drei Treffer steuerte der Top-Torjäger des SC bei, Michal Strajt. Wenige Tage vor dem Heimspiel gegen Spitzenreiter Steinach (Samstag, 14.30 Uhr) ergibt sich für die Zwieseler somit eine spannende Situation: Ein Heimsieg – und die Glasstädter könnten erstmals in dieser Saison auf einen Aufstiegsplatz springen. "Wir gehen die Aufgabe motiviert an, wissen aber natürlich um die Stärken der Steinacher", sagt SC-Trainer Michael Schaller (37) – und schränkt ein: "Wenn wir so auftreten wie in der ersten Halbzeit in Kirchdorf, werden wir keine Chance haben."

Der 37-jährige Rinchnacher verlängerte unlängst sein Engagement beim Kreisligisten um eine weitere Saison – ebenso wie ein Großteil der Mannschaft. "Für mich war es wichtig, dass das Team zusammenbleibt. Mir gefällt es sehr gut in Zwiesel, ich sehe viel Potenzial. Das Team ist auch im Hinblick auf das 100-jährige Vereinsjubiläum im Sommer sehr motiviert und möchte solange wie möglich vorne mitspielen." Über die Planungssicherheit freut sich auch Abteilungsleiter Thomas Kagerbauer (37). "Die Entwicklung in den vergangenen Monaten ist sehr positiv und die Mannschaft funktioniert. Wir haben eine starke Offensiv-Abteilung und auch einige junge Spieler, die immer besser werden", sagt der 37-jährige Sport-Chef.

Nach dem 3:0-Erfolg im Derby gegen die Spvgg Kirchdorf-Eppenschlag können die Zwieseler um "Youngster" Thomas Wölfl (19, am Ball) mit einem Heimsieg gegen Spitzenreiter Steinach erstmals in dieser Saison auf einen Aufstiegsplatz springen.

Nach dem 3:0-Erfolg im Derby gegen die Spvgg Kirchdorf-Eppenschlag können die Zwieseler um "Youngster" Thomas Wölfl (19, am Ball) mit einem Heimsieg gegen Spitzenreiter Steinach erstmals in dieser Saison auf einen Aufstiegsplatz springen.

Nach dem 3:0-Erfolg im Derby gegen die Spvgg Kirchdorf-Eppenschlag können die Zwieseler um "Youngster" Thomas Wölfl (19, am Ball) mit einem Heimsieg gegen Spitzenreiter Steinach erstmals in dieser Saison auf einen Aufstiegsplatz springen.


Bei allem sportlichen Erfolg – einen Wermutstropfen müssen die Zwieseler verkraften: So wird sich ausgerechnet Top-Scorer Michal Strajt (17 Tore, fünf Vorlagen) nach der Saison aus dem Bayerwald verabschieden. "Michal geht aus familiären Gründen zurück nach Pilsen", berichtet Schaller. Die große Lücke, die Strajt in der Offensive hinterlassen wird, soll neben Rückkehrer Matthias Niedermeier (25) künftig auch ein 18-jähriger Grieche schließen: Tsiampalis Efthimios trainiert seit einigen Wochen in Zwiesel mit und war auch im Trainingslager in Prag mit dabei. "Tsiampalis ist schon länger in Zwiesel und will sich in Deutschland eine Existenz aufbauen", sagt Schaller. Wann der, laut dem Zwieseler Coach, "hochtalentierte" Neuzugang aus Südosteuropa erstmals im SC-Trikot auflaufen darf, steht bislang noch nicht fest. "Wir warten noch auf seine Spielberechtigung."

Ohnehin fokussiert sich der "Traditionsverein mit den drei Tannen" auf die sportliche Gegenwart. Michael Schaller weiß um die große Chance, die sich nun bietet – schließlich steht der Sportclub momentan auf Platz drei, die letzte Pleite liegt bereits sieben Spiele zurück. Aufstiegsdruck verspüre er aber noch nicht, betont der SC-Trainer. "Wir können ganz entspannt auf die nächsten Spiele blicken. Vor der Saison war unsere Zielvorgabe, nicht hinten reinzurutschen. Und das haben wir bereits geschafft."












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