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Kreisliga Passau  |  17.09.2021  |  13:20 Uhr

Vorhang auf für das Finale der Vilshofener Derbywochen − Überrascht die SG Thyrnau in Vornbach?

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Eine knifflige Aufgabe erwartet Dominic Obergroßberger (rechts) und den SV Perlesreut in Hintereben. Der HSV würde dem Tabellenzweiten gerne die erste Saison-Niederlage zufügen. Tittling um Jürgen Knödlseder erwartet am heutigen Samstag Schlusslicht Ortenburg. −Foto: M. Duschl

Eine knifflige Aufgabe erwartet Dominic Obergroßberger (rechts) und den SV Perlesreut in Hintereben. Der HSV würde dem Tabellenzweiten gerne die erste Saison-Niederlage zufügen. Tittling um Jürgen Knödlseder erwartet am heutigen Samstag Schlusslicht Ortenburg. −Foto: M. Duschl

Eine knifflige Aufgabe erwartet Dominic Obergroßberger (rechts) und den SV Perlesreut in Hintereben. Der HSV würde dem Tabellenzweiten gerne die erste Saison-Niederlage zufügen. Tittling um Jürgen Knödlseder erwartet am heutigen Samstag Schlusslicht Ortenburg. −Foto: M. Duschl


Nach Erfolgen gegen Ortenburg (4:2) und Garham (4:0) kämpft der FC Vilshofen in Neßlbach um den dritten Derbysieg in Serie. Die Truppe um Spielertrainer Udo Tolksdorf (33) ist das formstärkste Team der Kreisliga Passau, muss sich im Nachbarduell aber auf einen harten Kampf einstellen. Vor einer vermeintlich lösbaren Aufgabe steht Primus Vornbach (gegen die SG Thyrnau), Verfolger Perlesreut steht in Hintereben auf dem Prüfstand.

Zum Duell zweier Tabellennachbarn kommt es am Freitagabend im Hohenauer Lusenstadion. Der SV (zehn Punkte) empfängt den SV Garham (neun Pkt.) und möchte mit dem dritten Sieg in Serie den Anschluss auf Platz 3 (Vilshofen mit 15 Pkt.) herstellen. Spätestens beim 6:1-Sieg am Sonntag in Ortenburg haben die Hohenauer bewiesen, dass sie besser in Form sind, als es ihr neunter Rang vermuten lässt. Ihr kommender Gegner wartet dagegen seit 200 Spielminuten auf einen Treffer, hat die letzten beiden Partien dementsprechend verloren. Für Garham spricht die Bilanz der direkten Duelle der der jüngsten Vergangenheit (zwei Siege, ein Unentschieden). Ein weiteres Freitagsspiel bestreitet der FC-DJK Tiefenbach, der die seit sieben Spielen sieglose Hauzenberger Zweite zu Gast hat. Daheim hat sich die Ortmeier-/Pollich-Elf stets in Torlaune präsentiert und darum wäre eine Ende der Hauzenberger Negativserie eine große Überraschung.

Um den heißen Brei herumreden, das kommt für Udo Tolksdorf nicht in Frage. Der Vilshofener Spielertrainer nennt die Dinge lieber beim Namen: "Ganz klar: In Neßlbach spielen wir auf Sieg." Es sind selbstbewusste, aber auch bewusst gewählte Worte. Nach fünf Siegen aus den zurückliegenden sechs Spielen – nur gegen Perlesreut ging man leer aus – fahren die Vilshofener mit breiter Brust zum Nachbarn.

Dabei ging der Schuss zunächst nach hinten los. Der FCV startete mit zwei Niederlagen in die Saison. Erst die Heimpleite gegen Vornbach, dann ging man in Eberhardsberg leer aus – der Fehlstart war perfekt. "Wir hatten viel Bewegung auf dem Transfermarkt. Es war absehbar, dass wir zunächst Zeit brauchen", erklärt Tolksdorf, der mit Markus Willeitner (49) den Traditionsverein coacht. Inzwischen macht ihre Truppe von Spiel zu Spiel Boden gut in der Tabelle. Und Tolksdorf rechnet schon mal vor: "Wenn wir in Neßlbach gewinnen sollten, hätten wir 18 Punkte nach neun Spielen. Ergibt einen Zwei-Punkte-Schnitt. Mit diesem Niveau können wir vorne mitspielen." Trotz all der Euphorie: In Neßlbach sieht er eine knifflige Aufgabe auf seine Mannen zukommen. "Das waren zuletzt immer enge Spiele. Da kommt es vor allem auf die richtige Einstellung an."

Über den Kampf ins Spiel finden will auch die heimische DJK. Spielertrainer Stefan Altmann (29) weiß: "Das Derby hat in den vergangenen Jahren immer die Mannschaft gewonnen, die es mehr wollte." Er setzt auf die Heimstärke seiner Truppe, die vor den eigenen Fans noch ungeschlagen ist (drei Siege, ein Remis). Diese Serie soll bestehen bleiben. "Ein Punkt ist unser Minimalziel", sagt Altmann. Auch bei seinen Schützlingen zeigte die Formkurve zuletzt nach oben. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen, darunter eine Punkteteilung in Tiefenbach. Eine überaus erfreuliche Entwicklung für Altmann: "Hätte mir nach unserer verkorksten Vorbereitung einer gesagt, dass wir nach acht Spieltagen so gut dastehen, hätte ich das sofort unterschrieben." Inzwischen sieht der 29-Jährige sein Team auf Kurs: "Wir haben gesehen, dass wir mit jedem Gegner mithalten können. Und an einem guten Tag können wir auch einen Großen ärgern."

Am Sonntag (17 Uhr) bietet sich die nächste Gelegenheit dazu. Stefan Altmann selbst ist nach Grippeerkrankung noch nicht einsatzfähig, dafür sind Jan Sedlmajer, Marco Schwarz und Urlauber Josef Aziabu wieder dabei. Der Gegner aus Vilshofen muss ohne Maximilian Semmler (Gelenksprobleme), Marcel Cernota (Zerrung) und Lukas Eder (Knieverletzung) auskommen.

Zum weiteren Programm des 9. Spieltags. Die Superserie von Tabellenführer Vornbach riss zuletzt in Karpfham. Im Heimspiel gegen Kellerkind SG Thyrnau, das durch seinen ersten Sieg etwas aufatmen konnte, plant die Ruhhammer-Elf wieder die volle Ausbeute an. Verfolger Perlesreut erwartet ein heißer Tanz in Hintereben. Die Wagner-Elf musste zwar zuletzt einen Dämpfer in Thyrnau hinnehmen, gewann auf eigener Anlage aber drei von fünf Partien und stellte dort bereits Karpfham (3:1) ein Bein. Die Rottaler reisen ihrerseits nach Eberhardsberg – ein Sieg ist Pflicht. Gleiches gilt für den FC Tittling im Heimspiel gegen Ortenburg. − akr9. Spieltag / Freitag, 19 Uhr: Hohenau – Garham, Tiefenbach – Hauzenberg II; Samstag, 15 Uhr: Tittling – Ortenburg; Sonntag, 14 Uhr: Hintereben – Perlesreut; 15 Uhr: Vornbach – SG Thyrnau/Kellberg; 15.15 Uhr: Eberhardsberg – Karpfham; 17 Uhr: Neßlbach – Vilshofen.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Perlesreut
17
36:13
35
2.
Vornbach
16
32:19
34
3.
Vilshofen
17
33:19
29
4.
Karpfham
16
31:19
29
5.
Tiefenbach
16
44:22
28
6.
Neßlbach
17
30:25
26
7.
Tittling
17
35:25
26
8.
SG Thyrnau/Kellberg
17
30:32
25
9.
Garham
17
27:29
23
10.
Hintereben
17
33:39
21
11.
Hohenau
16
24:28
19
12.
Eberhardsberg
17
18:45
16
13.
Hauzenberg II
17
23:39
14
14.
Ortenburg
17
16:58
4




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