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Kreisliga Passau | 24.11.2021 | 06:00 Uhr

Erfolgsweg der DJK Vornbach: Ein Prozess, der in die Bezirksliga mündet?

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Die Schwarz-Gelben freuen sich wieder mal über einen Torerfolg. −Fotos: Sigl

Die Schwarz-Gelben freuen sich wieder mal über einen Torerfolg. −Fotos: Sigl

Die Schwarz-Gelben freuen sich wieder mal über einen Torerfolg. −Fotos: Sigl


Rund läuft es bislang bei der DJK Vornbach, auch wenn die Herbstserie in der Fußball-Kreisliga Passau mit einer Spielabsage (die Partie in Tiefenbach wurde ins Frühjahr verlegt) beendet wurde. Mit 34 Punkten aus bislang 16 absolvierten Begegnungen lauert die Truppe der Trainer Norbert und "Joe" Ruhhammer nur einen Zähler hinter Spitzenreiter SV Perlesreut auf die große Gelegenheit, erstmals in der Klubgeschichte in die Bezirksliga aufzurücken. Die junge Mannschaft scheint dafür bereit zu sein.

"Generell muss man sagen, dass die Spieler nach der langen Corona-Pause wieder richtig Lust auf Fußball hatten. Das merkte man in der Vorbereitung, an der Trainingsbeteiligung. Sie haben richtig Gas gegeben", nennt sportlicher Leiter Michael Jäger (40) eine Ursache dafür, dass die Inntaler dort oben in der Tabelle stehen.

Engagiert, aber auch besonnen: Coach Norbert Ruhhammer.

Engagiert, aber auch besonnen: Coach Norbert Ruhhammer.

Engagiert, aber auch besonnen: Coach Norbert Ruhhammer.


Eine weitere Komponente: "Wir hatten fast keine Ausfälle, sei es durch Urlaube oder Verletzungen." Auf diese Weise habe ein fast kompletter Kader den beeindruckenden Start-Lauf der Saison mit sieben Siegen aus den ersten sieben Begegnungen – u.a. gegen die hochgehandelten Teams aus Vilshofen, Tittling und Tiefenbach – hingelegt. Lediglich Defensivmann Thomas Schacherbauer plagte sich gegen Ende der Herbstrunde mit Verletzungen. Ganz wichtig aber, so Jäger, sei der Doppelschlag des 23-Jährigen als Einwechselspieler beim 2:1-Sieg gegen Hauzenberg II am 11. Spieltag gewesen. Außerdem verpasste Lucas Stallmeier (21) aufgrund eines Muskelfaserrisses den Saisoneinstieg.

Stallmeier wie Schacherbauer sind nur zwei der zahlreichen Eigengewächse der DJK, die bereits in jungen Jahren Erfolge feierten, u.a. den Aufstieg in die Landesliga 2017. Die damaligen Jungspunde, sagt der sportliche Leiter, hätten sich weiterentwickelt, "man merkt dies jedes Jahr". Die überwiegende Zahl der Talente ist unter den Stammspielern zu finden, und Fabian Kreilinger (20/9 Tore) und Daniel Fuchs (24/8) haben sich in der Torjägerliste schon einen guten Ruf erworben.

Als Väter des Erfolgs hebt Michael Jäger die Brüder Ruhhammer hervor, "Chef" Norbert (55) und Co Josef "Joe" (56), der laut Jäger mehr im Hintergrund wirkt. "Sie ergänzen sich super und haben in verschiedenen Bereichen ihre Stärken."

Mit diesen Erfolgszutaten "wollen wir weiter vorne mitspielen", verspricht der sportliche Leiter, "was am Ende dabei herauskommt, werden wir sehen, denn die ersten fünf Mannschaften spielen in etwa auf einem Niveau." Und die engste Konkurrenz mit Tabellenführer Perlesreut (35 Punkte), Drittem Vilshofen (29), Karpfham (29) und Tiefenbach (29) kommt mit Referenzen aus der Bezirksliga daher.

Eine Ebene, auf die die Inntaler schon aufspringen könnten, wenn’s optimal läuft. "Wir würden es gerne mitnehmen", sagt Trainer Norbert Ruhhammer. "Wenn du so lange dort oben stehst, möchtest du am Ende nicht Dritter werden und um die goldene Ananas spielen." Und: "Wir sind von der Stabilität her jetzt richtig angekommen." Das Ergebnis eines Prozesses, erklärt der 55-Jährige. Etliche Spieler "haben sich zu Führungsspielern entwickelt, sich dies selbst angeeignet". Als Paradebeispiel dafür nennt er Kapitän Daniel Fuchs, einer der Landesliga-Junioren, "er geht in allen Belangen voran". Aber auch junge Kräfte, "von denen wir es zu Saisonbeginn nicht erwarten durften, haben sich gemausert: Fabian Kreilinger, Moritz Krompaß oder Florian Ruhhammer (Sohn von Joe, Anm. d. Red.)". Die Entwicklung in der Mannschaft sieht Ruhhammer noch nicht abgeschlossen.

Kurz vor Saisonstart habe man indessen eine heikle Situation meistern müssen. Stammkeeper Valentin Lindmeier (24) hatte sich während der Vorbereitung aufs Staatsexamen überraschend ausgeklinkt, die DJK stand ohne eine "Bank" da. "Gottseidank konnten wir noch Johannes Stidl aus Neukirchen verpflichten", berichtet der Chefcoach. Der 25-jährige Rückkehrer war einer der Hauptdarsteller der Sieben-Siege-Serie.

Viel Glanz also am Inn – damit allerdings die Welle des Erfolgs nicht in Übermut überschwappt, stellt Norbert Ruhhammer seinen Burschen über den Winter eine psychologische Hausaufgabe mit dem Wunsch, "dass die Spieler, die aus Fitnessgründen bisher nur in Lauerstellung waren, sich ran-arbeiten und richtig Wirbel bringen unter die Gesetzten".

Eine andere Formulierung für gesunden Konkurrenzkampf. Der dann helfen würde, die Erwartungen des Trainerduos noch höher zu übertreffen. Norbert Ruhhammer: "Joe und ich haben uns einen Zwei-Punkte-Schnitt als Saisonziel gesetzt." Nach 16 Spielen liegt dieser bei 2,125. Über den Quotienten, der in der Corona-Saison das "Aufstiegskriterium" war, möchte der 55-Jährige die Bezirksliga aber nicht erreichen. "Ich will es mir mit Leistung erarbeiten. Alles andere würde mich nicht zufrieden stellen." Noch steht der traditionelle Weg offen... − brö

DJK Vornbach statistisch

Tabellenplatz: 2 Punkte: 34 aus 16 Spielen bei 11 Siegen, 1 Remis, 4 Niederlagen Tore: 32:19 Torjäger: Fabian Kreilinger 9, Daniel Fuchs 8 Frühjahrsstart: 20. März Tiefenbach (Auswärts, Nachholspiel), 27.3. Hintereben (Heim), 3. April Neßlbach (A),10.4. Eberhardsberg (A), 16.4. Karpfham (H).












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Perlesreut
17
36:13
35
2.
Vornbach
16
32:19
34
3.
Vilshofen
17
33:19
29
4.
Karpfham
16
31:19
29
5.
Tiefenbach
16
44:22
28
6.
Neßlbach
17
30:25
26
7.
Tittling
17
35:25
26
8.
SG Thyrnau/Kellberg
17
30:32
25
9.
Garham
17
27:29
23
10.
Hintereben
17
33:39
21
11.
Hohenau
16
24:28
19
12.
Eberhardsberg
17
18:45
16
13.
Hauzenberg II
17
23:39
14
14.
Ortenburg
17
16:58
4




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