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11.02.2020 | 06:00 Uhr

Mauth macht sich keinen Aufstiegsdruck – und hat doch einen Meister-Plan im Jubiläumsjahr

von Michael Duschl

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Selbst die Mauther Angreifer um Alexander Lenz (Nummer 17) müssen ausreichend defensiv mitarbeiten, damit das Team um Kapitän Niko Herzig (rechts) wie im Herbst erfolgreich Fußball spielt. −Foto: Alexander Escher

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Selbst die Mauther Angreifer um Alexander Lenz (Nummer 17) müssen ausreichend defensiv mitarbeiten, damit das Team um Kapitän Niko Herzig (rechts) wie im Herbst erfolgreich Fußball spielt. −Foto: Alexander Escher

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Selbst die Mauther Angreifer um Alexander Lenz (Nummer 17) müssen ausreichend defensiv mitarbeiten, damit das Team um Kapitän Niko Herzig (rechts) wie im Herbst erfolgreich Fußball spielt. −Foto: Alexander Escher


38 Jahre lang hatte der TSV Mauth durchgehend auf Bezirksebene Fußball gespielt. Bis 2014 mit dem Abstieg aus der Bezirksliga schwierige Zeiten anbrachen für den Verein, der sogar in die Kreisklasse stürzte. Nun klopfen die Mauther wieder ans Tor zur Bezirksliga. Mit vier Punkten Vorsprung auf den FC Vilshofen gehen sie in die zehn Spiele der Frühjahrsrunde in der Kreisliga Passau, die Euphorie in Mannschaft, Verein und Ort ist groß. Der Verein feiert heuer sein 100-jähriges Jubiläum, da käme ein Aufstieg gerade recht. Trotzdem, betont Trainer Stefan Gaisbauer (38): "Druck haben wir keinen."

Obwohl der TSV Mauth sich bislang in dieser Saison kaum keine Schwächephase erlaubte, sagt Gaisbauer nachdrücklich: "Wir müssen nicht aufsteigen, wir können aufsteigen." Natürlich hat er das bisherige Saisonziel (Klassenerhalt) längst korrigiert: "Wir wollen so lange wie möglich da oben stehen." Der Druck laste dennoch eher auf dem FC Vilshofen, der wie der TSV Mauth 2014 aus der Bezirksliga abgestiegen ist.

Wie die Mauther meistens auftraten, hat ihren neuen Trainer Stefan Gaisbauer schon beeindruckt. Insbesondere defensiv. Zur Überraschung vieler hat es der 38-Jährige geschafft, die bekannten und gefürchteten offensiven Stärken seines Kaders mit zuverlässiger Defensivarbeit zu ergänzen. Wie? "Indem wir die offensive Wucht mehr nach hinten geschoben haben, die Stürmer müssen viel mehr in der Abwehr mithelfen", erklärt Gaisbauer. Korbinian Tolksdorf (17 Treffer), Alex Lenz (neun) oder Christian Fuchs (acht) dürfen ihre Kraft nicht ausschließlich für das Angriffsspiel einsetzen. Das macht sich bemerkbar, lediglich 18 Gegentore kassierte der TSV in 16 Spielen, stellt damit die beste Abwehr der Liga und dass die Mauther trotzdem kaum an offensiver Stärke einbüßten (42 Treffer) liegt vielleicht daran, dass die TSV-Spieler einfach richtig fit und austrainiert sind. "Ich habe eine sehr sportbegeisterte Mannschaft", berichtet Gaisbauer.

Torwand Mandl gibt der Mannschaft viel Sicherheit

Darum macht er sich vor dem Trainingsstart am 17. Februar keine Sorgen, um die Fitness der TSV-Kicker. Sie würden bereits individuell und in kleineren Gruppen im Ausdauer- und Kraftbereich arbeiten. Und so sieht man viele aktuell in Laufschuhen durch die Gegend hetzen oder auf Langlaufskiern Kilometer machen. Darum feilt Gaisbauer bereits am Taktiktraining, dass die Abwehr auch im Frühjahr stabilisieren soll. Darin sieht er nämlich den Schlüssel zum Erfolg bzw. zur möglichen Meisterschaft oder Aufstiegsrelegation. "Vermeintlich leichte Spiele gibt es in der Kreisliga nicht, durchsetzen wird sich die Mannschaft, die konstant punktet." Und konstant punktet wer wenig Tore kassiert.

Dennoch warnt Stefan Gaisbauer auch vor zu viel Euphorie, schließlich kennt er die Gegebenheiten in und um den TSV Mauth. Die Personaldecke ist nicht üppig, bislang musste man sich nur kaum mit Verletzungen beschäftigen. Und Neuzugänge wachsen ebenfalls nicht auf den Bäumen. Der bestehende Kader dürfte zum Großteil auch in der kommenden Saison zur Verfügung stehen, aber für eine Bezirksliga-Rückkehr bräuchte es doch die ein oder andere Verstärkung. Beim TSV Mauth weiß man sehr wohl, was ein Sprung auf Bezirksebene bedeutet, schließlich hat der Verein eine lange Vergangenheit in Oberliga und Bezirksliga – und vielleicht bald eine Zukunft...

DIE VORBEREITUNGTrainingsstart am Montag, 17. Februar.
Samstag, 22. Februar, 18 Uhr, gegen SV Oberpolling (Kunstrasen Hauzenberg).
Samstag, 29. Februar, 14 Uhr, beim FC Schalding links der Donau.
Sonntag, 8. März, 14 Uhr, beim SV Hutthurm.
11. bis 15. März Trainingslager am Gardasee.
Sonntag, 22. März, 14 Uhr, beim ASV Ortenburg.

Mehr zum Thema lesen Sie am Dienstag, 11. Februar, im Heimatsport der PNP (FRG-Ausgaben, Online-Kiosk) – oder hier als registrierter Abonnent.












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Mauth
16
42:18
35
2.
Vilshofen
16
45:29
31
3.
Hohenau
16
38:30
30
4.
Karpfham
16
36:22
28
5.
Neßlbach
16
24:20
24
6.
Tittling
16
21:19
24
7.
Hauzenberg II
16
34:29
23
8.
Garham
16
23:28
23
9.
Eberhardsberg
16
24:36
21
10.
Vornbach
16
23:22
20
11.
Tiefenbach
16
27:34
17
12.
Passau-West
16
15:30
16
13.
Kößlarn
16
17:31
12
14.
Riedlhütte
16
21:42
11




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