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16.05.2019 | 06:00 Uhr

"Mannschaft hat es uns leicht gemacht": Trainer Alex Starkl erklärt Oberpollings Meistertitel

von Jonas Kraus

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Die Freude über den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte des SV Oberpolling muss raus: Spieler und Fans feiern nach dem Sieg in Hartkirchen am Sonntag die Kreisliga-Meisterschaft. −Foto: Gerleigner

Die Freude über den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte des SV Oberpolling muss raus: Spieler und Fans feiern nach dem Sieg in Hartkirchen am Sonntag die Kreisliga-Meisterschaft. −Foto: Gerleigner

Die Freude über den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte des SV Oberpolling muss raus: Spieler und Fans feiern nach dem Sieg in Hartkirchen am Sonntag die Kreisliga-Meisterschaft. −Foto: Gerleigner


Am Mittwochmorgen ist die Stimme von Alexander Starkl (32) noch hörbar angeschlagen. Verwundern dürfte das aber niemanden, schließlich hat der Trainer des Passauer Kreisligisten SV Oberpolling zusammen mit seinen Spielern "drei Tage durchgefeiert". Natürlich nicht ohne Grund: Am Sonntag machte Oberpolling mit einem 6:1 in Hartkirchen vorzeitig die Meisterschaft perfekt, "Polling" darf damit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in der Bezirksliga antreten. "Besser geht’s gar nicht", sagt Starkl, der mit seinen 23 Saisontoren erheblichen Anteil am Meistertitel hatte, sich aber bewusst zurücknimmt. "Die Mannschaft hat es uns wirklich leicht gemacht."

Die Trainingsbeteiligung sei immer enorm hoch gewesen, Motivationsprobleme kamen nie auf. Eher habe man die Spieler gar bremsen müssen. "Die sind alle so ehrgeizig", sagt Starkl, "da muss man gar nicht viel sagen." Das habe dem vor der Saison aus Hauzenberg gekommenen Stürmer den Start in seine Trainerkarriere erheblich erleichtert. Aber auch die Zusammenarbeit mit dem aus Schalding gekommenen "Co" Mario Enzesberger (27), der bereits in Neßlbach zwei Jahre als Trainer gearbeitet hatte, sei immer reibungslos verlaufen. "Wir haben uns die Arbeit wirklich gut aufgeteilt", sagt Starkl. Vor dem Spiel geben die beiden Trainer die wichtigsten Anweisungen, danach halten sich die Spieler in der Regel auch daran. "Wir müssen da jetzt nicht unterm Spiel schauen, ob schon jeder am richtigen Platz steht."

Dass Oberpolling in dieser Saison ein gewichtiges Wörtchen um den Aufstieg mitreden wird, war nach der Verpflichtung der beiden ambitionierten Spielertrainer absehbar. Von den Stimmen, die den Aufstieg deshalb als Pflichtprogramm betrachteten, ließ sich im Verein aber niemand beeindrucken. Besonders am Anfang der Spielzeit war Oberpolling nahezu nicht zu stoppen, einer 0:2-Pleite gegen Karpfham zum Auftakt folgten 13 ungeschlagene Spiele am Stück. Danach setzte es zwar noch vier Niederlagen, immer wieder aber konnte Oberpolling das Spiel nach einer Pleite siegreich gestalten.

Diese Konstanz war für Starkl auch eine Konsequenz des starken Kaders. Längerfristige Ausfälle hatte "Polling" in dieser Saison nicht zu verkraften, wenn jemand mal für kurze Zeit nicht spielen konnte, dann stand fast immer ein nahezu gleichwertiger Ersatz bereit. "Wir haben schon einen brutal ausgeglichenen Kader", freut sich Starkl.

Mit den aktuellen Spielern könne man auch in der Bezirksliga mithalten, ist Starkl überzeugt, zumal der Kader größtenteils zusammenbleibt. Lediglich Florian Feichtinger (29) wird aus privaten Gründen etwas kürzertreten. Zwei junge Spieler werden Oberpolling indes verstärken, Namen könne Starkl aber noch keine nennen. Dass der Klassenerhalt aber alles andere als ein Selbstläufer wird, weiß der 32-jährige Spielertrainer nur zu gut. Das Niveau in der Bezirksliga sei ungleich höher, "das ist ein riesen Sprung". Einen großen Vorteil aber hat Oberpolling, glaubt Starkl. "Die Euphorie nach dem Aufstieg macht es ein bisschen einfacher."

Bevor aber der Fokus auf der kommenden Spielzeit liegt, kommt am Samstag (Anstoß 16 Uhr) Neßlbach zum letzten Heimspiel der Saison nach Oberpolling. Sportlich geht es für beide Teams um nichts mehr, dennoch wolle man sich nochmal gut präsentieren, sagt Starkl, der selbst nicht auflaufen können wird. Beim meisterlichen 6:1 in Hartkirchen erzielte der Stürmer in Halbzeit eins erst einen Dreierpack, bevor er dann mit einem Muskelfaserriss ausgewechselt werden musste. Auch was partymäßig noch geplant ist, kann Starkl nicht abschätzen. "Ich hoff‘ nur, dass ich bis Samstag wieder eine Stimme habe", sagt er heiser.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Tittling
6
9:4
15
2.
Karpfham
6
12:7
11
3.
Vilshofen
6
16:15
10
4.
Vornbach
5
13:8
10
5.
Mauth
5
10:6
10
6.
Hohenau
5
15:13
10
7.
Garham
5
4:4
7
8.
Kößlarn
5
5:4
7
9.
Neßlbach
6
10:9
7
10.
Tiefenbach
5
11:11
6
11.
Hauzenberg II
5
7:8
4
12.
Passau-West
5
3:8
3
13.
Eberhardsberg
5
6:13
3
14.
Riedlhütte
5
4:15
2




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