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16.05.2019 | 06:00 Uhr

Im Frühjahr blühen die "Zaira" auf: Die Gründe für eine bemerkenswerte Aufholjagd

von Jonas Kraus

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Im Frühjahr fast immer oben auf: Die SG Innernzell/Schöfweg um Florian Pfeffer (am Ball). −Foto: Frank Bietau

Im Frühjahr fast immer oben auf: Die SG Innernzell/Schöfweg um Florian Pfeffer (am Ball). −Foto: Frank Bietau

Im Frühjahr fast immer oben auf: Die SG Innernzell/Schöfweg um Florian Pfeffer (am Ball). −Foto: Frank Bietau


Über nichts streiten Vereinsvertreter auf den jährlichen Versammlungen leidenschaftlicher als über den Rahmenterminkalender des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV). Manchen beginnt die Saison zu früh, andere würden gern später starten während wieder andere gerne die Sommerpause verkürzen würden. Markus Raugsch (37), der sportliche Leiter der SG Innernzell / Schöfweg II (Spitzname "Zaira"), hat einen noch viel revolutionäreren Vorschlag. "Ich schlag dem BFV jetzt vor, dass die Saison erst im März startet", sagt er lachend. Raugsch meint diesen Vorschlag natürlich nicht ernst, er hätte aber allen Grund dazu.

Denn während die Kreisklassen-Fußballer aus Innernzell und Schöfweg vor der Winterpause immer bedenklich schwächeln, startet die SG im Frühjahr meist so richtig durch. So auffällig wie in dieser Saison war es aber noch nie. Nach 13 Spieltagen hatte die SG Innernzell als abgeschlagener Letzter lediglich vier Pünktchen auf dem Konto. Danach folgte der große Aufschwung, die Mannschaft von Trainer Manuel Schwankl (31) holte in zwölf Spielen satte 24 Zähler und hat sich durch ein 3:1 gegen Rinchnach am Sonntag vorzeitig den Klassenerhalt gesichert.

Wie funktioniert das? "Eigentlich haben wir auch zu Saisonbeginn gar nicht so schlecht gespielt", sagt der sportliche Leiter Markus Raugsch. "Aber wir haben die Tore einfach nicht gemacht." Der Chancenwucher gepaart mit einem knackigen Auftaktprogramm führte dazu, dass die SG Innernzell gleich mal die ersten sechs Spiele der Saison in den Sand setzte. "Die Spieler waren da natürlich am Boden zerstört", sagt Raugsch, "aber wir haben trotz der Pleiten nie auf sie eingehauen."

Trainer Manuel Schwankl stand nie zur Disposition, auch nicht, als nach dem 4:2-Sieg gegen Schweinhütt am siebten Spieltag erneut sechs sieglose Spiele in Serie folgten. "Män", wie sie ihren Trainer nennen, "hat sich die ganze Zeit Gedanken gemacht, wie wir aus diesem Tief wieder rauskommen", sagt Raugsch. Scheinbar mit Erfolg: Ab dem 14. Spieltag verlor Innernzell nur noch zwei Spiele, dem gegenüber stehen sieben Siege und drei Unentschieden. Hauptverantwortlich für die Erfolgsserie, die letztlich auch zum Klassenerhalt führte, sei die stabile Abwehr, meint Raugsch. "Wir lassen nicht viel zu", sagt er. Lediglich 34 Gegentore kassierte Innernzell bislang, nur Meister Viechtach und der Tabellendritte Bischofsmais (je 28) verteidigten noch besser.

Diese Bilanz beeindruckt noch umso mehr, wenn man die äußeren Umstände in Innernzell betrachtet. Im Frühjahr nämlich bedeckte lange Zeit eine dicke Schneeschicht den Fußballplatz, an Training mit dem Ball war nicht zu denken. "Laufen, laufen, laufen war angesagt", erinnert sich Raugsch. Geschadet habe das der Mannschaft nicht. "Alle waren absolut fit, als es wieder losging." Auch die Trainingsbeteiligung habe unter den äußeren Umständen nicht gelitten. "Hut ab vor der Mannschaft, die hat das voll durchgezogen."

Alles in allem sind sie also mit dem Saisonverlauf in Innernzell und Schöfweg durchaus zufrieden. Nachdem der Klassenerhalt am Sonntag eingetütet worden war, stand natürlich auch eine kleine Nichtabstiegsfeier auf dem Programm. "Da haben wir es schon krachen lassen", sagt Raugsch lachend, "aber das haben sich die Jungs auch verdient." In der kommenden Saison, die die Innernzell/Schöfweg II voraussichtlich ohne Abgänge oder Neuzugänge bestreiten wird, hofft der sportliche Leiter aber schon, dass er nicht wieder so lange zittern muss, bis der Klassenerhalt feststeht. Dazu, das weiß Raugsch, muss seine Mannschaft aber von Saisonbeginn an konstant punkten. Denn auch wenn es sich der sportliche Leiter anders wünscht, beginnt auch die kommende Spielzeit im Juli und nicht erst im März.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Lindberg
6
22:10
15
2.
Bischofsmais
5
22:5
13
3.
Kirchberg i. W.
5
9:4
11
4.
Patersdorf
6
17:11
10
5.
SG Innernzell/Schöfweg II
5
12:11
8
6.
Arnbruck
5
12:20
7
7.
Klingenbrunn
5
9:11
6
8.
Kirchdorf-Eppenschlag
5
9:13
6
9.
Habischried
5
9:14
6
10.
SG Teisnach/Gotteszell
5
10:9
5
11.
March
5
8:14
4
12.
Untermitterdorf
5
7:11
4
13.
TSV Regen II
5
5:11
3
14.
Kollnburg
5
11:18
3




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