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15.05.2019 | 08:00 Uhr

"Wird nicht leicht für uns": Dominator Passau-West – mit Demut in die Kreisliga

von Andreas Lakota

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Da ist das Ding: Kapitän Andreas Mayerhofer präsentiert die Meisterschale, die Mannschaft jubelt ausgelassen. −Foto: Mike Sigl

Da ist das Ding: Kapitän Andreas Mayerhofer präsentiert die Meisterschale, die Mannschaft jubelt ausgelassen. −Foto: Mike Sigl

Da ist das Ding: Kapitän Andreas Mayerhofer präsentiert die Meisterschale, die Mannschaft jubelt ausgelassen. −Foto: Mike Sigl


Mehr Dominanz geht eigentlich nicht. Als die Saison in der Kreisklasse Pocking Mitte Juli des vergangenen Jahres startet, setzt sich die DJK Passau-West gleich am ersten Spieltag an die Spitze. 4:1 gegen Kreisliga-Absteiger Kößlarn, ein Zeichen an die Konkurrenz oder besser: eine Kampfansage. Die Tabellenführung gibt die Mannschaft des aus Hutthurm verpflichteten Spielertrainers Benni Neunteufel (36) nicht mehr ab – bis zum vorletzten Spieltag thronen die Westler durchgehend auf Platz 1, ehe sie mit einem 3:0-Sieg am Sonntag in Patriching den Titel perfekt machen.

Dieser erste Sieg im Juli gegen Kößlarn, sagt Coach Neunteufel heute, sei vielleicht der Grundstein gewesen für die beeindruckende Meistersaison. "Wenn du gleich verlierst, läuft es vielleicht ganz anders. Aber der Erfolg hat uns allen ein positives Gefühl gegeben. Wir haben gesehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sind dann in einen Lauf reingekommen und haben immer mehr Selbstvertrauen bekommen."

Tatsächlich stürmt West im Sommer von Sieg zu Sieg, die ersten sieben Saisonspiele werden allesamt gewonnen. Am 13 Spieltag müssen sich die Passauer erstmals geschlagen geben, der FC Schalding gewinnt mit 2:1. Doch anders als der Stadtrivale oder Kößlarn lassen sich Neunteufel und seine Jungs von Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen. "Wir hatten auch schwierige Phasen, keine Frage. Aber wir haben immer an uns geglaubt und sind unseren Weg weitergegangen. Am Ende muss man sagen, dass wir einfach die größte Konstanz hatten", befindet Neunteufel, der mit 28 Saisontoren maßgeblich zum Titel beiträgt. Ein weiterer Erfolgsfaktor: "Wir haben ja nicht mit der zweiten Mannschaft trainiert, hatten aber trotzdem immer eine sehr gute Trainingsbeteiligung. Da war immer richtig Zug drin", verrät Neunteufel.

Kommt ein Trainer geflogen: Die Westler-Spieler lassen Benjamin Neunteufel hochleben. Der spielende Coach hatte mit 28 Saisontoren auch auf dem Platz maßgeblichen Anteil am Erfolg. −Fotos: Mike Sigl

Kommt ein Trainer geflogen: Die Westler-Spieler lassen Benjamin Neunteufel hochleben. Der spielende Coach hatte mit 28 Saisontoren auch auf dem Platz maßgeblichen Anteil am Erfolg. −Fotos: Mike Sigl

Kommt ein Trainer geflogen: Die Westler-Spieler lassen Benjamin Neunteufel hochleben. Der spielende Coach hatte mit 28 Saisontoren auch auf dem Platz maßgeblichen Anteil am Erfolg. −Fotos: Mike Sigl


Der "Bomber-Benni", der viele, viele Jahre als Abwehrschreck durch die höherklassigen Ligen zog und dort Tore am Fließband schoss, hat bei seinem Heimatverein West erstmals alleine die Verantwortung für eine Mannschaft – und gleich mächtig Erfolg. Nun gehe es darum, die Planungen für die Kreisliga voranzutreiben. "Die richtige Arbeit geht jetzt erst los, nun können wir endgültig planen", sagt der Coach. Leicht sei es nicht, Neuzugänge zu finden. Auch, weil "es nicht unsere Philosophie ist, für viel Geld irgendwelche Leute zu holen", so Neunteufel.

Ziel sei es vielmehr, junge Spieler aus den eigenen Reihen heranzuführen. Schon jetzt spielen bei West zahlreiche Eigengewächse. In der neuen Saison schickt die DJK sogar eine dritte Mannschaft ins Rennen, die "Zweite" spielt dann aufstiegsberechtigt in der A-Klasse. "Die Arbeit mit jungen Spielern macht mir Spaß – vorausgesetzt, sie wollen auch was lernen und sind engagiert", sagt Neunteufel, der in der neuen Saison auch auf einige Kräfte verzichten muss. Die Studenten Patrick Bäuml und Lukas Dennert stehen nicht mehr zur Verfügung, Patrick Buttinger übernimmt als Trainer die zweite Mannschaft. Mit Philipp Roos, in München beim BFV beschäftigt, kann nur eingeschränkt geplant werden. "Zwei, drei neue Spieler werden wir schon noch brauchen", urteilt Neunteufel, dem es vor allem darum geht, sich in der Kreisliga zu etablieren. "Das wird nicht leicht für uns, die Kreisliga ist schon deutlich stärker als die Kreisklasse. In der Vorbereitung haben wir gegen Oberpolling gespielt und 2:7 verloren. Ziel ist sicher nur der Klassenerhalt."

Wie schnell es gehen kann, wissen die Westler nur zu gut. 2011 feiert der Verein ebenfalls den Aufstieg – übrigens auch in Patriching – nur ein Jahr später geht es zurück in die Kreisklasse. Um das zu verhindern, müsse man in den kommenden Wochen Gas geben, sagt Neunteufel. Eine gute Vorbereitung sei extrem wichtig. Und ein Sieg zum Saisonstart wäre sicher auch wieder ganz hilfreich ...












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Ortenburg
16
47:12
40
2.
Fürstenzell
16
39:21
29
3.
Aunkirchen
16
32:24
27
4.
Unteriglbach
15
35:35
23
5.
Alkofen
16
27:32
23
6.
Künzing II
16
27:27
22
7.
Haarbach
16
32:30
22
8.
Jägerwirth
15
27:21
20
9.
SG Gergw./Pörnd./Göttersd.
16
26:25
19
10.
Beutelsbach
16
26:45
17
11.
Weng
16
21:30
15
12.
SG Hartkirchen/Pocking
16
21:37
15
13.
SG Neuk./Inn/Engertsham.
16
27:35
15
14.
Kirchham
16
28:41
11




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