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15.05.2019 | 06:00 Uhr

27 Jahre hoffen, dann ging es schneller als erwartet: Neuhausen sieht sich gerüstet für die Kreisliga

von Sebastian Lippert

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Guter Dinge ist Neuhausens Spielertrainer Andreas Kölbl, der hier David Dallmeier umarmt, für die neue Saison. Als Aufsteiger in der Kreisliga Straubing sei der direkte Klassenerhalt gut möglich – "wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben". −Fotos: Stefan Ritzinger

Guter Dinge ist Neuhausens Spielertrainer Andreas Kölbl, der hier David Dallmeier umarmt, für die neue Saison. Als Aufsteiger in der Kreisliga Straubing sei der direkte Klassenerhalt gut möglich – "wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben". −Fotos: Stefan Ritzinger

Guter Dinge ist Neuhausens Spielertrainer Andreas Kölbl, der hier David Dallmeier umarmt, für die neue Saison. Als Aufsteiger in der Kreisliga Straubing sei der direkte Klassenerhalt gut möglich – "wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben". −Fotos: Stefan Ritzinger


Sonntagabend, es ist schon nach Mitternacht. Im Stüberl des SV Neuhausen-Offenberg wird einfach kein Stuhl frei: Zusammen mit den Spielern feiern weit über hundert Fans und Freunde des Vereins im Vereinsheim eine rauschende Aufstiegsparty. "Ich glaube, die feiern immer noch", sagt Spielertrainer Andreas Kölbl (33), als ihn die Heimatzeitung am Montagnachmittag am Telefon erreicht.

Als der SV letztmals in der Kreisliga spielte, wurde Kölbl eingeschult, das war 1992 und ist 27 Jahre her. So lange hat der Verein nach dem Aufstieg aus der A-Klasse vor zwölf Jahren auf die Kreisliga-Rückkehr warten müssen. Für die Schwarz-Weißen ist das nicht nur ein Aufstieg, es ist eine kleine Befreiung. Immer wieder scheiterten sie, doch jetzt steht ihre Rückkehr fest. So verewigten die Neuhausener ihr dominantestes Gefühl auch auf ihren Meister-Shirts: "Endlich geschafft! Kreisliga wir kommen".

"Endlich Geschafft!": Im Jahr 1992 spielte Neuhausen zuletzt im Kreisoberhaus.

"Endlich Geschafft!": Im Jahr 1992 spielte Neuhausen zuletzt im Kreisoberhaus.

"Endlich Geschafft!": Im Jahr 1992 spielte Neuhausen zuletzt im Kreisoberhaus.


Die beste Offensive (69 Tore), die beste Defensive (23 Gegentore) und dazu eine kontinuierliche Steigerung über die ganze Saison hinweg: Mit Wucht und mit Recht hatte sich der Klub am Sonntag um Punkt 17.43 Uhr an der Unterriedstraße 3 in Offenberg die vorzeitige Meisterschaft gesichert. Den Deckel drauf machte Neuhausen mit einem 8:3 auf eigenem Platz gegen Grafling. Für Kölbl, der Lehrer ist und in Niederalteich wohnt, war gegen 1.30 Uhr Schluss mit Feiern.

In seiner ersten Spielzeit mit Neuhausen (auch für Lauerer war es die Debüt-Saison) schaffte er gleich den Aufstieg. Das kam etwas plötzlich. Ziel war eigentlich "ein Platz unter den ersten Vier", der direkte Aufstieg war erst für die kommende Saison angepeilt. Nun es ging es schneller, viel schneller. "Einige der jungen Spieler haben sich richtig reingehauen und haben eingeschlagen", sagt Kölbl, mit 33 Jahren und Landesliga-Erfahrung einer der Routiniers.

Mächtig stolz: Norbert Kroker, Vorstand des SV Neuhausen, mit Co-Spielertrainer Johann Lauerer.

Mächtig stolz: Norbert Kroker, Vorstand des SV Neuhausen, mit Co-Spielertrainer Johann Lauerer.

Mächtig stolz: Norbert Kroker, Vorstand des SV Neuhausen, mit Co-Spielertrainer Johann Lauerer.


Und so gibt es anders als andernorts nicht nur ein Gesicht des Aufstiegs sondern viele: Von Nummer 1 bis Ende waren alle wichtig, dazu floss enorme Energie von Seiten der Zuschauer zur Mannschaft. Nach einer begeisternden Hallen-Saison wuchsen Team und Fans noch näher zusammen. "Das hat uns einen Schub gegeben", erinnert sich Kölbl und ist überzeugt: Weil alle im Verein den Aufstieg so unbedingt wollten, habe man es letztlich geschafft.

Aus sportlicher Sicht liefert ihm die Statistik gute Argumente. Fünf Spieler haben vier Tore oder mehr erzielt. Am treffsichersten war bislang Co-Spielertrainer Johann Lauerer (25 Jahre alt; 17 Tore). Dessen Rolle unterstreicht Kölbl besonders: "Hanse ist ein Allrounder, der hat bei uns eigentlich alles gespielt – außer Torwart."

Für die Kreisliga sieht er den Verein gerüstet. Zwei Abgängen stehen zwei Neue gegenüber. Kölbl, der längst verlängert hat, sagt: "Wenn wir von Verletzungspech verschont bleiben, sollten wir den direkten Klassenerhalt schaffen."












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Schöllnach
1
4:2
3
2.
Eging am See
1
3:1
3
3.
Zenting
1
3:2
3
3.
Handlab-Iggensbach
1
3:2
3
5.
Natternberg
1
2:1
3
6.
SG Edenstetten
1
1:1
1
7.
Bernried
1
1:1
1
8.
Lalling
1
0:0
1
8.
Grafling
1
0:0
1
10.
Osterhofen II
1
2:3
0
10.
Moos
1
2:3
0
12.
Winzer
1
1:2
0
13.
Poppenberg
1
2:4
0
14.
Thurmansbang
1
1:3
0




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