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08.11.2018 | 13:22 Uhr

Graflings Spielertrainer Michael Müller (32) verabschiedet sich – und will ab Sommer Neues sehen

von Sebastian Lippert

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Und vorbei am Gegenspieler: Michael Müller (rechts) beendet im Sommer seine Tätigkeit als Spielertrainer des Kreisklassisten TSV Grafling. −Foto: Helmut Müller

Und vorbei am Gegenspieler: Michael Müller (rechts) beendet im Sommer seine Tätigkeit als Spielertrainer des Kreisklassisten TSV Grafling. −Foto: Helmut Müller

Und vorbei am Gegenspieler: Michael Müller (rechts) beendet im Sommer seine Tätigkeit als Spielertrainer des Kreisklassisten TSV Grafling. −Foto: Helmut Müller


Kreisklassist TSV Grafling muss sich nach einem Nachfolger für Michael Müller (32) umsehen: Der Spielertrainer mit Wohnsitz in Zachenberg hört im Sommer auf. Eins lässt sich schon jetzt feststellen, es werden dann drei erfolgreiche Jahre im Amt als Spielertrainer des TSV gewesen sein. Seine Vorgabe war, die Mannschaft in der Kreisklasse Deggendorf zu etablieren; Müller schaffte es, auch dank vieler eigener Tore, den TSV zu einem ernsthaften Aufstiegskandidaten zu machen. Was alles in allem bedeutet, dass es an Interessenten nicht mangeln dürfte.

"Ich war dann drei Jahre hier und möchte einfach etwas Neues sehen und lernen", benennt Müller im Gespräch mit der Heimatzeitung den Hauptgrund für seine Entscheidung. Leicht gefallen ist sie ihm nicht, denn "der TSV Grafling war für mich die beste Adresse, als Spielertrainer zu starten. Sie haben mir nie Druck gemacht und stehen auch zu mir, wenn es mal nicht so gut läuft. Das ist wirklich super."

Erfahren haben es die Graflinger schon vor ein paar Wochen. Müller gibt dem Verein somit genug Zeit, sich nach einem Nachfolger umzusehen. "Für uns ist das nicht leicht. A ist Michi ein super Stürmer und B eine Respektsperson; er hat unsere Mannschaft gut im Griff, zu so einem schauen die jungen Spieler auf. Aber wer weiß, vielleicht trifft man sich irgendwann noch einmal, wir gehen ja im Guten auseinander", sagt der 1. Vorsitzende, Rupert Winkler. Einen Nachfolger hat man noch nicht gefunden; auch, weil Unklarheit darüber herrscht, ob es wieder ein Spielertrainer oder doch ein Beobachter außerhalb der Seitenlinie werden soll. Winkler: "Bis Weihnachten wollen wir eine gute Lösung finden."

Michael Müller kam 2016 als Trainernovize zum Kreisklassisten und formte eine offensivstarke Elf, der bisweilen aber die Konstanz fehlt, weshalb der Abstand auf Rang 2 vor dem Nachholspiel am Sonntag in Winzer (14 Uhr) neun Punkte beträgt. "Anfangs habe ich das Spielertraineramt ein bisschen unterschätzt, als Spieler bist Du ja immer nur ins Training gegangen. Ich versuche einfach, mein Bestes zu geben", sagt Müller.

Das gelingt ihm. In Grafling macht(e) Müller dort weiter, wo er als Spieler aufgehört hatte: Früher stürmte er für die Spvgg Ruhmannsfelden und die DJK Vilzing, schoss seine Tore in der Bayernliga (6), Landesliga (45) oder der früheren Bezirksoberliga (41). Für den TSV Grafling gelangen dem Mittelstürmer in 51 Spielen 58 Tore und 32 Vorlagen; die laufende Saison 2018/19 ist schon jetzt die beste Michael Müllers beim TSV Grafling mit 21 Toren und zwölf Vorlagen in 15 Spielen.

Angebote sind schon eingelaufen, aber Müller hat ein jedes abgeblockt. "Ich wollte mir bewusst bis zur Winterpause Zeit lassen. Jetzt habe ich drei Monate, mir das gut zu überlegen", sagt der Familienvater. Sein Ziel für die nächste Station als Spielertrainer: "Ich bin für alles offen. Aber die Perspektive muss stimmen, weil ich ehrgeizig bin." − sli












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Handlab-Iggensbach
21
45:22
47
2.
Neuhausen/Offenb.
21
54:17
47
3.
Lalling
21
39:22
41
4.
Grafling
21
55:30
38
5.
Osterhofen II
21
41:27
32
6.
Alkofen
21
34:27
32
7.
SG Gergweis/Pörnd./Göttersd.
21
34:38
30
8.
Künzing II
20
29:27
27
9.
Eging am See
21
33:43
27
10.
Natternberg
20
26:32
24
11.
Winzer
21
31:46
20
12.
Deggendorf
21
27:62
19
13.
Otzing
21
27:53
17
14.
Schaufling
21
21:50
9




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