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Allein 14 Platzverweise im Kreisklassen-Ligapokal | 22.09.2020 | 08:00 Uhr

Der "Rote Re-Start": SR-Obmann Kilger erklärt die Gründe für die Kartenflut

von Felix Drexler

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Eine regelrechte "Kartenflut" gab es am Re-Start-Wochenende. In dieser Szene zeigt Schiedsrichter Maximilian Prechtl (Haus i. Wald) Julian Trautwein (FC Vilshofen) die Rote Karte. −Foto: Michael Sigl

Eine regelrechte "Kartenflut" gab es am Re-Start-Wochenende. In dieser Szene zeigt Schiedsrichter Maximilian Prechtl (Haus i. Wald) Julian Trautwein (FC Vilshofen) die Rote Karte. −Foto: Michael Sigl

Eine regelrechte "Kartenflut" gab es am Re-Start-Wochenende. In dieser Szene zeigt Schiedsrichter Maximilian Prechtl (Haus i. Wald) Julian Trautwein (FC Vilshofen) die Rote Karte. −Foto: Michael Sigl


Beleidigungen, Notbremsen, überhartes Einsteigen – die Schiedsrichter hatten am ersten Pflichtspielwochenende nach der Corona-Pause alle Hände voll zu tun, zahlreiche Spieler wurden vorzeitig vom Platz geschickt. Es war eine regelrechte Kartenflut, die über die Mannschaften – häufig eigenverschuldet – hereinbrach. Alleine in den 35 ausgetragenen Partien im Ligapokal der Kreisklassen Ost zückten die Unparteiischen 14 Mal Rot oder Gelb-Rot. Im Parallelwettbewerb der Kreisligisten gab es in neun Partien vier Platzverweise.

Einer, der am Wochenende im Mittelpunkt des Geschehens stand, ist Fabian Kilger (30). Der Obmann der Schiedsrichter-Gruppe Wolfstein ist für den TSV Mauth an der Pfeife. In der Landesliga-Partie zwischen der Spvgg Lam und dem TSV Kareth-Lappersdorf (3:0) zückte Kilger zweimal Rot und einmal Gelb-Rot, am Ende retteten acht Lamer den 3:0-Erfolg über die Zeit. Tags drauf leitete der 30-Jährige die Partie zwischen Frauenau und Prackenbach – und Kilger musste das Personal erneut reduzieren. Diesmal traf es Frauenaus Kapitän Thomas Kißlinger, der die "Ampelkarte" sah.

Wenig überraschend also, dass sich der Unparteiische während und nach den Spielen viel Kritik gefallen lassen musste. "Damit muss man umgehen können", sagt Kilger. Nach Rücksprache mit seinen Schiedsrichter-Kollegen führt der 30-Jährige mehrere Gründe für die ungewohnt hohe Anzahl an Platzverweisen an. "Viele Spieler waren nach der langen Corona-Pause übermotiviert. Teilweise sind manche Regelauslegungen wie das Ballwegschlagen in Vergessenheit geraten. Darüber hinaus muss man sagen, dass es sich weniger um Tätlichkeiten handelte, sondern sehr häufig um klassische Notbremsen."

Für Kilger steht fest: Die allermeisten Feldverweise haben auch ihre Berechtigung. Warum? "In der Regel bekomme ich als Obmann einen Tag später die Beschwerde-Anrufe der Vereine. Bislang ist das Telefon aber stumm geblieben."












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