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Wahl-Wochenende für die Schiedsrichter  |  18.11.2021  |  08:00 Uhr

Neue Obmänner: Kampfabstimmung bei den "Wolfsteinern" – Ilg soll "Bayerwäldler" führen

von Michael Duschl

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Wer wird der neue Wolfsteiner Chef: Ehrenobmann Josef Seidl senior (66, links) oder Marco Sitter (42), der sein Debüt als Funktionär anstrebt. −Fotos: Duschl/Kaiser

Wer wird der neue Wolfsteiner Chef: Ehrenobmann Josef Seidl senior (66, links) oder Marco Sitter (42), der sein Debüt als Funktionär anstrebt. −Fotos: Duschl/Kaiser

Wer wird der neue Wolfsteiner Chef: Ehrenobmann Josef Seidl senior (66, links) oder Marco Sitter (42), der sein Debüt als Funktionär anstrebt. −Fotos: Duschl/Kaiser


Binnen weniger als 48 Stunden werden an diesem Wochenende die Schiedsrichter der Gruppen Bayerwald und Wolfstein neue Obmänner wählen. Die Ausgangslage ist völlig unterschiedlich: Während die Mitglieder der Gruppe Bayerwald am Freitagabend den Nachfolger von Josef Sigl (Patrick Ilg, 38) sozusagen nur bestätigen sollen, läuft es bei den "Wolfsteinern" am Sonntag auf einen Wahlkrimi zwischen zwei Kandidaten hinaus: Marco Sitter (42) und Josef Seidl senior (66).

Die Fußballschiedsrichter der Gruppe Wolfstein stehen vor einer Zerreißprobe. Bei der bevorstehenden Wahl des neuen Obmanns am Sonntag, 10 Uhr, im Gasthaus Koller in Ringelai bewerben sich zwei Kandidaten für das höchste Amt der Gruppe. Die Referees müssen entscheiden: Zwischen Alt und Jung. Zwischen Debütant und Ehrenobmann.

Soll Obmann der Gruppe Bayerwald werden: Patrick Ilg

Soll Obmann der Gruppe Bayerwald werden: Patrick Ilg

Soll Obmann der Gruppe Bayerwald werden: Patrick Ilg


Es wird ein spannender Sonntag – und eine kuriose Abstimmung: Aufgrund der in Innenräumen gültigen 2G-Regel werden ungeimpfte Mitglieder die Möglichkeit haben, ihre Stimme von draußen abzugeben. Zur letzten Versammlung unter dem scheidenden Obmann Fabian Kilger, der nach einer Amtsperiode (vier Jahre) freiwillig abtritt, werden sehr viele Kameraden erwartet.

Dass die Neuwahl des Wolfsteiner Schiri-Chefs so viel Zündstoff bietet, war nicht absehbar. Der zweifache Familienvater und Bayernliga-Referee Fabian Kilger kündigte vor einem halben Jahr seinen Rücktritt an. Die Suche nach einem Nachfolger lief schleppend – bis Marco Sitter (FC Dreisessel) im August seine Kandidatur erklärte. Die stieß nicht nur auf Verständnis. Eine Woche später grätschte Josef Seidl senior dazwischen, teilte Sitter in einem Telefonat mit, dass er sich ebenfalls zur Wahl stellen will, was er im September öffentlich machte. Er tat dies, weil er Sitter für das Amt ungeeignet hält: "Ich bin der Meinung, es braucht jemanden, der mehr und höherklassige Erfahrungen gesammelt hat", sagt Seidl im Gespräch mit der PNP. Sitter pfeift Kreisklasse und wird als Assistent bis zur Bezirksliga eingesetzt. Erstmals bewirbt er sich um ein Amt als Funktionär. Dass man glaube, er sei der Aufgabe nicht gewachsen, ärgert den 42-Jährigen. "Ich bin seit 21 Jahren Schiedsrichter und sehe die Probleme vor denen wir stehen", betont der Neureichenauer. Außerdem hätte er ein junges, aber erfahrenes Team in der Hinterhand. Dem gehören beispielsweise die Verbandsreferees Alexander Schuster oder Michael Freund an. Auch die DFB-Anwärterin Teresa Küblböck.

Auch Josef Seidl tritt natürlich nicht allein an, seine Unterstützer stehen ebenfalls parat als Stellvertreter oder Lehrwart. Mit Alexander Schuster will er sogar einen berufen, den Sitter ebenfalls auf dem Zettel hat.

Mehr zum Thema lesen Sie im Heimatsport vom Donnerstag, 18. November (Online-Kiosk) – oder bei PNP Plus:
Zweikampf unter Schiedsrichtern
Patrick Ilg soll Bayerwald-Chef Sigl beerben












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