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Re-Start im Amateurfußball | 10.07.2020 | 10:00 Uhr

Das sind die Pläne für den Ligapokal auf Kreisebene – Vereine können abstimmen – Teilnahme freiwillig

von Michael Duschl

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Exemplarisch der Rahmenterminkalender für die Kreisligen im Modell 1: In Blöcken soll bis Mai 2021 in Meisterschaft, Ligapokal und Totopokal auf Kreisebene gespielt werden. Weitere Beispiele für Planspiele des BFV finden Sie unter www.heimatsport.de. −Screenshot: PNP

Exemplarisch der Rahmenterminkalender für die Kreisligen im Modell 1: In Blöcken soll bis Mai 2021 in Meisterschaft, Ligapokal und Totopokal auf Kreisebene gespielt werden. Weitere Beispiele für Planspiele des BFV finden Sie unter www.heimatsport.de. −Screenshot: PNP

Exemplarisch der Rahmenterminkalender für die Kreisligen im Modell 1: In Blöcken soll bis Mai 2021 in Meisterschaft, Ligapokal und Totopokal auf Kreisebene gespielt werden. Weitere Beispiele für Planspiele des BFV finden Sie unter www.heimatsport.de. −Screenshot: PNP


Jetzt wissen alle Bescheid. In den vergangenen Tagen haben die niederbayerischen Spielleiter die Vertreter der Fußballvereine im Kreis Ost in Webinaren ausführlich informiert über die Vorschläge für den Re-Start. Aus der Absicht, die unterbrochene Saison ab September fortzusetzen, ist ein Plan mit konkreten Terminen geworden. Die Heimatzeitung erläutert die Konzepte für Kreisliga, Kreis- und A-Klassen sowie den Totopokal, in welchem die ersten Pflichtspiele nach der Corona-Zwangspause ausgetragen werden sollen.

Der neue Rahmenterminkalender des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) sieht auf Kreisebene zunächst einen Block mit drei Spielen des neu eingeführten Ligapokals vor (5. bis 20. September). Ab 26. September sollen dann die ersten drei, vier Meisterschaftspartien der unterbrochenen Saison durchgeführt werden (bis 11. oder 18. Oktober). Im Anschluss geht es bis Mitte November mit dem zweiten Block im Ligapokal weiter. Zur Erinnerung: Alle Pläne hängen von der Entscheidung der bayerischen Staatsregierung ab, die die Freigabe für Wettkämpfe in Kontaktsportarten erst noch geben muss. Der BFV arbeitet in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden und der Politik Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen aus, denn eines will kein Mensch: Amateurspiele ohne Zuschauer. Darum zweifeln weiterhin nicht wenige an der termingerechten Durchführung des Re-Starts. Die Vorschläge des BFV bieten Spielräume (Wegfall von Ligapokalspielen) in den einzelnen Modellen, die die Heimatzeitung nachfolgend für die einzelnen Ligen erläutert. Übrigens: Die Teilnahme am Ligapokal ist für jeden Verein freiwillig, wie Kreisspielleiter Wolfgang Heyne anmerkt.

Kreisliga

Zehn Ligaspiele stehen in den Kreisligen passau und Straubing noch aus. Dazu wird über den Ligapokal ein weiterer Aufsteiger im Kreis Ost ermittelt. Die 28 Vereine werden zunächst auf drei Töpfe – Straubing/Deggendorf (acht Vereine), Freyung/Regen (acht) und Passau (zwölf) – aufgeteilt und während einer von Donau.tv übertragenen Livesendung in sieben Vierer-Gruppen (Hin- und Rückspiele) gelost. Für das weitere Vorgehen bietet der BFV zwei Modelle zur Abstimmung:

  • Modell 1 mit sechs garantierten Spielen für alle Teilnehmer. Das Achtelfinale erreichen die Gruppensieger, -zweiten und beiden besten Dritten. In den K.o.-Runden findet jeweils ein Spiel statt bis zum Finale (2. Mai 2021).
  • Modell 2 mit acht garantierten Partien. Unterschied zum ersten Vorschlag: Alle Mannschaften erreichen eine K.o.-Zwischenrunde (Hin- und Rückspiel). Aus dieser qualifizieren sich 14 Teams fürs Achtelfinale, zwei Vereine erhalten ein Freilos.

Der Ligapokalsieger steigt in die Bezirksliga auf und nimmt am Totopokal-Halbfinale teil (siehe Stichwort Totopokal). Außerdem wird Platz 3 ausgespielt. Für den Fall, dass die beiden Endspielteilnehmer Meister werden, ist der Gewinner dieser Partie ebenfalls für die Bezirksliga qualifiziert. Sonderfall: Steht der Ligapokalsieger in der Meisterschaft auf einem Abstiegs- oder Abstiegsrelegationsplatz bleibt er Kreisligist.

Kreisklasse

84 Teilnehmer spielen neben ihren zehn verbliebenen Meisterschaftsspielen im Ligapokal um wahrscheinlich drei zusätzliche Aufstiegsplätze für die Kreisliga. Sie werden zunächst in sieben Regionen gegliedert und 21 Vierer-Gruppen gelost. Für das Sechzehntelfinale (ein Spiel) qualifizieren sich die Gruppensieger und die elf besten Zweiten. Für das Achtelfinale (ein Spiel) werden vier Regionen gebildet, aus jeder schafft ein Team den Sprung ins Halbfinale: Sieger Region Straubing – Sieger Deggendorf und Sieger Regen/Freyung – Sieger Passau/Pocking. Voraussichtlich sind sowohl die beiden Finalteilnehmer als auch der Sieger des Spiels um Platz 3 Kreisligisten. Aus den Spielen um die Plätze 5 und 7 werden mögliche Nachrücker ermittelt – sofern unter den Halbfinalisten Kreisklassen-Meister sind, die ohnehin als Aufsteiger feststehen. Sonderfall: Steht ein Halbfinalsieger auf einem Abstiegs- oder Abstiegsrelegationsplatz bleibt er in der Kreisklasse.

A-Klasse

139 A-Klassisten haben die Chance auf in der Regel fünf zusätzliche Aufstiegsplätze für die Kreisklasse. Sie werden – zusätzlich zum Ligaspielbetrieb – in zehn Regionen aufgeteilt und anschließend in insgesamt 34 Vierer- und eine Dreier-Gruppe gelost. Anschließend bietet der BFV mehrere Varianten zur Wahl. Die Vereine müssen einerseits entscheiden, ob es ihnen bei der Gruppenauslosung wichtiger ist auf Vereine aus der gleichen Liga (mehr Derbys) oder unterschiedliche Klassen (größere Fahrtstrecken) zu treffen und andererseits, ob sie nach der Gruppenphase direkt im K.o.-Modus oder mit einer Zwischenrunde (drei Spiele, Einfachrunde) spielen wollen:

  • Modell 1 im K.o.-Modus (64 Mannschaften). 35 Gruppensieger und 29 beste Zweite qualifizieren sich für das Sechzehntelfinale. Aus jeder Region Deggendorf, Freyung/Regen, Passau/Pocking und Straubing wird ein Halbfinalist ermittelt, der als Aufsteiger feststeht. Die Viertelfinal-Verlierer ("Vize" der Regionen) ermitteln die Plätze 5 bis 8, spielen mindestens einen weiteren Aufsteiger aus..
  • Modell 2 mit zweiter Gruppenphase. 35 Gruppensieger und 29 Zweite aus Runde 1 stoßen in die nächste Zwischenrunde (16 Vierer-Staffeln; keine Rückspiele) vor. Die Gruppenersten qualifizieren sich für das Achtelfinale, kämpfen anschließend um mindestens fünf Aufstiegsplätze.

    Totopokal

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