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28.12.2019 | 13:00 Uhr

Sieben Jäger auf der Pirsch nach den Stodbärn: So stehen die Chancen der Außenseiter beim FRG-Cup

von Michael Duschl

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Außenseiter mit den größten Chancen: Der SV Hohenau um Tobias Manzenberger (2. v.r.) hat den FRG-Cup noch nie gewonnen. Heuer könnte der Kreisligist weit kommen. −Foto: Sven Kaiser

Außenseiter mit den größten Chancen: Der SV Hohenau um Tobias Manzenberger (2. v.r.) hat den FRG-Cup noch nie gewonnen. Heuer könnte der Kreisligist weit kommen. −Foto: Sven Kaiser

Außenseiter mit den größten Chancen: Der SV Hohenau um Tobias Manzenberger (2. v.r.) hat den FRG-Cup noch nie gewonnen. Heuer könnte der Kreisligist weit kommen. −Foto: Sven Kaiser


Zum 46. Mal wird am Sonntag in Freyung ein FRG-Landkreismeister im Hallenfußball gekürt. Ab 14 Uhr werden in der Dreifachturnhalle am Oberfeld sieben Außenseiter versuchen, den Titelverteidiger TSV Grafenau zu stoppen. Der Bezirksligist gilt erneut als Favorit auf den Pokalsieg, gejagt von je drei Kreisligisten und Kreis- sowie einem A-Klassisten (SG Vorderfreundorf/Grainet II).

Wie gut stehen die Chancen auf einen Triumph eines Außenseiters? Die PNP analysiert die sieben weiteren Endrundenteilnehmer neben Titelverteidiger und Bezirksliga-Tabellenführer TSV Grafenau und taxiert ihre Aussichten auf den Pokalsieg:
Das Eröffnungsspiel um 14 Uhr bestreiten der SV Riedlhütte und die SG Vorderfreundorf/Grainet II. Die Halbfinals sollten gegen 17.15 Uhr angepfiffen werden, das Endspiel beginnt laut Zeitplan um 18.20 Uhr. Die PNP bietet auch in diesem Jahr einen Liveticker vom Turnier. Die Einteilung:
Gruppe 1: SV Hohenau, SV Riedlhütte, SG Böhmzwiesel/Waldkirchen II, SG Vorderfreundorf/Grainet II.
Gruppe 2: TSV Grafenau, TSV Mauth, SV Röhrnbach, TSV Schönberg.

Gruppe 1 SV Hohenau: Als eines von zwei Teams marschierte der SV Hohenau ohne Punktverlust durch die Vorrunde. Trainer Franz Gibis schickte viele Stammspieler aufs Parkett. In 45 Jahren konnten die Hohenauer die Landkreismeisterschaft nie gewinnen. Heuer möchten sie offenbar ein kräftiges Wörtchen mitreden. Wenn der SVH auch am Sonntag in der Besetzung der Vorrunde antritt, sollte der Kreisliga-Dritte weit kommen. Außenseiterchancen auf den Turniersieg:  von (vier von fünf Sternen).

SV Riedlhütte: Als Schlusslicht der Kreisliga Passau hat der SV Riedlhütte andere als Sorgen, als den Cup. Vielleicht ist die Hallensaison aber eine willkommene Abwechslung zum Abstiegskampf. In der Vorrunde versprühten die Riedlhütter Spiellaune und schmissen Bezirksligist TV Freyung aus dem Turnier. Viele der SVR-Kicker gewannen als A-Junioren die Landkreismeisterschaft und haben somit bewiesen, dass sie gute Hallenkicker sind.
Fazit:  (zwei Sterne).

SG Böhmzwiesel/Waldkirchen II: 9:1 Tore, zehn Punkte aus vier Spielen – die Traxinger-Elf hat in der ersten Runde gezeigt, dass mit ihr zu rechnen ist und Bezirksligist SV Grainet ebenso aus dem Turnier geworfen wie den Ligarivalen SV Hintereben, der am Sonntag beim unserRadio-Cup in Vilshofen erst im Neunmeterschießen des Endspiels am SV Schalding-Heining II scheiterte. Die Mannen um Spielertrainer Reinhold Traxinger gelten mindestens als Anwärter für das Halbfinale. Fazit: (drei Sterne).

SG Vorderfreundorf/Grainet II: Die bislang positivste Überraschung des Turniers ist die SG Vorderfreundorf/Grainet II, die sich in der Vorrunde als unangenehmer Gegner erwies und mit neun Punkten aus fünf Spielen hinter Grafenau in die Endrunde einzog. Johannes Fenzl & Co. werden topmotiviert sein und können den ein oder anderen Gegner in Gruppe 1 ärgern, doch dass es fürs Semifinale reicht, gilt als unwahrscheinlich.
Fazit: (ein Stern).

Gruppe 2 (mit TSV Grafenau) TSV Mauth: Der amtierende Tabellenführer der Kreisliga Passau gewann den Pokal so oft wie kein anderer anderen Klub (zehn Mal), zuletzt 2018. Stefan Gaisbauer, Trainer des Rekordsiegers, dämpft allerdings die Erwartungen. Die Vorrundengruppe 2 mit Grafenau, Röhrnbach und Schönberg sei "schwierig", merkt er an und berichtet, dass er voraussichtlich nur sieben Spieler mit nach Freyung bringen werde. Außenseiterchancen auf den Turniersieg:  (zwei Sterne).

TSV Schönberg: Aus zwei Jahren Absenz hat der TSV Schönberg offenbar die richtigen Lehren gezogen und spielte heuer in der Vorrunde groß auf. Die Truppe von Coach Thomas Driendl gewann alle bisherigen vier Spiele und wittert nun die Chance auf den Sprung ins Halbfinale in Gruppe 2. Vielleicht gibt Neuzugang Michal Pinc (30) sein Debüt im Schönberger Trikot. Fazit: (ein Stern).

SV Röhrnbach: Den SV Röhrnbach sucht man in der Liste der bisherigen Landkreismeister vergeblich. Doch Trainer Otto Freund weiß, dass er ein homogenes Team und technisch gut ausgebildete Fußballer in seinen Reihen hat. Bringt der Kreisklassist seine PS aufs Parkett, dürfte er eine Siegprämie mit nach Hause bringen. Der Turniersieger kassiert übrigens 500 Euro, der Vize 300 und der Rangdritte 200 Euro. Für den SVR spricht außerdem: Mit Max Küblböck (36) und Christof Meyer (23) verfügt der Verein über potenzielle Torhüter des Turniers – da müssen die Schützen erst einmal einen Weg vorbei finden... Fazit: (drei Sterne).












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