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17.07.2019 | 09:50 Uhr

Personalmangel im Kreis Ost: Fünf Reserverunden kicken künftig ohne Schiri

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Immer weniger Interessierte beginnen einen Schiedsrichter-Neulingskurs, immer mehr alte Schiedsrichter hören auf: Nun können gleich fünf Reserverunden in der Region nicht mehr besetzt werden. −Foto: Lakota

Immer weniger Interessierte beginnen einen Schiedsrichter-Neulingskurs, immer mehr alte Schiedsrichter hören auf: Nun können gleich fünf Reserverunden in der Region nicht mehr besetzt werden. −Foto: Lakota

Immer weniger Interessierte beginnen einen Schiedsrichter-Neulingskurs, immer mehr alte Schiedsrichter hören auf: Nun können gleich fünf Reserverunden in der Region nicht mehr besetzt werden. −Foto: Lakota


Der Schiedsrichtermangel im Fußballkreis Niederbayern Ost nimmt immer dramatischere Züge an. Weil immer mehr der älteren Schiedsrichter, die extrem viele Spiele übernommen hatten, die Pfeife an den Nagel hängen und gleichzeitig der Nachwuchs fehlt, konnten bereits in der vergangenen Saison einige Spiele der Reserverunde nicht mehr besetzt werden. Nun geht der Bayerische Fußball-Verband (BFV) noch einen Schritt weiter: Die Reserverunden der A-Klassen Grafenau, Waldkirchen, Regen, Vilshofen und Plattling werden gar nicht mehr besetzt, dort ist fortan der Heimverein für die Leitung des Spiels verantwortlich. Das gab Kreis-Schiedsrichterobmann Matthias Braun am Dienstagmorgen per Schreiben an alle Vereine bekannt.

"Die Entscheidung steht schon länger fest", sagt Braun, der auch als Obmann der Gruppe Deggendorf fungiert. Während sich im Bereich Straubing noch alle Spiele besetzen lassen, sei dies im Bereich rund um Deggendorf, Freyung, Grafenau und Passau leider nicht mehr möglich. Dass es nun aber genau diese fünf A-Klassen erwischt hat, sei keine Zufallsentscheidung gewesen, erklärt der Obmann.

Ausschlaggebend war die Anzahl der anrechenbaren Schiedsrichter in den Vereinen. Von denen gab es in den A-Klassen Grafenau, Waldkirchen, Regen, Vilshofen und Plattling weniger als in den anderen A-Klassen im Fußballkreis Niederbayern Ost. Als anrechenbarer Schiedsrichter gilt im Übrigen laut §9 der Schiedsrichterordnung nur derjenige Schiedsrichter, "der im Kalenderjahr an mindestens fünf Pflicht-Lehrveranstaltung/Leistungslehrgängen teilnimmt und mindestens 15 (bei weniger als 15 Spiele alle) zugeteilte Spiele, davon grundsätzlich fünf Juniorenspiele, leitet oder zehn zugeteilte Spiele beobachtet/betreut oder als Mitglied eines Schiedsrichterausschusses tätig ist. "

Den immer wieder vorgebrachten Einwand, die Schiedsrichtergespanne in der Kreisliga sollen aufgebrochen werden, damit die Assistenten in der Reserve der A-Klassenspiele eingesetzt werden können, erwidert Braun entschieden. "Das sind oft sehr junge Schiedsrichter, die alleine kein Spiel leiten können. Auch nicht in der Reserve."

Nun also müssen in den betroffenen A-Klassen die Heimvereine den Schiedsrichter stellen. Langfristig wird sich aber die Situation nur entspannen, wenn es insgesamt wieder mehr Schiedsrichter gibt. Da seien besonders die Vereine gefordert, damit sie ihre Mitglieder ermutigen, sich für einen Neulingskurs anzumelden. − jk












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