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29.05.2019 | 20:15 Uhr

Gala in Gergweis: Kößlarn mit 6:0-Knaller in die Kreisliga – Kammerl (41) knipst Niederwinkling hoch

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Fertig machen zum Feiern: Kößlarn schaffte am Mittwochabend den Aufstieg in die Kreisliga. −Foto: Müller

Fertig machen zum Feiern: Kößlarn schaffte am Mittwochabend den Aufstieg in die Kreisliga. −Foto: Müller

Fertig machen zum Feiern: Kößlarn schaffte am Mittwochabend den Aufstieg in die Kreisliga. −Foto: Müller


TSV Kößlarn und FC Niederwinkling − so heißen die neuen Kreisligisten im Fußballkreis Ost. Die Kößlarner, Vizemeister der KK Pocking, legten am Mittwochabend vor rund 750 Zuschauern in Gergweis einen Gala-Auftritt hin und fegten den FC Handlab-Iggensbach mit 6:0 (!) vom Platz. Niederwinkling musste sich da schon mehr strecken, behielt aber vor 800 Fans in Bischofsmais gegen Frauenau knapp mit 1:0 die Oberhand und steigt ebenfalls auf. Das goldfene Tor erzielte Routinier Norbert Kammerl (41). Ob die beiden Verlierer noch eine Chance erhalten, hängt davon ab, ob sich Schöfweg (Bezirksliga-Relegation) und/oder Aiglsbach (Landesliga-Relegation) durchsetzt.

Kößlarn – Handlbab 6:0: Demonstration in Gergweis: In der Relegation um den Kreisliga-Aufstieg war Kößlarn den Iggensbachern über die gesamte Spielzeit weit überlegen. Der Vizemeister der Kreisklasse Pocking spielte schneller, strukturierter, genauer, einfach besser. Mit einem Doppelschlag stellte Kößlarn früh im Spiel auf 2:0. Nach schöner Flanke von rechts köpfte Spielertrainer Pascal Taboga ins lange Eck ein – 1:0. Schon zuvor, wenige Sekunden nach Anpfiff, hatte er die große Chance auf den Treffer, scheiterte aber im Eins-gegen-Eins an Handlabs TW Stefan Kufner (1.). Nur zwei Minuten nach dem 1:0 stellte Elias Cunningham auf 2:0. Handlab monierte hier auf Foulspiel: Cunningham hatte seinen Gegenspieler womöglich unfair abgeschüttelt und stand dadurch nach Seidls Querpass frei vorm Tor (12.). Dasselbe Rezept führte fast zum 3:0 (16.), während Handlab offensiv bis zum Pausenpfiff nicht stattfand. Gleich nach Wiederanpfiff traf dann auch der Dritte der TSV-Angriffsreihe: Cunningham legte nach einer Flanke zurück auf Christian Seidl, welcher aus kurzer Distanz einköpfte (48.). "O wie ist das schön", sang der TSV-Anhang. Mit einem Flachschuss aus dem Rückraum stellte Verteidiger Sebastian Niebauer auf 4:0 (59.). Weil das Spiel damit vorentschieden war, wechselte Pascal Taboga sich selbst aus, um den Ersatzspielern mehr Spielzeit zu verschaffen, die Fans dankten ihm sein Tor noch mit einem Geburtstagsständchen. In der restlichen Spielzeit brach Waldemar Horst zweimal durch und verwandelte zum 5:0 (70.) und 6:0 (90.) Nach 90 überzeugenden Minuten marschiert der TSV Kößlarn völlig verdient in die Kreisliga. SR Stefan Dorfner hatte die Partie jederzeit im Griff und behielt in den wenigen hitzigen Aktionen den Überblick. Tore: 1:0 Pascal Taboga (10.); 2:0 Elias Cunningham (12.); 3:0 Christian Seidl (48.); 4:0 Sebastian Niebauer (59.); 5:0, 6:0 Waldemar Horst (70., 90.). SR Stefan Dorfner (Falkenfels); 750 Zuschauer.

Frauenau – Niederwinkling 0:1: Die Partie begann mit 15-minütiger Verzögerung, da es nach einem Unfall auf der A3 bei Deggendorf zu starken Verkehrsbehinderungen gekommen war – auch die Mannschaft von Niederwinkling kam erst verspätet an. Auf dem Platz war der KK Straubing-Vize aber sofort hellwach und bestimmte das Geschehen. Bei Frauenau sorgte dann nach rund 25 Minuten Johannes Fuchs erstmals für Aufsehen, als er mit einem Fallrückzieher Keeper Markus Fuchs zu einer Glanzparade zwang. Frauenau war nun besser im Spiel – doch das Tor machte Niederwinkling. Norbert Kammerl, vor kurzem erst 41 Jahre alt geworden, schloss einen schönen Lauf von außen Richtung Mitte mit einem Schuss ins kurze Ecke ab (32.). Die dicke Ausgleichschance ließ wenig später Thomas Nader liegen, der allein vor dem Tor zum Abschluss kam, aber knapp vorbei zielte. Nach der Pause zog sich Niederwinkling vor 800 Zuschauern etwa zurück – setzte aber immer wieder ganz gefährliche Nadelstiche und hätte das Spiel bereits entscheiden können. Frauenau bemühte sich, hatte aber nur selten das richtige Rezept und wurde kaum richtig zwingend. Kurz vor Schluss ergab sich aber doch noch die riesen Chance zum 1:1, Thomas Kißlinger setzte den Ball aber aus kurzer Distanz über das Gehäuse. Damit krönt die Fellberg-Elf die beste Spielzeit der Vereinsgeschichte durch den Aufstieg in die Kreisliga. Gerhard Joachimsthaler, Trainer des TSV Frauenau, war freilich enttäuscht: "Da hat man wieder gesehen, wie nah Glück und Pech beieinander liegen. Ein Unentschieden nach neunzig Minuten wäre verdient gewesen. Trotzdem Gratulation an den Gegner. Schade!" Tor: 0:1 Norbert Kammerl (32.). SR Alexander Schuster (Hohenau); 800 Zuschauer.

Aufstieg: Der FC Niederwinkling feiert. −Foto: Frank Bietau

Aufstieg: Der FC Niederwinkling feiert. −Foto: Frank Bietau

Aufstieg: Der FC Niederwinkling feiert. −Foto: Frank Bietau


800 Fans sahen Niederwinklings Sieg über Frauenau. −Foto: Bietau

800 Fans sahen Niederwinklings Sieg über Frauenau. −Foto: Bietau

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